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Kaddi.. Gast
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Dennis2010 Moderator

Anmeldungsdatum: 26.12.2010 Beiträge: 1106 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 01. März 2011 06:44 Titel: |
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Es spricht nichts dagegen, dass Du das mal versuchst.
Aber es muss ja nicht gleich eine ganze Seite sein. Du kannst Dir ja auch einfach ein paar Sätze herauspicken. |
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Fledermaus93
Anmeldungsdatum: 09.12.2010 Beiträge: 64 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 01. März 2011 12:55 Titel: |
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Oder du nimmst dir z.B. einen Satz aus dem Buch, lässt sie nur die hälfte aufschreiben und sich das Ende des Satzes selber ausdenken oder so, da lassen sich bestimmt noch einige kreative und lehrreiche Übungen finden. Oder als längerfristiges Projekt, dass sie sich vllt ein Ende für ein Kapitel ausdenken soll, welches sie noch nicht gelesen hatte oder so. Also meiner Meinung nach einfach mal verschiedene Sachen ausprobieren und sie fragen, was sie am hilfreichsten fand oder was du denkst, was ihr am meisten geholfen hat.
Viel Erfolg  |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 849
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Verfasst am: 01. März 2011 13:53 Titel: |
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Nun, wenn ich dazu meine Meinung sagen darf, einer Fünftklässlerin einfache deutsche grammatische Strukturen beibringen zu wollen, ist verschwendete Zeit, ebenso die Grundsätze von Textanfertigungen, das muss sie drauf haben wenn sie in der 5. Klasse ist.
Was du machen musst, ihr wissen zu konkretisieren, dh. ihr Grammatik , die sie ganz natürlich richtig anwendet, zu erklären, warum sie denn richtig ist, warum denn das Perfekt von "sprechen" "ich habe gesprochen" heißt.
Du musst da also in die Tiefe gehen, Stammforschung betreiben, ich kann dir das gerne bei Unklarheit näher erläutern, zum Englischen gibt es nichts schlimmeres als zwanghaftes Karteikartenschreiben, lesen von Texten ist viel besser, wenn deinem Zögling das Sitzfleisch für Schreiberei fehlt. Und auch in der englischen Grammmatik gilt das Prinzip wie in Deutsch, immer erklären wie ein Wort zustande kommt und wenn du es mithilfe von ineinandergreifenden Legosteinen veranschaulichst.
Und ganz wichtig: Geh mit dem Schulstoff, fang nicht an, ihm parallel zur Schule was erklären zu wollen, sondern detailliere sein Wissen, welches er aus der Schule mitbringt, kläre Fragen, leite deinen Lehrplan von den Hausaufgaben ab und informiere dich immer wieder, ob er alles verstanden hat, indem du ihn erklären lässt und selber nachfragst.
Wenn eine gute Kommunikation vorherrscht, brauchst du keine Lernspiele, um den Unterricht interessant zu machen.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Viel Glück
 _________________ There is nothing, neither good nor evil, but human thinking makes it so. (W. Shakespeare) |
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Dennis2010 Moderator

Anmeldungsdatum: 26.12.2010 Beiträge: 1106 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 02. März 2011 15:20 Titel: |
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Hallo, Xabotis!
Das sind mit Sicherheit enorm pädagogische und effektive Tricks und Tipps.
Aber mutet man einem Nachhilfelehrer, der selbst Schüler ist (so habe ich den Fragesteller jedenfalls verstanden) damit nicht ein bisschen viel zu? Das kriegen ja Lehrerinnen und Lehrer in den meisten Fällen nicht hin.
Wenn man das Ganze zu pädagogisch ausgereift angeht, kann so eine Nachhilfe auch sehr schnell lästig werden und genau das Gegenteil von dem bewirken, was geplant ist. Vielleicht irre ich mich, aber für mich klingt das alles viel zu straff und logisch und durchorganisiert.
Ich habe selbst keine Erfahrungen mit Nachhilfe, deswegen bleibe ich auch möglichst leise und man beachte meinen Einwurf bitte nicht zu sehr. Dennoch denke ich mir aber, dass es sehr schnell unangenehm werden könnte, wenn die Nachhilfe auch noch Schulcharakter annimmt.
Naja, vielleicht irre ich mich auch und Du meintest es gar nicht so penibel, wie es klingt. |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 849
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Verfasst am: 02. März 2011 16:52 Titel: |
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Naxhhilfe ist Schule, hat damit auch automatisch seinen Charakter, da helfen die schönsten Spiele nicht, es ist eine theoretische Unterstützung zum schulischen Alltag, nichts anderes als Privatstunden, sind die nicht durchorganisiert, wird der Betreffende schnell unsicher, ich persönblich habe mit Kindern bisher die erfahrung gemacht, dass es wichtiger ist, ein Gesamtkonzept zu haben, als konkret Spiele oder Methoden zu besorgen und einfach aneinander zu reihen, da bleibt nicht so viel hängen, aber du hast Recht, es ist schwer, aber auch als NAchhilfelehrer hat man diese Verantwortung, man wird dafür bezahlt und muss daher entsprechende Leistungen vollbringen, ansonsten ist es einfach der falsche Job, auch Nachhilfe ist nicht für jeden geeignet. _________________ There is nothing, neither good nor evil, but human thinking makes it so. (W. Shakespeare) |
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