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kikira Gast
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Verfasst am: 15. Apr 2005 22:31 Titel: |
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| abraxas hat Folgendes geschrieben: | das partizip (ich hoffe, ich lüge nicht - aber ich glaub es ist eins... )
"vorzustellen"... |
Du Lügner!, hihi. Das ist doch ein Infintiv, du Kipfi.
Da sieht man wieder mal, wie unnötig es ist, Grammatikbegriffe zu können, solange derjenige sich gut ausdrücken kann.
Für Fremdsprachen ist es vielleicht von Vorteil, sofern man nicht die Möglichkeit hat, eine Sprache direkt im jeweiligen Land zu erlernen, ansonsten ist es völlig schnurzi. (Mal abgesehen von Latein)
lg kiki |
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abraxas Ehrenmoderator

Anmeldungsdatum: 19.07.2004 Beiträge: 870
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Verfasst am: 16. Apr 2005 05:49 Titel: |
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ups... ja, danke kiki...
...
stimmt, partizip war dasjenige, das ein ge- am anfang geforder hatte...
dass hier hat ein -zu- mittendrin... hmm.... ich wusste nicht, dass das auch der infinitiv (got hat das viele i's) ist...
nagut.
| Zitat: | | (Mal abgesehen von Latein) |
... stimmt nicht... ich hatte fünf jahre latein und kannte PPP, PPA, KNG und ACI nur dem namen nach..(ich wüsst jetzt bis auf ACI nicht mehr, für was die abkürzungen stehen...) aber übersetzen konnte ich...
nur, dass ich nie vokabeln gelernt hab und im grammatikteil der klausuren immer abgekackt bin... _________________ Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin. |
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Zauberwürfel Ehrenmoderator

Anmeldungsdatum: 05.08.2004 Beiträge: 754 Wohnort: Osnabrück
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Verfasst am: 09. Mai 2005 16:00 Titel: |
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Ich hab jetzt ein Syntax-Seminar, wo wir demnächst auch die Valenz behandeln werden.
Das Handout hab ich im Voraus schon per studip erhalten und habs mal hier rein kopiert
hoffentlich hilft das noch weiter zur aufklärung
2. Verb- und Adjektivvalenz
Historisch gesehen wurde der Begriff Valenz in der Verbgrammatik geprägt und erst später auf den allgemeineren Rektionsbegriff erweitert (vgl. Eisenberg 2004:35). Bei Verben und Adjektiven wollen wir von Valenz sprechen. Nach Pittner/ Bermann werden von Vollverben und Kopulaverben bestimmte Satzglieder gefordert, was als Valenz bezeichnet wird (vgl. Pittner/Bermann 2004:43).
2.1 Verbergänzungen
Ein Verb hat eine bestimmte Anzahl von Valenzstellen, oder auch Leerstellen genannt, die von Satzgliedern gefüllt werden. Diese Satzglieder werden dann als Ergänzungen bezeichnet. Je nachdem wie viele Ergänzungen von einem Verb gefordert werden, sind die Verben 1-, 2,-, 3- und 4-wertig bzw. –stellig (vgl. ebd.; Eisenberg 2004:5 .
- 1-stellige Verben: niesen, schlafen, blühen - 2-stellige Verben: trinken, lesen
- 3-stellige Verben: geben, sagen, stellen - 4-stellige Verben: bringen, liefern
2.2 Unterscheidung von Ergänzungen und Angaben
- Es sind obligatorische und fakultative Ergänzungen zu unterscheiden.
- Obligatorische können nicht weggelassen werden ohne dass der Satz ungrammatisch wird oder sich die Bedeutung des Verbs ändert.
- Fakultative Ergänzungen werden mitgedacht oder mitverstanden, was sich meist aus dem Kontext ergibt.
- Angaben sind durch den Grad der Abhängigkeit zum Verb von Ergänzungen zu unterscheiden; Angaben zeichnen sich durch eine geringe Abhängigkeit vom Verb aus, da sie an beliebiger Stelle und fast zu jedem Satz hinzuzufügen sind.
2.3 Realisierungsformen
- In welcher Form die Ergänzungen eines Verbs realisiert werden können spiegelt sich unter anderem im Kasus wieder.
- Einstellige Verben haben meist ein Subjekt als Ergänzung „Sie atmet“, „Er schweigt“, „Sie handelt“,„Mich friert“, „Ihr graut“, „Es friert“, „Es regnet“ (Eisenberg 2004:59).
- Bei zweistelligen Verben liegt überwiegend eine Subjekt- und eine Objektergänzung vor. Aber auch zwei Objektergänzungen sind möglich.
- Dreistellige Verben haben stets ein Subjekt und zwei Objekte als Ergänzung. Die Ergänzungen sind im Kasus vom Verb regiert.
„Dennoch zeigt das Schema was mit der Valenz für ungeheure Möglichkeiten
zur syntaktischen Differenzierung bereitstehen. Es fungieren ja nicht nur
Nominale in den vier Kasus als Ergänzungen. [...] Man ist deshalb schon
lange dazu übergegangen, die Valenz für jedes einzelne Verb zu ermitteln und
in speziellen Valenzwörterbücher niederzulegen.“ (ebd. S. 60)
- Die Realisierung der Ergänzungen ist also nicht nur von der Anzahl der Leerstellen abhängig, die es eröffnet, sondern von jedem einzelnen Verb selbst.
3. Adjektivvalenz
- Adjektive haben, ebenso wie Verben, Valenz, da sie eine Ergänzung fordern können.
- Man unterscheidet Adjektive, die keine Ergänzung fordern und solche, die ein, zwei oder drei Ergänzungen fordern.
- Die Valenz von Adjektiven ist besonders ersichtlich, wenn sie zusammen mit Kopulaverben prädikativ gebraucht werden (vgl. Duden 2005:366f.). _________________ WICHTIG!
1.Wir erledigen hier keine Hausaufgaben!
2.Erwartet nicht innerhalb weniger Minuten/ Stunden eine perfekte Lösung!
Und denkt dran:
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/4/img/022.gif  |
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