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DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2004 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

ok, schieben wir das alles auf regionale disparitäten und gut ist Zunge raus
DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2004 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss jetzt doch nochmal wasdazu schreiben:

Aus Bertelsmann die neue Rechtschreibung:
Zitat:

Die entscheidenden Probleme wie die Groß- oder Kleinschreibung wurden nicht gelöst; [...] So bleibt die deutsche Sprache auch in Zukunft die einzige Sprache auf der Welt, in der Substantive in der Satzmitte mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben werden.


Außerdem gibt es hier einen schönen Artiekl zur Rechtschreibreform der Zeit.[/url]
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 06.07.2004
Beiträge: 245

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2004 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die entscheidenden Probleme wie die Groß- oder Kleinschreibung


Und wer beurteil das? Wie gesagt, ist Groß-Klein-Schreibung das wohl geringste Problem.

Vergleiche doch mal die Lesbarkeit:

Zitat:
Diese unterschiedliche Ausdifferenzierung war fast unvermeidlich, weil das Regelwerk von 1901 für die allerschwierigsten Gebiete (Fremdwortschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung) überhaupt keine ausreichenden Regeln enthielt. Hier hatte seine Anwendung mit den Jahrzehnten denn auch zu den zahlreichen Absurditäten der »bewährten«, der »klassischen« Rechtschreibung geführt, deren Tücken heute wie vergessen scheinen. Es war also dringend erneuerungsbedürftig. Darum wurde damals eine Neuregelung in Aussicht gestellt, zu der sich dann aber 40 Jahre lang niemand aufraffen mochte. Heute zu dem schon vor einem halben Jahrhundert ungenügenden Regelwerk von 1901 zurückzukehren wäre ein Schildbürgerstreich, den man der Kultusbürokratie denn doch nicht zutrauen sollte. Aber ein ganz anderes, ein drittes Regelwerk anzustreben, das beider Schwächen vermiede, eröffnete die ganze Reformdebatte aufs Neue. In der Zwischenzeit – Jahre? Jahrzehnte? – gäbe es entweder gar keine Schulorthografie mehr, oder es gälte weiter die neue, aber wieder nur auf Abruf, als versteinerndes Provisorium.


Zitat:
diese unterschiedliche ausdifferenzierung war fast unvermeidlich, weil das regelwerk von 1901 für die allerschwierigsten gebiete (fremdwortschreibung, groß- und kleinschreibung, getrennt- und zusammenschreibung) überhaupt keine ausreichenden regeln enthielt. hier hatte seine anwendung mit den jahrzehnten denn auch zu den zahlreichen absurditäten der »bewährten«, der »klassischen« rechtschreibung geführt, deren tücken heute wie vergessen scheinen. es war also dringend erneuerungsbedürftig. darum wurde damals eine neuregelung in aussicht gestellt, zu der sich dann aber 40 jahre lang niemand aufraffen mochte. heute zu dem schon vor einem halben jahrhundert ungenügenden regelwerk von 1901 zurückzukehren wäre ein schildbürgerstreich, den man der kultusbürokratie denn doch nicht zutrauen sollte. aber ein ganz anderes, ein drittes regelwerk anzustreben, das beider schwächen vermiede, eröffnete die ganze reformdebatte aufs neue. in der zwischenzeit – jahre? jahrzehnte? – gäbe es entweder gar keine schulorthografie mehr, oder es gälte weiter die neue, aber wieder nur auf abruf, als versteinerndes provisorium.


Ein Text aus dem Zeit-Artikel.

Am besten schafft man auch noch Satzzeichen ab!? Noch einfacher... böse Augenzwinkern

Gruß,
Thomas
DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2004 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wer das beurteilt hat:
1. Konrad Duden himself
2. Die oben genannte Quelle
3. Ich
4. Bestimmt noch andere.

Ich habe keine Probleme, den Text zu lesen, auch ohne große buchstaben.

Wer meint denn, dass großschreibung notwendig ist? (Außer die Bild?)
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 06.07.2004
Beiträge: 245

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2004 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

DeGT hat Folgendes geschrieben:
Wer das beurteilt hat:
1. Konrad Duden himself
2. Die oben genannte Quelle
3. Ich
4. Bestimmt noch andere.

Ich habe keine Probleme, den Text zu lesen, auch ohne große buchstaben.

Wer meint denn, dass großschreibung notwendig ist? (Außer die Bild?)


1. Nur weil er den Duden rausgebracht hat, ist er noch lange kein Deutsch-Gott.
2. Du sollst die Lesbarkeit vergleichen - das man den zweiten Text auch lesen kann, ist mir klar.
3. Ich meine das Augenzwinkern Wink

Gruß,
Thomas
DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2004 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ja auch nicht behauptet, dass er irgendein Gott ist, nur, dass er sich für Kleinschreibung ausgesprochen hat.

die deutsche sprache ist übrigens (laut Bertelsmann Wörterbuch) die einzige weltweit, die noch subjektive im satz groß schreibt. Die anderen sprachen scheinen keine probleme damit zu haben.

Wegen den Problemen der Groß-und Kleinschreibung:

Sieh dir mal dieses Diktat an.

Da sieht man schon einige tücken der groß- und kleinschreibung. Wink
salz
Gast





BeitragVerfasst am: 25. März 2005 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Viel wichtiger wäre, die Großschreibung abzuschaffen.
Erfahrungsgemäß ist das ein Problem (neben der Zeichensetzung), welches öfter auftritt, als bloße "Falsschreibung".



In 'ner auf der Leipziger Buchmesse ausgestellten Zeitung (ich glaub, die hieß "Deutsche Sprachwelt") waren viele schöne Beispiele dazu, welche Verwirrungen es gäbe, wenn man alles klein schriebe... Augenzwinkern
salz
Gast





BeitragVerfasst am: 25. März 2005 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wegen den Problemen der Groß-und Kleinschreibung:



Du meinst bestimmt "wegen DER Probleme"... Augenzwinkern

Übrigens wäre mir das Diktat auch zu schwer, wenn ich die alten Rechtschreibregeln anwenden müsste. Die kann ich nämlich nicht; hab nur die neuen gelernt. smile
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