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Alxii99
Verfasst am: 05. Jan 2026 15:57
Titel:
Meiner Meinung nach triffst du hier einen wichtigen Punkt: Ohne genauen Kontext kann man kaum eindeutig entscheiden. Die automatische Korrektur neigt dazu, Texte zu „glätten“ und fügt Wörter wie „aussi“ ein, die dann wie eine bewusste Betonung wirken, obwohl sie ursprünglich vielleicht gar nicht so gemeint waren. Auch Auslassungspunkte machen es oft noch unklarer, weil man nicht weiß, ob sie vom Autor stammen oder vom System ergänzt wurden.
Entscheidend ist außerdem die Textsorte: In einem Kommentar ist so etwas meist unproblematisch, in einem sachlichen Bericht dagegen eher kritisch. Am Ende zählt – ähnlich wie bei bewusst gewählten Details im Alltag, etwa bei individuellen Schmuckstücken mit Buchstaben, immer der Kontext und die Intention dahinter.
Auch diesen Spamlink gelöscht. Ich warte auf den nächsten. Steffen
Bookworm
Verfasst am: 04. Jan 2026 12:11
Titel: ...
Es ging dem TES und die Einschiebung des
auch
,
ob die sog. Auslassungspunkte zur Korrektur gehören oder vom TES eingefügt wurden,ist nicht klar.
"Auch" wäre hier als Betonung zu verstehen,die in einem bestimmten Sprachumfeld(was für eine Zeitung,handelt es sich um einen Kommentar oder einen Bericht...?) als "passend" aufgefaßt werden kann.
Ohne weiteren Kontext ist nicht mehr dazu zu sagen.
Bookworm.
Alexyyy
Verfasst am: 30. Dez 2025 09:47
Titel:
Ah ja, ich verstehe, warum das komisch klingt, wenn man es nicht gewohnt ist. Drei Punkte am Ende eines Satzes nennt man im Englischen „ellipsis“ und sie ersetzen keinen Punkt. Sie erzeugen oft den Eindruck, dass der Satz nicht abgeschlossen ist, dass eine Nuance bleibt oder ein gedanklicher Nachklang da ist.
„The student already has concrete ideas…“ kann also passen, wenn man andeuten will: „und es gibt noch mehr“ oder „aber es müssen noch Details geklärt werden“.
Wenn es aber nur darum geht, eine Tatsache nüchtern zu berichten – wie in einem Bericht oder einem akademischen Artikel – ist der Punkt „.“ die Norm. Die drei Punkte sind keine grobe Stilregelverletzung, verändern aber den Ton und wirken in einem seriösen Kontext schnell zu dramatisch. Ich würde persönlich den Punkt wählen, um neutral und klar zu bleiben.
Kleiner Offtopic-Gedanke am Rande: Sprache transportiert ja immer auch Stimmung – ähnlich wie Kleidung im Alltag oder z. B. aufeinander abgestimmte Familien-Outfits, die ebenfalls eine bestimmte Wirkung nach außen haben können.
Spamlink gelöscht. Steffen
oberhaenslir
Verfasst am: 23. März 2012 13:21
Titel: "Konkrete Ideen hat der Schüler auch bereits."
Es gibt kein 'Sprachgefühl'.
"Konkrete Ideen hat der Schüler auch bereits."
"Konkrete Ideen hat der Schüler bereits."
Beides geht. Wir kennen ja den Zusammenhang nicht.
(Arbeitest du tatsächlich als Redaktor?)
Gast11022013
Verfasst am: 21. März 2012 17:54
Titel:
Ich kenne den Zusammenhang des Satzes nicht, aber ich würde das "auch" zumindest an das Ende des Satzes stellen.
Flyhigh89
Verfasst am: 21. März 2012 17:00
Titel: Grammatikfrage zu Satz
Hallo,
die Zeitungsredaktion bei der ich gerade ein Praktikum mache hat mir das AUCH in den folgenden Satz "hineinkorregiert". Vom Gefühl her ist das völlig falsch, kann mir jemand sagen ob das nicht zumindest schlechter Stil ist?
Konkrete Ideen hat der Schüler auch bereits ...vorher Konkrete Ideen hat der Schüler bereits.
Klingt für mich ein bisschen merkwürdig.
Gruß