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neisha
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2007 13:34    Titel:

Ich meinte natürlich den Schrei nach dem 1.WK, weil Gottfried Benn ja ein expressionistischer Dichter war. Es werden Trännen, Fleisch, Zerstörung erwähnt und damit belege ich es.
Mehrfachkodierung und Mehrdeutigkeit kann man nicht mit reinbringen, man muss das sehen, erkennen. Und dabei brauche ich Hilfe. Welche Stellen äußern die Mehrfachkodierung (Semantisierung der formalen Elemente)? Wo entsteht Bildlichkeit und Mehrdeutigkeit? Welche Funktion haben die Wiederholungstrukturen im Gedicht?
Zauberwürfel
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2007 12:30    Titel:

Wie möchtest du denn Mehrfachkodierung und Mehrdeutigkeit da mit reinbringen?
und wie belegst du den Schrei des Individuums nach dem 2.WK.?
neisha
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2007 12:15    Titel:

Teils habe ich es schon interpretiert, aber bei Mehrfachkodierung und Mehrdeutigkeit hatte ich Probleme. Was ist das Thema? Kann man das Gedicht als Schrei des Individuums in der Nachkriegszeit sehen?

Und es ist keine Hausaufgabe.
Zauberwürfel
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2007 11:50    Titel:

Wo genau hast du Probleme?
neisha
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2007 09:34    Titel: Gottfried Benn: Verhülle dich

Hallo,
ich brauche Hilfe bei der Interpretation des Gedichtes:

Verhülle dich-

Verhülle dich mit Masken und mit Schminken,
auch blinzle wie gestörten Augenlichts,
laß nie erblicken, wie dein Sein, dein Sinken,
sich abhebt von dem Rund des Angesichts.

Im letzten Licht, vorbei an trüben Gärten,
der Himmel ein Geröll aus Brand und Nacht -
verhülle dich, die Tränen und die Härten,
das Fleisch darf man nicht sehen, das dies vollbracht.

Die Spaltungen, den Riß, die Übergänge,
den Kern, wo die Zerstörung dir geschieht,
verhülle, tu, als ob die Ferngesänge
aus einer Gondel gehn, die jeder sieht.

Danke!

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