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Jugend ohne Gott (Ödön von Horvath)
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Bebbi
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Apr 2005 16:09    Titel: Jugend ohne Gott (Ödön von Horvath) Antworten mit Zitat

Moin moin Leute!
Ich hab schon im Netz gesucht aber immer das gleiche ---> lästige dumme abzock Dailer!!!! *grml*

Weiss einer von euch wo ich eine Kapitelübersicht von dem Buch "Jugend ohne Gott" finde? Oder hat jemand soetwas in ner Worddatei?

Ich habe das Buch schonmal gelesen und ich wollte nicht das ganze Buch nochmal lesen. Deswegen dachte ich ne kleine Inhaltsangabe über jedes Kapitel wäre das richtige um nochmal alles auf zu frischen. Ist nämlich schon zwei Jahre her wo ichs gelesen hab und nu muss für Deutsch wieder alles wissen.
Wäre echt supi wenn ihr mir helfen könntet. :-)

mfg Bebbi
egal
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Apr 2005 15:39    Titel: Jugend ohne Gott Inhaltsangabe Antworten mit Zitat

1. Ein Lehrer korrigiert an seinem 34. Geburtstag Schulaufsätze über das - offiziell gestellte - Thema: Warum müssen wir Kolonien haben? Ein Aufsatz befremdet ihn besonders, weil darin DIE NEGER als "feig und faul" bezeichnet werden.
2. In der Schule trennt der Lehrer mehrere sich prügelnde Schüler und wird daraufhin von diesen verachtet.
3. Bei der Rückgabe der Aufsätze entrutscht ihm die Bemerkung, dass Neger auch Menschen seien. Dafür wird er von dem empörten Vater besucht und bedroht.Aber der Direktor zeigt für den Lehrer Verständnis.
4. Die Klasse unterschreibt eine Mißtrauenserklärung gegen den Lehrer, er wird bespitzelt, seine Worte mitgeschrieben.
5. Er versucht sich zu zerstreuen, geht ins Kino, geht in die Kneipe - fühlt sich allein.
6. Da taucht der gescheiterte Kollege Julius Cäsar (Historiker) auf, ein Gespräch über den Unterschied der Generationen ergibt sich mit dem Schluss: Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische (27).
7. Ein Schüler hat sich im Fußballstadion eine Lungenentzündung geholt und liegt im Sterben. Auch der Besuch des bewunderten Fußballtormanns hilft nichts, das Wunder geschieht nicht. Bei der Beerdigung fallen dem Lehrer zwei Schüler auf: der N., sein Feind, und der T., das Fischgesicht.
8. Statt Osterferien WEHRERTÜCHTIGUNG in der Natur, eine Verordnung der neuen Regierung. Anfahrt in ein heruntergekommenes, verelendetes Dorf, wo die Männder keine Arbeit mehr finden und die Kinder hungern, Weitermarsch und Errichtung des Zeltlagers.
9. Am nächsten Tag marschiert am Lager ein Trupp von Rucksack-tragenden, wehrertüchtigten Mädchen vorbei; ebenfalls eine Schulklasse, die sich auf den Kriegsfall vorbereitet.
10. Der Lehrer beobachtet, wie ein unbekanntes Mädchen und zwei Jungs einen Bauernhof ausrauben.
11. Im Dickicht belauscht er zwei weinende Schülerinnen, die lieber nach Hause und sich waschen wollen, als im Wald nach imaginären Fliegern zu suchen.
12. Am Nachmittag ist er beim Pfarrer im Dorf. Er ist deprimiert von dem Gesehenen und Gehörten, sein Beruf freut ihn nicht mehr.
13. Das Gespräch mit dem Pfarrer handelt von der Kirche, den Reichen, dem Staat und von Gott: Gott, sagt der Pfarrer, ist das Schrecklichste auf der Welt.
14. Am vierten Tag wird einem Schüler der Fotoapparat gestohlen. DerLehrer und der rüstige Feldwebel nehmen sich vor, die Lagerwachen besser zu kontrollieren.
15./16. Er beobachtet eine nächtliche Breifübergabe (Z.), erfährt am nächsten Tage, dass der Z. ein Tagebuch führt und ist entschlossen, es bei nächster Gelegenheit zu lesen.
17. Der Lehrer erbricht das Kästchen mit dem Tagebuch: Es erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem Z. und der Räuberin Eva.
18. Aber das Kästchen ist kaputt und nicht mehr verschließbar. Die Truppe kommt zurück ins Lager und der Z. beschuldigt seinen Zeltkameraden N. Der Lehrer beobachtet, schämt sich und schwört sich, alles in Ordnung zu bringen. Aber wie? Tragisches Verschulden!
19. In der Nacht beobachtet er die Liebenden, bringt es aber nicht fertig, sie zu stören.
20. Am nächsten Morgen rückt die Truppe erneut ins Feld aus und kommt ohne den N. zurück. Die Suche bleibt erfolglos. Ein Gespräch mit dem Z.ergibt zur Verblüffung des Lehrers, daß der N. die Tat
gestanden habe.
21. Waldarbeiter finden den mit einem Stein erschlagenen N., die Mordkommission kommt und forscht, der Verdacht richtet sich auf den Z.,der auch die Tat gesteht.
22. Stimmen und Zeitungsmeldungen zum Fall: Lehrer, Feldwebel, Bäckermeister. Der forsche Verteidiger glaubt nicht an das Geständnis des Z. sondern verdächtigt das inhaftierte Mädchen.
23./24. Der Prozess beginnt mit der Vernehmung des Z.
25. Prozesspause: In einem Tabakladen begegnet er einem alten Ehepaar, das den Laden führt, das Gespräch kommt auf den Prozess, der Alte meint, dass an diesem Mord alle Schuld seien, die Schüler, der Lehrer und auch die Eltern, denn alle haben sich von Gott abgewandt.
Da spricht die Stimme Gottes zum Lehrer (Stimme des Gewissens?) und fordert ihn auf: Sag die Wahrheit, wenn du im Zeugenstand stehst.
26. Der Prozess geht weiter: Es kommt zu einer hässlichen Auseinandersetzung zwischen dem Angeklagten und seiner Mutter. Diese hatte immer ihr Dienstpersonal ausgebeutet, darunter auch ein 15-jähriges Mädchen, welches dann auf die schiefe Bahn geraten ist - so wie die Eva, meint der Z.
27. Dann kommt der Lehrer und er erzählt jetzt alles. Eva ist auch im Saal und ihre Anwesenheit beflügelt ihn ohne Rücksicht auf sich selbst die Wahrheit zu sagen. Er erleichtert sich und - Gott verliert seinen Schrecken.
28./29. Dann folgt Eva und durch das Beispiel des Lehrers beflügelt sagt auch sie die Wahrheit: Da war plötzlich ein Dritter ... einer mit Fischaugen. Und dann noch die Frage, ob sie den Z. eigentlich liebe? Sie verneint dies.
30. Die Mordanklage gegen den Z. wird fallengelassen, stattdessen wird das Mädchen angeklagt, der Lehrer vom Dienst suspendiert und muss mit einer Anklage wegen Dienstpflichtverletzung rechnen. Aber er ist erleichtert und hat vor allem Mileid mit Eva, welche nun auch von ihrem Z. im Stich gelassen ist. Er will jetzt den Fisch fangen. Ein Treffen mit dem T. ergibt jedoch nichts. Im Gegenteil: Wer ist der Fisch? Der Lehrer selbst, behauptet der T.
31. Am nächsten Tag ist Geburtstag des Oberplebejers. Der Lehrer macht sich seine Gedanken hierzu.
32. Da erscheint ein Schüler (B.): Er hat Vertrauen zum Lehrer und Gründe für den denselben Verdacht: Der T. - Es gibt das einen Klub, der alles Verbotene liest, nicht um sich darüber lustig zu machen wie der T., sondern um es ernst zu nehmen.
33. Der Klub will sich für >Wahrheit und Gerechtigkeit< einsetzen und wird den T. ständig beobachten. Der Lehrer erfährt seinen wirklichen Spitznamen: Der Neger.
34. Die Eltern schreiben einen entsetzten Brief: Warum hat er denn nicht an sie gedacht, als er die Zeugenaussage machte? Wovon sollen sie denn jetzt leben?
35. Der Klub berichtet täglich: Nichts Besonderes.
36. Der Pfarrer aus dem Dorf besucht ihn und bietet ihm eine Stelle als Lehrer bei den Negern an.
37. Besuch des Lehrers bei der Mutter des T. Große Villa, viel Geld, aber keine Zeit: Die Mutter läßt sich entschuldigen, der Vater leitet gerade seinen Konzern und der Sohn wird langsam unruhig.
38. Der Klub weiß mehr: Der T. hat eine Dame besucht. Der Lehrer sucht diese Dame auf und erfährt, dass noch jemand diesen Fisch fangen will. Wer?
39. Julius Cäsar! Er holt den Lehrer ab und sie gehen in ein Animierlokal.
40. Aber der Fisch ist nicht ins Netz gegangen, er hat nicht angebissen, obwohl Cäsar und die Damen einen sehr ausgeklügelten Plan entwickelt hatten. Er war nicht erschienen.
41. In der Nacht erinnert sich der Lehrer noch einmal an den N. Er führt ein Gespräch mit ihm, das ihn nachdenklich stimmt.
42. Da erscheint die Polizei, holt ihn ab und nimmt ihn in die Villa des T. Dieser hat sich aufgehängt und einen Zettel hinterlassen: DerLehrer trieb mich in den Tod.
43. Da erzählt der Lehrer alles, was ihm durch den Kopf geht, die Mutter des T. bekommt einen hysterischen Anfall und verliert den Rest des Zettels: Ein Geständnis! ->"Gott ist die Wahrheit".
44. Alle Verfahren werden eingestellt und der Lehrer fährt nach Afrika - zu den Negern.

Also geh nächstes mal lesen !!!! Gruß euer deutscher Freund ...
faules ding
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Jun 2005 21:10    Titel: Jugend ohne Gott ?? Antworten mit Zitat

vielen dank für diese kurz zusammenfassung, da ich meine im unterricht mühsam erstellte kurz zusammenfassung verschlampt habe und am freitag ne Klausur über dieses komische Buch schreibe, bin ich super froh das ich dies hier gefunden habe...
wenn du ( egal) etwas brauchst oda, ach keine ahnung meld dich doch, bin dir dankbar und ich denk mal viele andere faule Kids auch das dies hier drin steht..
also vielen dank nochmal

greedz die Sehnsucht
noch ein faules Ding
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Jul 2005 13:47    Titel: Danke Antworten mit Zitat

Hey du verfasser der Inhaltangabe!

Wollt auch mal danke für die Zasmmenfassung sagen. Hat mir sehr geholfen, schreib nämlich auch ne Schulaufgabe drüber und war, ehrlich gesagt, einfach zu faul das Buch zu lesen.
Keiner
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2005 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja Lehrer von zum.de

Augenzwinkern
Gast






BeitragVerfasst am: 21. Sep 2005 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

musste das auch lesen, danke für die zusammenfassung
caro
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Okt 2005 18:34    Titel: DANKE :) Antworten mit Zitat

müsste heute abend noch das ganze buch lesen, hab zwar angefangen aber weiter als 20 seiten schaffte ich nicht- es ist mir zu langweilg ( +es ist sonntag abend ;o))

vielen dank an den verfasser dieser zusammenfassung smile

liebe grüsse carp
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