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Melanie_1013
BeitragVerfasst am: 28. Jan 2007 11:54    Titel:

Hallöchen,
hab leider noch keine Lösung gefunden.

@Sirius: In meiner Magisterarbeit geht es darum, Eigennamen wie z.B. Ortsnamen in Sätze einzubauen und wie man dafür eine Standardgrammatik erstellen kann.

Dass es "in Richtung + Ortsname" heißt, weiß man ja. Aber ich wollte es in meiner Arbeit auch grammatisch begründen. Aber so wie's aussieht, darf ich es auch mit Chomsky's Kompetenz (Generative Transformationsgrammatik) erklären.

Bleibt natürlich trotzdem interessant, wie man es grammatisch erklären könnte.

Grüße,
Melanie
abraxas
BeitragVerfasst am: 23. Jan 2007 13:59    Titel:

Formalismus, Sirius, Formalismus. Es geht um den puren schieren Formalismus - und das Kind sollte man beim Namen nennen um's wiederzufinden, nachdem man's mit dem Bade... ach was auch immer.

Wie wär's hiermit?
www2.sfs.uni-tuebingen.de

(übrigens mein Server)

Ein ganzer Lehrstuhl nur für allg. Sprachwissenschaft und die Professoren haben alle ihre Spezialitäten.

Leider sind die gerade alle sehr beschäftigt und ich bin vergeßlich. Aber sobald ich Zeit und Gelegenheit finde... !

Grüße, abraxas
Sirius
BeitragVerfasst am: 23. Jan 2007 02:30    Titel:

... und was sagt jetzt der Prof, Abraxas?
Was ist übrigens ein "Syntax-Prof"? Ich wusste noch gar nicht, dass es Lehrstühle gibt, die sich mit so was beschäftigen! (?)

Bei Melanie würde mich interessieren, worum es in deiner Magister-Arbeit geht.

Und der Hintergrund für diese Fragen: Ich kann die Bedeutung des Problems einfach nicht erkennen. Für die Erkenntnis von Literatur, für das Verständnis von Informationen hilft seine Lösung wohl kaum. Wofür ist sie dann gut??? - Seid jetzt nicht böse! Wahrscheinlich es doch ganz wichtig, und ich versteh's bloß nicht.

Zerknirschte Grüße
Sirius
Melanie_1013
BeitragVerfasst am: 22. Jan 2007 10:03    Titel:

Sieht so aus, als benutzt man es auch mit Artikel (?):

- in Richtung des Hecks
- in Richtung der Drehbewegung

Es muss da also noch einen Unterschied geben. "In Richtung Drehbewegung" wäre auch komisch, weil man sich ja nicht die Richtung einer Drehbewegung bewegt, sondern mit ihr. Aber eine grammatische Regel ist das auch nicht...

Ich werd Mittwoch mal zu einem Sprachwissenschaftler an der Uni gehen. Mal sehen, was er sagt.

Grüße,
Melanie
Melanie_1013
BeitragVerfasst am: 15. Jan 2007 12:27    Titel:

Oh das wär nett!

Ich hab jetzt auch gerade den Hinweis bekommen, dass es eine Adverbialbestimmung des Ortes sein könnte.

Bin gespannt, was der Prof sagt!

Grüße,
Melanie
abraxas
BeitragVerfasst am: 15. Jan 2007 11:05    Titel:

Hm... interessantes Problem.

Ich frag mal meinen Syntax-Prof danach. Vielleicht steht das sogar in seinem Buch...

Ich würde es wenn, dann überhaupt nur als Präpositionalphrase auffassen, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher.

Grüße, abraxas
Melanie_1013
BeitragVerfasst am: 15. Jan 2007 08:49    Titel:

Hi zusammen,
ich hab noch mal überlegt:

"Ich fahre in Richtung Hildesheim." ist doch ähnlich wie "Ich fahre nach Hildesheim." und "nach" ist doch eine Präposition oder? Dann ist "in Richtung" wie eine Präposition zu behandeln?

Ich = Subjekt
fahre = Prädikat
in Richtung = Präposition (?)
Hildesheim = Objekt (?)

Was meint ihr?
Melanie
Melanie_1013
BeitragVerfasst am: 13. Jan 2007 13:53    Titel: Was ist das für ein Konstrukt?

Hallo,
für meine Magisterarbeit muss ich mich auch mal ein wenig mit unserer Grammatik auseinander setzen!

Gibt es eine Grammatik-Regel, die erklärt, warum man nach dem Wort "Richtung" direkt einen Ortsnamen angibt - ohne Artikel oder sonstiges? Bsp: Ich fahre in Richtung Hildesheim.

Was ist "in Richtung" für ein Konstrukt und gilt das wirklich immer? Bsp. "in Richtung Wiese" oder in Richtung "Rudi-Straße" funktioniert auch. Aber gibt es auch Ausnahmen?

Danke,
Melanie

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