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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 12. Aug 2004 13:31 Titel: |
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Falsschreibung?
Ich finde Groß-Klein-Schreibung nicht unbedingt das Problem, die Regeln sind da ja schon sehr einfach eigentlich... außerdem fördert das die Lesbarkeit eines Textes.
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 12. Aug 2004 16:17 Titel: |
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Also mit "Falschchreibung" meinte ich, dass jemand einfach ein Wohrt valsch shreibt
Bei uns in der Schule habe ich schon den Eindruck, dass Groß-und Kleinschreibung ein Problem ist, ich werde aber morgen meine Deutschlehrerin mal fragen.
Dass eine gemäßigte kleinschreibung der Übersicht nicht schadet, siehr man zum Beispiel an englisch, an französisch und an anderen sprachen europas. |
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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 12. Aug 2004 17:32 Titel: |
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Hi,
Falschchreibung ?
Vergleich mal entsprechende Texte - Groß-Kleinschreibung ist sicherlich übersichtlicher und lesbarer als hauptsächlich Kleinschreibung.
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 13. Aug 2004 15:01 Titel: |
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Das ist doch eigentlich gewöhnungssache.
Wenn ich englische texte lese, habe ich auch kein problem damit, ungewphnt finde ich das da auch nicht.
Ich habe heute meine deutschlehrerin gefragt und die meinte, bis zur 10. klasse sei die großschreibung ein problem für die schüler.
da ja nur ein relativ kleiner teil abitur macht, werden die anderen ihre schwächen wohl durchs leben schleppen.
Gestern erschien übrigens die taz in kleinschreibung, nach der ersten seite hatte man sich daran gewöhnt.
Und zieh mich nicht immer mit der fahlschreibung auf!  |
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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 13. Aug 2004 16:35 Titel: |
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Das kann man so und so sehen Die Regeln für Groß-Kleinschreibung im Deutschen sind aber nicht allzu kompliziert, da musst du mir recht geben? Es gibt viele andere Sachen, die geändert werden müssten - Groß-Kleinschreibung wäre das letzte, was ich ändern würde.
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 13. Aug 2004 22:15 Titel: |
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Also groß-und kleinschreibung ist definitiv ein problem, so wie ich meine deutschlehrerin verstanden habe.
Eine erleichterung wäre es auf jeden Fall, da es keine neuen Regelungen gäbe.
Meiner Meinung nach ist das (zumindest in den "unteren" Klassen) die zweitgrößte Fehlerquelle, nach den Kommaregeln.
Würde diese eliminiert, so hätte man mehr Zeit, andere Schwierigkeiten anzugehen. |
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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 14. Aug 2004 02:54 Titel: |
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Die zweitgrößte Fehlerquelle?
Woher hast du deine Daten? Aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich das nicht nachvollziehen, vielleicht ist das auch regional unterschiedlich?
Außerdem gibt es im Englisch wohl auch noch Groß-Schreibung. Da vertut man sich öfter als im Deutschen
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 15. Aug 2004 21:01 Titel: |
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ok, schieben wir das alles auf regionale disparitäten und gut ist  |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 22. Aug 2004 15:08 Titel: |
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Ich muss jetzt doch nochmal wasdazu schreiben:
Aus Bertelsmann die neue Rechtschreibung:
| Zitat: |
Die entscheidenden Probleme wie die Groß- oder Kleinschreibung wurden nicht gelöst; [...] So bleibt die deutsche Sprache auch in Zukunft die einzige Sprache auf der Welt, in der Substantive in der Satzmitte mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben werden.
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Außerdem gibt es hier einen schönen Artiekl zur Rechtschreibreform der Zeit.[/url] |
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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 23. Aug 2004 10:22 Titel: |
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| Zitat: | | Die entscheidenden Probleme wie die Groß- oder Kleinschreibung |
Und wer beurteil das? Wie gesagt, ist Groß-Klein-Schreibung das wohl geringste Problem.
Vergleiche doch mal die Lesbarkeit:
| Zitat: | | Diese unterschiedliche Ausdifferenzierung war fast unvermeidlich, weil das Regelwerk von 1901 für die allerschwierigsten Gebiete (Fremdwortschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung) überhaupt keine ausreichenden Regeln enthielt. Hier hatte seine Anwendung mit den Jahrzehnten denn auch zu den zahlreichen Absurditäten der »bewährten«, der »klassischen« Rechtschreibung geführt, deren Tücken heute wie vergessen scheinen. Es war also dringend erneuerungsbedürftig. Darum wurde damals eine Neuregelung in Aussicht gestellt, zu der sich dann aber 40 Jahre lang niemand aufraffen mochte. Heute zu dem schon vor einem halben Jahrhundert ungenügenden Regelwerk von 1901 zurückzukehren wäre ein Schildbürgerstreich, den man der Kultusbürokratie denn doch nicht zutrauen sollte. Aber ein ganz anderes, ein drittes Regelwerk anzustreben, das beider Schwächen vermiede, eröffnete die ganze Reformdebatte aufs Neue. In der Zwischenzeit – Jahre? Jahrzehnte? – gäbe es entweder gar keine Schulorthografie mehr, oder es gälte weiter die neue, aber wieder nur auf Abruf, als versteinerndes Provisorium. |
| Zitat: | | diese unterschiedliche ausdifferenzierung war fast unvermeidlich, weil das regelwerk von 1901 für die allerschwierigsten gebiete (fremdwortschreibung, groß- und kleinschreibung, getrennt- und zusammenschreibung) überhaupt keine ausreichenden regeln enthielt. hier hatte seine anwendung mit den jahrzehnten denn auch zu den zahlreichen absurditäten der »bewährten«, der »klassischen« rechtschreibung geführt, deren tücken heute wie vergessen scheinen. es war also dringend erneuerungsbedürftig. darum wurde damals eine neuregelung in aussicht gestellt, zu der sich dann aber 40 jahre lang niemand aufraffen mochte. heute zu dem schon vor einem halben jahrhundert ungenügenden regelwerk von 1901 zurückzukehren wäre ein schildbürgerstreich, den man der kultusbürokratie denn doch nicht zutrauen sollte. aber ein ganz anderes, ein drittes regelwerk anzustreben, das beider schwächen vermiede, eröffnete die ganze reformdebatte aufs neue. in der zwischenzeit – jahre? jahrzehnte? – gäbe es entweder gar keine schulorthografie mehr, oder es gälte weiter die neue, aber wieder nur auf abruf, als versteinerndes provisorium. |
Ein Text aus dem Zeit-Artikel.
Am besten schafft man auch noch Satzzeichen ab!? Noch einfacher...
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 23. Aug 2004 19:34 Titel: |
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Wer das beurteilt hat:
1. Konrad Duden himself
2. Die oben genannte Quelle
3. Ich
4. Bestimmt noch andere.
Ich habe keine Probleme, den Text zu lesen, auch ohne große buchstaben.
Wer meint denn, dass großschreibung notwendig ist? (Außer die Bild?) |
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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 06.07.2004 Beiträge: 245
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Verfasst am: 23. Aug 2004 20:09 Titel: |
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| DeGT hat Folgendes geschrieben: | Wer das beurteilt hat:
1. Konrad Duden himself
2. Die oben genannte Quelle
3. Ich
4. Bestimmt noch andere.
Ich habe keine Probleme, den Text zu lesen, auch ohne große buchstaben.
Wer meint denn, dass großschreibung notwendig ist? (Außer die Bild?) |
1. Nur weil er den Duden rausgebracht hat, ist er noch lange kein Deutsch-Gott.
2. Du sollst die Lesbarkeit vergleichen - das man den zweiten Text auch lesen kann, ist mir klar.
3. Ich meine das
Gruß,
Thomas |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 23. Aug 2004 22:23 Titel: |
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Ich hab ja auch nicht behauptet, dass er irgendein Gott ist, nur, dass er sich für Kleinschreibung ausgesprochen hat.
die deutsche sprache ist übrigens (laut Bertelsmann Wörterbuch) die einzige weltweit, die noch subjektive im satz groß schreibt. Die anderen sprachen scheinen keine probleme damit zu haben.
Wegen den Problemen der Groß-und Kleinschreibung:
Sieh dir mal dieses Diktat an.
Da sieht man schon einige tücken der groß- und kleinschreibung.  |
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salz Gast
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Verfasst am: 25. März 2005 01:01 Titel: |
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| Zitat: | Viel wichtiger wäre, die Großschreibung abzuschaffen.
Erfahrungsgemäß ist das ein Problem (neben der Zeichensetzung), welches öfter auftritt, als bloße "Falsschreibung". |
In 'ner auf der Leipziger Buchmesse ausgestellten Zeitung (ich glaub, die hieß "Deutsche Sprachwelt") waren viele schöne Beispiele dazu, welche Verwirrungen es gäbe, wenn man alles klein schriebe...  |
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salz Gast
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Verfasst am: 25. März 2005 01:06 Titel: |
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| Zitat: | | Wegen den Problemen der Groß-und Kleinschreibung: |
Du meinst bestimmt "wegen DER Probleme"...
Übrigens wäre mir das Diktat auch zu schwer, wenn ich die alten Rechtschreibregeln anwenden müsste. Die kann ich nämlich nicht; hab nur die neuen gelernt.  |
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