| Gast11022013 |
Verfasst am: 16. Okt 2011 13:33 Titel: |
|
Hallo, runo27!
Versuche die Übergänge an das anzupassen, was Du jeweils schon analysiert hast. Soll heißen: Wenn Du beispielsweise gerade die Figurenkonstellation analysiert hast und sich dabei beispielsweise ergibt, daß eine Figur sehr dominant ist, so wird sich das ja in den Dialogen widerspiegeln. Es würde sich also beispielsweise folgende Überleitung anbieten:
"Im Folgenden gilt es, einen näheren Blick auf die Dialoge zu werfen; dabei wird sich bestätigen/ zeigen, dass..."
Gut sind auch Übergänge, in denen Du ein wenig erklärst, warum Du nun diesen oder jenen Aspekt als nächstes betrachten wirst, etwa:
"Die bisherigen Resultate untermauert eine nähere Betrachtung der Dialoge..."
Dies sind nur zwei Beispiele. Was ich im Grunde nur sagen will, ist: Vermeide abgedroschene und langweilige Ankündigungen ("Jetzt wird dies und das betrachtet..."), sondern fülle die Übergänge mit sinnvollen und strukturierenden Inhalten, d.h. stelle immer eine Verbindung zu dem Bisheringen her oder begründe Deine Reihenfolge der Analyse (und stelle dar, wie ein Aspekt vorherige Aspekte beleuchten kann).
Es gibt nichts Schlimmeres als auswendig gelernte, leere Übergangsphrasen. Das solltest Du vermeiden. Die Übergänge sind von Analyse zu Analyse anzupassen und folgen keinem allgemeingültigen "Kochrezept". Eine gute Analyse zeichnet sich eben dadurch aus, dass sie (unter Anderem eben wegen gelungener Überleitungen) einheitlich wirkt. |
|