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[quote="Dengel"]Ja, danke, immerhin etwas, aber leider eigentlich zu einem ganz anderen Sachverhalt offenbar. Es sollte also tatsächlich keine Aufklärung / Darstellung geben zu benanntem Umstand?[/quote]
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Dengel
Verfasst am: 23. Sep 2024 12:14
Titel:
Zitat:
Geht es bei dir jetzt um dein eigenes Verständnis,oder das Verständnis,wie man solche Regeln einem Nicht-Muttersprachler(Deutsch) vermittelt?
Um letzteres auf keinen Fall.
Zitat:
Die Diskussion um den Begriff "Konkurrenz" würde ich hier komplett ausklammern
Warum? "Ausklammern" heißt hier unbeachtet lassen?
Zitat:
die teils im Sprachgebrauch mißverständliche Verwendung des Begriffs Opposition ist auch nicht hilfreich.
In wie fern?
Zitat:
Wenn es rein um die Gegenüberstellung der Dialogpartikel geht,wie oben schon versucht,solltest du Seiten suchen,wo passende und anschauliche Beispiele dafür stehen.
Weiß nicht genau, was hier "Gegenüberstellung" heißt. Es geht mir auf jeden Fall um die Erklärung des Duden, wie gesagt. Wozu noch diese Beispiele? Um denen was zu entnehmen? Die vom Duden reichen nicht?
Zitat:
Jetzt auch noch nach synonymen Partikel zu fragen,halte ich für nicht hilfreich für das Verständnis.
Warum? Mit "synonymen Partikel" meinst Du die in den untersten Zeilen stehenden meines Beitrags zuvor? Womit sind die synonym?
Bookworm
Verfasst am: 23. Sep 2024 11:44
Titel: Grammatik
Das sind alles grammatikalische Fragen,wozu u.a. auch Syntax gehört.
Geht es bei dir jetzt um dein eigenes Verständnis,oder das Verständnis,wie man solche Regeln einem Nicht-Muttersprachler(Deutsch) vermittelt?
Die Diskussion um den Begriff "Konkurrenz" würde ich hier komplett ausklammern,die teils im Sprachgebrauch mißverständliche Verwendung des Begriffs
Opposition
ist auch nicht hilfreich.
Wenn es rein um die Gegenüberstellung der Dialogpartikel geht,wie oben schon versucht,solltest du Seiten suchen,wo passende und anschauliche Beispiele dafür stehen.
Jetzt auch noch nach synonymen Partikel zu fragen,halte ich für nicht hilfreich für das Verständnis.Das sollte in einem eigenen thread behandelt werden.
Bookworm.
Dengel
Verfasst am: 22. Sep 2024 23:12
Titel:
Zitat:
Konkurrenz ist, wie geschrieben, ursprünglich keine Gegnerschaft, sondern ein Übereinstimmen.
Und die ursprüngliche Bedeutung ist hier gemeint? Woraus ergibt sich das? Und vor allem, welchen Sinn sollte es haben einen Begriff mit einer veralteten Bedeutung zu verwenden? Das klänge für mich eher nach Irrsinn / Wahnsinn. Oder verstehe ich etwas völlig falsch (na ja, offenbar)? Aber ein Übereinstimmen ist es heutzutage ja auch noch, jedenfalls in gewisser Weise, etwa, dass etwas angeboten würde, vielleicht gar die gleichen Produkte / Leistungen, deshalb eben vor allem die Konkurrenz.
Zitat:
Hier ist gemeint, dass die Meinung zu "1+1=2" dieselbe bleibt, deshalb einmal "doch", einmal "ja".
Also, dass beide bei diesem Beispiel die gleiche Meinung haben, ist gemeint, vermute ich.
OK, ich glaube, je mehr ich frage, desto verwirrender / unverständlicher wird es für mich, besser wohl ich lasse es lieber (damit wenigstens mein Restwissen nicht gefährdet wird).
https://www.duden.de/rechtschreibung/nein
Zitat:
b) dient dazu, eine verneinte Frage zustimmend zu beantworten
Beispiel
„Hast du keine Angst?“ – „Nein.“
Ist das eigentlich Grammatik, eine grammatische Regel, dass "nein" das hier, Zustimmung, bedeutet? Oder eine andere Regel / Festlegung? Oder einfach nur die Anwendung des Duden? Aus mathematischer Sicht müsste / könnte das doch bestimmt "nicht Zustimmung" bedeuten. Und welche Bedeutung hätte "nein" auf negative Formulierungen in Gesetzestexten?
Mich würde ja eigentlich noch interessieren, was auf die Frage, Zustimmung / nicht Zustimmung, diese Erwiderungen bedeuteten, die man ja wie ein "Ja" interpretieren könnte:
"So ist es."
"Aber natürlich."
"Selbstverständlich."
Etc.
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Sep 2024 15:39
Titel:
Konkurrenz ist, wie geschrieben, ursprünglich keine Gegnerschaft, sondern ein Übereinstimmen. Hier ist gemeint, dass die Meinung zu "1+1=2" dieselbe bleibt, deshalb einmal "doch", einmal "ja".
Dengel
Verfasst am: 22. Sep 2024 11:32
Titel:
Eigentlich würde ich sagen, ich verstehe immer weniger, wenn ich wüsste, dass das möglich wäre.
Zitat:
Nehmen wir mal die Aussage "1+1=2". Die würden wir also bejahen.
Wenn also jemand dazu sagt: "Das stimmt nicht", gehen wir in Opposition und sagen "doch".
Jaja, das verstehe ich so alleinstehend, also ohne Zusammenhang. Aber ich kann überhaupt keinen Bezug zu dem von mir zuvor gesagten finden. Also etwa nicht verstehen, wofür das eine Erklärung dazu wäre.
Zitat:
Damit einhergehend (denn das bedeutet Konkurrenz ja eigentlich) sagen wir "ja", wenn unser Freund zu dieser Aussage "Das stimmt" sagt.
Kann mir nicht vorstellen, das richtig zu verstehen: wenn beide der Aussage "1+1=2" zustimmen oder der eine der Zustimmung des anderen sind die beiden Konkurrenten oder stehen sie zueinander in Konkurrenz hierbei oder stehen deren Zustimmungen in Konkurrenz? "Damit einhergehend"? Womit? Oder meinst Du, dem (der Aussage, diesem "Ja") zustimmend?
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Sep 2024 10:30
Titel:
Zur Opposition habe ich ja schon was geschrieben. Was die Konkurrenz betrifft, könnte man es so beschreiben:
Nehmen wir mal die Aussage "1+1=2". Die würden wir also bejahen.
Wenn also jemand dazu sagt: "Das stimmt nicht", gehen wir in Opposition und sagen "doch".
Damit einhergehend (denn das bedeutet Konkurrenz ja eigentlich) sagen wir "ja", wenn unser Freund zu dieser Aussage "Das stimmt" sagt.
Dengel
Verfasst am: 21. Sep 2024 16:07
Titel:
Ah, Verzeihung, mir geht es gar nicht um das zu Erklärende / das Erklärte (das meine ich verstanden zu haben), sondern um die Erklärung des Duden. Mir ist nach wie vor unverständlich, wie man allein nach der Erklärung (vor allem auch aus Sicht eines Ausländers / Nicht-Muttersprachlers), 5., verstehen können sollte, was gemeint wäre.
Ich "stieße" mich also nicht nur an "Opposition", sondern vor allem auch an "Konkurrenz" (deshalb meine Frage zuvor, worauf sich "Konkurrenz" bezöge, etwa auf die grammatische Funktion oder auf den Inhalt in einem bestimmten Zusammenhang, also auf die Bedeutung) und "gegensätzlich". Etwa gegensätzliche Antworten könnte ich verstehen, aber eine Antwort, die zu einer Frage gegensätzlich wäre (in einem gewissen Zusammenhang bei entsprechender Interpretation natürlich alles denkbar), empfände ich als eher unverständlich oder falsch. Eine Frage "erwartet" eben eine Antwort, da kann es keinen "Gegensatz" geben zu der Frage, würde ich denken.
Ich wollte hiermit also nur verstehen, wie man aus der Erklärung des Duden verstehen könnte (nicht das Erklärte), was gemeint wäre:
"Doch" wird ja hier in "Opposition" zu "nein" stehend genannt. Aber wenn "nein" doch als zustimmend / bestätigend (bei negativen Fragen) angesehen würde und nicht zustimmend / nicht bestätigend bei positiven Fragen, was sollte dann die "Opposition" von "doch" zu "nein" hier sein? Bzw. woran würde man erkennen können, was hier mit "Opposition" gemeint wäre, worauf sich "Opposition" hier bezöge (auf ein "Nein" bei negativen oder positiven Fragen)?
Bookworm
Verfasst am: 21. Sep 2024 15:22
Titel: ja/doch/nein
Hallo Steffen!
Habe hier soweit mitgelesen,jedoch auch nicht ganz verstanden,was für Dengel jetzt unverstädnlich ist.
U.U. stößt er sich an dem Begriff "Opposition.
Die fraglichen Dialogpartikel bilden sozusagen Paare mit entgegengesetztem
Aussagebezug.
Wenn in einem Dialog zuerst eine positive Frage oder Aussage formuliert wird,gibt es als Dialogpartikel-Paar nur
ja
(zustimmend) und
nein
(widersprechend).
Wird eine negative Frage oder Aussage formuliert,gibt es das Paar
doch/nein
.
D.h. eine zustimmende Antwort auf eine negative Frage verwendet den DP
nein
,eine widersprechende Antwort
doch
.
Z.B.: negative Aussage: Ich muß keine Hausaufgaben machen
Zustimmen Antwort: nein,du mußt keines Hausaufgaben machen
Widersprechende Antwort : doch,du mußt Hausaufgaben machen .
Das kann manchnmal ein wenig verwirrend wirken,wie eine doppelte Verneinung o.ä. .
Bookworm.
Steffen Bühler
Verfasst am: 21. Sep 2024 08:49
Titel:
Dengel hat Folgendes geschrieben:
Jaja, das könnte ich ja verstehen.
Mehr ist auch nicht da rauszulesen. Deine weiteren Einlassungen verstehe ich wiederum überhaupt nicht. Vielleicht kann jemand anders hier was dazu schreiben.
Viele Grüße
Steffen
Dengel
Verfasst am: 20. Sep 2024 12:25
Titel:
Jaja, das könnte ich ja verstehen. Aber:
Worauf bezieht sich "Opposition" hier (auf ein "Nein" bei negativen oder positiven Fragen)?
Also wenn "nein" doch als zustimmend / bestätigend (bei negativen Fragen) angesehen würde und nicht zustimmend / nicht bestätigend bei positiven Fragen, was sollte dann die "Opposition" von "doch" zu "nein" hier sein?
Zitat:
oder Frage in Konkurrenz zu „ja“ bei einer positiv formulierten Frage und in Opposition zu „nein“
Steffen Bühler
Verfasst am: 20. Sep 2024 11:15
Titel:
Wenn jemand der Aussage "Das stimmt nicht" zustimmt, sagt er "Nein".
Und wenn derjenige einen Opponenten hat, der also nicht derselben Meinung ist, dann sagt dieser Opponent "Doch". Er lehnt die Aussage also ab.
Nur das ist hier mit dem Wort "Opposition" gemeint.
Dengel
Verfasst am: 19. Sep 2024 22:19
Titel:
Verzeihung, verstehe den Zusammenhang überhaupt nicht. Was bedeutet das? Ist das die Antwort auf meine Frage?
Steffen Bühler
Verfasst am: 19. Sep 2024 21:00
Titel:
Die Opposition von Zustimmung ist Ablehnung und umgekehrt.
Dengel
Verfasst am: 19. Sep 2024 13:00
Titel:
Vielen Dank für die Tabelle, ja, sehr verständlich.
"Doch" wird ja hier in "Opposition" zu "nein" stehend genannt. Aber wenn "nein" doch als zustimmend / bestätigend (bei negativen Fragen) angesehen würde und nicht zustimmend / nicht bestätigend bei positiven Fragen, was sollte dann die "Opposition" von "doch" zu "nein" hier sein? Bzw. woran würde man erkennen können, was hier mit "Opposition" gemeint wäre, worauf sich "Opposition" hier bezöge (auf ein "Nein" bei negativen oder positiven Fragen)?
Bezieht sich "Opposition" hier allgemein jeweils auf die Bedeutung / den Inhalt oder auf die grammatische Funktion der Wörter oder das Wort / die Wörter oder auf noch etwas anderes?
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Aug 2024 12:31
Titel:
Wie gesagt, der Duden drückt sich manchmal durchaus besser aus.
Aber die Aussagen in Deinem letzten Absatz stimmen alle. Und dass
nein
eine Bestätigung der negativ formulierten Aussage "Das stimmt nicht" ist, geht daraus hervor, dass ein
nein
die Opposition zu
doch
darstellt.
So also:
Code:
________________________________________________
| Aussage | das stimmt | das stimmt nicht |
|____________|______________|____________________|
| Zustimmung | ja | nein |
|____________|______________|____________________|
| Ablehnung | nein | doch |
|____________|______________|____________________|
Dengel
Verfasst am: 22. Aug 2024 11:22
Titel:
Zitat:
Da steht, wenn auch etwas verschwurbelt:
Aber auf jeden Fall für mich in keiner Weise erkennbar / verstehbar.
Zitat:
2. Die Opposition ist in diesem Fall nein, also die nicht gegensätzliche Antwort auf eine negativ formulierte Aussage. Das wäre hier also:
Die Opposition zu "doch"? Die ist hier "nein"? Oder die Opposition (welche das dann auch immer wäre) zur Aussage / Frage?
Zitat:
Zitat:
„Das stimmt nicht!“ – „Nein!“
Die Antwort (also "nein") sagt hier aus, dass dass es nicht stimmt falsch ist? Es also stimmte?
Zitat:
Und das entspricht meiner Aussage (und hoffentlich Deiner Frage),
Zitat:
dass negative Fragen mit nein bestätigt werden und mit doch widersprochen wird.
Ah, also das Gegenteil von dem, was ich im Absatz zuvor meinte: "„Das stimmt nicht!“ – „Nein!“" bedeutet also tatsächlich eine Zustimmung / Bejahung? Es stimmt also (tatsächlich) nicht? Falls ja, woraus genau könnte ich das der Darstellung im Duden genau entnehmen? Klingt für mich momentan alles widersprüchlich / völlig unverständlich / unstimmig.
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Aug 2024 10:44
Titel:
Da steht, wenn auch etwas verschwurbelt:
1.
Doch
ist eine gegensätzliche Antwort auf eine negativ formulierte Aussage. Als Beispiel wird genannt:
Zitat:
„Das stimmt nicht!“ – „Doch!“
2. Die Opposition ist in diesem Fall
nein
, also die nicht gegensätzliche Antwort auf eine negativ formulierte Aussage. Das wäre hier also:
Zitat:
„Das stimmt nicht!“ – „Nein!“
Und das entspricht meiner Aussage (und hoffentlich Deiner Frage),
Zitat:
dass negative Fragen mit
nein
bestätigt werden und mit
doch
widersprochen wird.
Dengel
Verfasst am: 22. Aug 2024 10:35
Titel:
Zitat:
Öhm, was meinst Du mit dem "anderen Sachverhalt"?
Naja, einen, in dem es um etwas anderes geht offenbar / so wie ich es wahrnehme, auch wenn es zwischen beiden Verhalten eine gwisse Schnittmenge geben mag, als der, auf den sich meine Frage beziehen müsste: um die Beantwortung von "verneinten" / "negativen" Fragen, wie es in diesem Thread oben vorkam, wie ich meine.
Zitat:
Ich finde, es geht genau um Deine Frage.
Ah, könnte ich gar nicht erkennen, in wie fern ergibt sich daraus die Erklärung? Wie sollte ich mir de Frage damit beantworten können? Welche Antwort wäre das also?
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Aug 2024 10:21
Titel:
Öhm, was meinst Du mit dem "anderen Sachverhalt"? Ich finde, es geht genau um Deine Frage.
Dengel
Verfasst am: 22. Aug 2024 10:12
Titel:
Ja, danke, immerhin etwas, aber leider eigentlich zu einem ganz anderen Sachverhalt offenbar.
Es sollte also tatsächlich keine Aufklärung / Darstellung geben zu benanntem Umstand?
Steffen Bühler
Verfasst am: 22. Aug 2024 09:53
Titel:
Duden
schreibt zumindest zur Bedeutung von
doch
:
Zitat:
gegensätzliche Antwort auf eine negativ formulierte Aussage oder Frage in Konkurrenz zu „ja“ bei einer positiv formulierten Frage und in Opposition zu „nein“
Dengel
Verfasst am: 22. Aug 2024 09:42
Titel:
Zitat:
Ich kenne es nur so, dass negative Fragen mit nein bestätigt werden und mit doch widersprochen wird:
Ist kein Kaffee mehr da? - Nein, leider nicht./Doch, in der Speisekammer.
Gibt es dafür, für diese Art der Verwendung, eine (grammatische) Regelung, etwa im Duden oder sonst wo? Ist also irgendwo festgelegt, was der Standard hierbei wäre?
Dengel
Verfasst am: 17. Mai 2024 09:12
Titel:
Ah, wie ich sehe, mein schönes "Neinnein" also schon in der Praxis (vor allem extrem richtig / in meinem Sinn) angewendet. Vielleicht müsste man es so oft verwenden, bis es Eingang in den Duden fände (wie etwa dieses grausame "zeitnah". Und viele andere Wörter natürlich). Vielleicht ein besserer Leitsatz: deutschboard.de. Wir machen Wörter zum Standard!
Tja, ich glaube, die wenigsten Zeitungen leisten sich noch brauchbare / lesbare Artikel. Glaube vor allem, bei den wenigsten Zeitungen kommt es auf Grammatik / Rechschreibung überhaupt noch an bei der unglaublichen Schreiberei. Vielleicht besser überhaupt, man verstünde durch fehlgeleitete Grammatik gar nicht erst, was die schreiben, dann brauchte man sich nicht mehr so sehr über den Inhalt zu wundern (oder umso mehr).
Okay, vielen Dank!
Steffen Bühler
Verfasst am: 17. Mai 2024 08:39
Titel:
Es steht halt nicht im Duden, damit ist es nicht standardsprachlich. Könnte also von der Schlussredaktion oder einem Lektorat angestrichen werden. (Neinnein, war nur Spaß. Die wenigsten Zeitungen leisten sich sowas heute noch, wie man unschwer sieht.)
In Lyrik, Romanen oder einem Deutschboardbeitrag ist es jedenfalls durchaus zu gebrauchen.
Dengel
Verfasst am: 16. Mai 2024 22:06
Titel:
Zitat:
Und sehe für Dein Beispiel trotzdem auch nichts anderes als neinnein.
Verzeihung, ich bin mir nicht ganz sicher, was das heißt. Etwa, dass "neinnein" anwendbar / verwendbar ist (mangels Alternative)?
Steffen Bühler
Verfasst am: 16. Mai 2024 21:31
Titel:
Interessant, ich finde auch nichts. Und sehe für Dein Beispiel trotzdem auch nichts anderes als
neinnein
.
Viele Grüße
Steffen
Dengel
Verfasst am: 16. Mai 2024 09:46
Titel:
So eine Zusammenschreibung ("jaja") gibt es für "nein" ("neinnein") wohl nicht, oder? Jedenfalls nicht, dass ich sie finden könnte im Duden oder sonstwo.
Könnte man sie dennoch (sinnvoll / verständlich) verwenden? Gäbe es sonst eine Möglichkeit ein zusammengesprochenes (ohne Pause zwischen den "Neins") "Neinnein" schriftlich auszudrücken?
Dengel
Verfasst am: 15. Apr 2024 10:59
Titel:
Okay, vielen Dank!
Steffen Bühler
Verfasst am: 15. Apr 2024 10:43
Titel:
Dengel hat Folgendes geschrieben:
Oder wäre das dem Empfinden des Lesers belassen?
Ich glaube, so ist es. Vielleicht kennt ja noch jemand anders hier eine Regel, falls es tatsächlich eine gibt.
Dengel hat Folgendes geschrieben:
Müsste es hier nicht heißen: "Ja, für die gibt es keine Rechtfertigung."? Falls nicht, was wäre die Begründung?
Ich kenne es nur so, dass negative Fragen mit
nein
bestätigt werden und mit
doch
widersprochen wird:
Ist kein Kaffee mehr da? - Nein, leider nicht./Doch, in der Speisekammer.
Dengel
Verfasst am: 15. Apr 2024 09:59
Titel:
Zitat:
Ich könnte mich rausreden, dass ich mich auf den zuletzt genannten Satz bezog, weil der sozusagen näher dran ist. So wie es bei "dieser" ist: Hans und Egon sind Brüder, dieser (also Egon) hat braune Haare.
Hierbei würde ich es, glaube ich, auch genau so interpretieren, die Wahrscheinlichkeit für recht hoch halten, dass es (wegen der Nähe, die wohl den eindeutigen Bezug tatsächlich festlegt. Oder auch nicht?) so gemeint wäre zumindest. Gibt es eine (grammatische) Regel, einen Standard, etwas, das besagt, darauf hindeutet, dass eine derartige Konstellation (vor allem meine zweiteilige Frage) so gedeutet werden muss, also eindeutig wäre? Oder wäre das dem Empfinden des Lesers belassen?
Zitat:
Nein, für die gibt es keine Rechtfertigung.
Müsste es hier nicht heißen: "Ja, für die gibt es keine Rechtfertigung."? Falls nicht, was wäre die Begründung?
Steffen Bühler
Verfasst am: 15. Apr 2024 09:46
Titel:
Ich könnte mich rausreden, dass ich mich auf den zuletzt genannten Satz bezog, weil der sozusagen näher dran ist. So wie es bei "dieser" ist: Hans und Egon sind Brüder, dieser (also Egon) hat braune Haare.
Aber meine Antwort war einfach unklar, ich hätte beide Fragen getrennt beantworten müssen, also:
Ja, diese Variante ist auf jeden Fall falsch.
Nein, für die gibt es keine Rechtfertigung.
Dengel
Verfasst am: 15. Apr 2024 09:40
Titel:
Zitat:
Deine Frage bestand aus zwei Teilsätzen, von denen der erste mit "ja" bestätigt werden müsste
Wenn er zuträfe, was er offenbar tut? Dieser Teil ist wohl gemeint: "Diese Variante ist aber auf jeden Fall falsch"?
Hätte sich irgendworaus ergeben können / müssen, dass Du einzig den zweiten Teil beantwortetest? Bzw. wie die Antwort zu verstehen wäre?
Steffen Bühler
Verfasst am: 15. Apr 2024 08:33
Titel:
Dengel hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Diese Variante ist aber auf jeden Fall falsch, für die gibt es keine Rechtfertigung, oder?
Nicht für mich.
Verzeihung, die ist also doch nicht falsch? Sondern also richtig? In wie fern doch?
Ich hab nach dem Abschicken schon gedacht, dass die Antwort Verwirrung stiften könnte.
Deine Frage bestand aus zwei Teilsätzen, von denen der erste mit "ja" bestätigt werden müsste, der zweite mit "nein". Ich habe den zweiten beantwortet.
Ich meinte also, dass es für mich keine Rechtfertigung gibt. Und nicht, dass es nicht falsch ist.
Dengel
Verfasst am: 14. Apr 2024 22:05
Titel:
Zitat:
Diese Variante ist aber auf jeden Fall falsch, für die gibt es keine Rechtfertigung, oder?
Nicht für mich.
Verzeihung, die ist also doch nicht falsch? Sondern also richtig? In wie fern doch?
Steffen Bühler
Verfasst am: 14. Apr 2024 22:00
Titel:
Dengel hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
"Ja, ja, natürlich."
Diese Schreibung würde einfach nur einen zweimalig gesagten "Ja" entsprechen? Mit einer kurzen Zäsur zwischen den "Jas"?
Hier hört man für mich Begeisterung. Das zweite
ja
ist lauter und höher als das erste, das
natürlich
ganz laut und hoch. Genial, selbstverständlich bin ich beim Hubschrauberflug dabei!
Die
jaja
-Variante klingt gelangweilt. Ich hab zwar keine Lust auf das Kammerkonzert, aber ich komm trotzdem mit.
Zitat:
Diese Variante ist aber auf jeden Fall falsch, für die gibt es keine Rechtfertigung, oder?
Nicht für mich.
Dengel
Verfasst am: 14. Apr 2024 20:59
Titel:
Ist ja'n Ding, wusste nicht einmal, dass es so eine Zusammenschreibung überhaupt gibt.
Zitat:
"Ja, ja, natürlich."
Diese Schreibung würde einfach nur einen zweimalig gesagten "Ja" entsprechen? Mit einer kurzen Zäsur zwischen den "Jas"?
Zitat:
Ich finde, die zweite Variante ist orthographisch falsch, denn jaja wird zusammengeschrieben.
Oder nach Grammatik falsch (fehlendes Komma), je nach dem, wie man es sieht, oder? Diese Variante ist aber auf jeden Fall falsch, für die gibt es keine Rechtfertigung, oder?
Steffen Bühler
Verfasst am: 14. Apr 2024 17:21
Titel:
Ich finde, die zweite Variante ist orthographisch falsch, denn
jaja
wird zusammengeschrieben.
Viele Grüße
Steffen
Dengel
Verfasst am: 14. Apr 2024 13:39
Titel: Muss nach dem ersten "Ja" bei "Ja, ja."
Muss nach dem ersten "Ja" bei "Ja, ja." immer ein Komma stehen?
Z.B.:
"Ja, ja, natürlich."
oder
"Ja ja, natürlich."