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Sunny



Anmeldungsdatum: 09.10.2005
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2006 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, dann halt noch ein Kommentar zu den Kommas ;o)

Zitat:
Wie ist es denn mit den neuen Kommas, die man früher nicht zu setzen brauchte, die nach der Reform aber nun Pflicht sind? Beispiele:
1. Ich liebe es, zu verreisen.
2. "Wie heißen Sie?", fragte der Polizist.


Naja, ich kann selbst aus Erfahrung sagen, dass die Kommaregelung für viele ein Buch mit sieben Siegeln ist. Aber bei den Beispielen, die du oben aufgeführt hast, macht man ja da, wo das Komma ist, auch automatisch eine kurze Pause, oder? Es stört also den Lesefluss nicht.
Außerdem denke ich, wenn man ein einigermaßen gutes Sprachgefühl hat, setzt man die Kommas immer automatisch und muss da nicht noch darüer nachdenken, das klappt dann einfach so. Klar, nicht bei allen. Aber was soll man machen? Die Rechtschreibreform ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Ich glaube aus deinem Text rauslesen zu können, dass du Deutschlehrer bist, oder? Da kann ich es natürlich verstehen, dass du dich aufregst, wenn viele Schüler damit eben Probleme haben Augenzwinkern Würde mich mal interessieren.

Grüße,
Sunny

_________________
Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen.
Boardgeselle



Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2006 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Sunny hat Folgendes geschrieben:
Wegen dem was:
Da spricht man das a aber nicht immer kurz. Zum Beispiel in Fragen spricht man das a eigentlich immer lang, oder kann es zumindest immer lang aussprechen.

Hier irrst Du, Sunny. Nach der deutschen Standardaussprache wird ganz klipp und klar das a in „was“ immer kurz ausgesprochen. Und nur um diese geht es! Aus „dramaturgischen“ oder musikalischen Gründen kann man natürlich jeden beliebigen Vokal jedes beliebigen Wortes beliebig langziehen: Gestern war es biiiiiiiiiiiterkalt, und ich mußte so laaaaaange warten. Und wenn man in dem gleichnamigen deutschen Volkslied „Waldesluuust“ singt, so ist doch die Standardaussprache des u kurz.
Auch regionale Aussprachen zählen nicht. So wird z. B. im Ruhrgebiet und im Rheinland das Wort „Spaß“ mit kurzem a gesprochen – im Gegensatz zur Hochdeutsch-Ausprache. Trotzdem gilt natürlich für die Schulkinder dort die Schreibung „Spass“, die ja für sie aus den RSR-Regeln ableitbar wäre, als Fehler.

_________________
Deutsch ist meine Lieblingssprache.
Boardgeselle



Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2006 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sunny hat Folgendes geschrieben:
Aber bei den Beispielen, die du oben aufgeführt hast, macht man ja da, wo das Komma ist, auch automatisch eine kurze Pause, oder? Es stört also den Lesefluss nicht.

Das ist ja gerade das Verrückte an der neuen Regelung, daß es nämlich darum überhaupt nicht geht. In meinen beiden Kurzbeispielen muß das Komma aus rein formalistischen Gründen stehen, weder aus Gründen des Leseflusses noch aus Gründen der besseren Erfassung des Gemeinten („Lesefreundlichkeit“). Beide Sätze würde man auch ohne Komma auf Anhieb gut und leicht lesen können – mit richtiger Betonung und Satzmelodie.

Lies mal hingegen diesen Satz:
Am besten war ich immer in Sport und richtig gut war ich auch in Englisch und in Erdkunde und in Mathematik habe ich immer nur gehofft irgendwie an der Fünf vorbeizukommen und dann auch tatsächlich das Glück gehabt das bis zum Abi durchzuhalten.

In diesem Satz ist gemäß neuer RS kein einziges Komma mehr verlangt! Und dabei wäre hier eine Kommasetzung sogar wichtig, um überhaupt den Inhalt richtig zu verstehen. War diese Person nun in Erdkunde gut oder schwach? Du schriebst am 02.01., du fändest die neuen Kommaregeln ziemlich einleuchtend. Warum also in diesem langen Satz kein Pflichtkomma, in den beiden kurzen Sätzen aber ein Pflichtkomma? Hier sind sie noch mal:
1. Ich liebe es, zu verreisen.
2. "Wie heißen Sie?", fragte der Polizist.

Sunny hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube aus deinem Text rauslesen zu können, dass du Deutschlehrer bist, oder? Da kann ich es natürlich verstehen, dass du dich aufregst, wenn viele Schüler damit eben Probleme haben Augenzwinkern Würde mich mal interessieren.

Meine Frau und viele meiner Bekannten sind Lehrer, darunter auch Deutschlehrer. Ich habe jedenfalls die Gelegenheit, täglich viele von Schülern verfaßte Texte zu lesen. Da ich selbst auch im pädagogischen Bereich tätig bin, würde ich mich nie darüber aufregen, wenn bzw. daß Schüler mit etwas (nicht nur mit Sprache und Rechtschreibung) Probleme haben. Das Helfen bei Problemen oder das Vermeiden derselben ist ja Teil der Pädagogik.
Worüber ich mich allerdings aufrege: Daß Kultusbürokraten (die größtenteils von der Materie selbst keine Ahnung haben) sich mitschuldig machen, wenn unnötige Probleme geschaffen werden, und noch mehr, wenn sie es immer wieder verhindern wollen, daß man an diesem fehlerhaften Werk Korrekturen vornehmen will. Das haben sie nun nämlich jahrelang getan, nur um ihr eigenes Gesicht zu wahren und um nichts zugeben zu müssen. Für Schüler gibt's da kein Pardon, die müssen ihre gemachten Fehler gleich anschließend korrigieren, Kultusminister dürfen solche leugnen und sich aus der Verantwortung herausschleichen.
Und genau da sind wir wieder beim Thema: siehe einleitender Beitrag von MacHarms.

Sunny hat Folgendes geschrieben:
Die Rechtschreibreform ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Wenn nicht komplett, dann doch zumindest in den Teilen, die völlig mißlungen bzw. fehlerhaft sind. Und dazu gehört z.B. das gesamte Kapitel Getrennt-/Zusammenschreibung, große Teile der Groß-/Kleinschreibung, der Silbentrennung, der etymlogischen Schreibungen.
Einige Teile sind ja schon im Sommer 2004 rückgeändert worden, die nächsten folgen bald. Hätte es nie Leute gegeben, die immer wieder auf die Fehler hingewiesen haben, hätte sich garantiert nichts getan. So ist wenigstens schon mal ein Anfang gemacht.
Wie man sieht, sind Diskussionen und genaues und kritisches Hinsehen stets wichtig. Niemand muß dabei mitmachen, aber es darf auch niemandem verwehrt werden. (Das ist u. a. eines der Ziele der Pädagogik.)

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Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2006 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade die Tatsache, dass Büro- und Politikhengste es sich anmaßen, über die deutsche Sprache zu urteilen, sie meinen vereinfachen zu können und dann nachher nicht dazu stehen, finde ich ein Unding.
Es wäre zwar ein großer AUfwand gewesen, aber man hätte sich mal bei Lehrern "erkundigen" können, ob und was eine Reform bringen würde und in welchen Bereichen sie angebracht wäre. Und nicht einfach drauflos beschließen, sodass das Chaos jetzt perfekt ist und jeder sich über das Kuddelmuddl aufregt....

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WICHTIG!
1.Wir erledigen hier keine Hausaufgaben!
2.Erwartet nicht innerhalb weniger Minuten/ Stunden eine perfekte Lösung!

Und denkt dran:
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/4/img/022.gif Augenzwinkern
Sunny



Anmeldungsdatum: 09.10.2005
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2006 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ich gebe auf Augenzwinkern
Dann sind von mir aus auch die Kommeregeln und die 'ss' und 'ß' - Regelungen sinnlos...
...aber naja, wie schon gesagt, ich gehörte zum ersten Jahrgang, der seit der 1. Klasse die neue Rechtschreibung unterrichtet bekam...von daher, kann ich da auch nicht so ganz mitreden, auch wenn mir die meisten Unterschieden vertraut sind.
Naja. Ich denke das ist doch eigentlich alles Sache der Gewohnheit. Klar, dass das die Leute nicht toll finden, die alles umlernen müssen...aber jetzt mal im ernst.

Sunny

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Otto Normalschreiber
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Jan 2006 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zauberwürfel hat Folgendes geschrieben:
... dass Büro- und Politikhengste es sich anmaßen, über die deutsche Sprache zu urteilen, sie meinen vereinfachen zu können und dann nachher nicht dazu stehen, finde ich ein Unding.
....


Wer pupst denn da so rum, wie ein rolliges Bürovierbein?
Es hat etw 12000 Fachkundige (in allen beteiligten Staaten, in all unseren Bundesländern, in allen Parlamenten und Verlagen und Insititutionen gegeben, die beteiligft waren.
Dann kam eine blöde Revision der ursprünglich einfach, sinvollen Vorschläge - und "puuuuups"! - fast jeder Provinz-Schreiberling, der nicht gedruckt wird und nicht gefragt war - und die BILD und deren Leserschweinchen - und das Völkchen wollte losreihern, das keine Regel erklären kann und sich nicht mehr für reformfähig hält, weil man sich nicht mehr flexibel zeigen kann, einige sichtbare Zeichen zu verändern.
*
Die Regeln, die D. E. Zimmer schon vor Jahren für die ZEIT ausgearbeitet hat, sind sinnvoll und werden sich durchsetzen.
Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 19. Jan 2006 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, immer langsam mit den jungen Pferden...
Der Ton macht die Musik, ja?

Davon, dass scheinbar so viele Lehrer etc. beteiligt waren, hat man aber nie was gehört und auch nicht, dass jetzt auf Forderung von Lehrern die Reform wieder geändert oder rückgängig gemacht werden solle. Man hört immer nur, dass die ganze Sache von den Politikern ausgeht.

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DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 19. Jan 2006 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Dass das ganze doch schon eine längere Vorlaufzeit hatte und nicht nur von sehr wenigen entwickelt wurde, kann man in folgendem Wikipedia-Eintrag lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Rechtschreibung_von_1996

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Wikipedia nicht unbedingt das Maß aller Dinge ist, kritisches Lesen ist überall wichtig.

Ich habe übrigens von 1992 bis 1996 die alte Rechtschreibung benutzt, von dann an die Neue und von 1998 an wieder die alte. Ab 1999 habe ich dann wieder die Neue gelernt. Na, in welchem Bundesland bin ich zur Schule gegangen? böse
Reefi



Anmeldungsdatum: 10.08.2005
Beiträge: 100
Wohnort: Brandenburg in Brandenburg

BeitragVerfasst am: 19. Jan 2006 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

das krasse ist einfach nur, dass heute doch niemand mehr eine ahnung hat, wie man schreibt. Mittlerweile hat jeder seine eigene Rechtschreibung. als ich heute mein Mittagessen in Form von Erdnussflips zu mir genommen habe um, dabeiu gemütlich ein Buch zu lesen, bin ich nicht umhingekommen, mir mal durchzlesen, was eigentlich auf so einer Tüte steht. Ich weiß nicht, warum. Aber gibt es einen Unterschied, ob ich Erdnuss sage oder erdnussflip? eins davon wurde mit ß geschrieben. irgendwie ergab das keinen sinn.
Allgemein, habe ich den Eindruck, dass es zu schwierig wurde, die Deutschen an ihre Sprache anzupassen, also hat man einfach versucht, die Sprache dem Intellekt der mehrheitlichen Benutzer anzupassen. Schade nur, dass es nach hinten losgegangen ist.
Bei Klausurrückgaben gibt e regelmäßig leute, die 0 Punkte in rechtschreibung erreicht haben. Im Grund- sowie Leistungskurs. Aber Kommaregeln sind und werden für mich ein Buch mit weitaus mehr als sieben Siegeln bleiben.
Zumal alle menschen, die ich kenne, die etwas älter sind, sich strikt weigern, sich die neue Rechtschreibung auch nur anzusehen. Richtig so!

naja, machen wir das Beste draus. Und in 20 oder dreißig jahren werden WIR ne reform starten. Okay?

Gruß, eure Reefi

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Rechtschreibfehler sind gewollt, da sie der Selbstkontrolle anderer dienen.
Boardgeselle



Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 20. Jan 2006 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Otto Normalschreiber hat Folgendes geschrieben:
Es hat etw 12000 Fachkundige (in allen beteiligten Staaten, in all unseren Bundesländern, in allen Parlamenten und Verlagen und Insititutionen gegeben, die beteiligft waren. Dann kam eine blöde Revision der ursprünglich einfach, sinvollen Vorschläge.

Welche Revision meinst Du genau mit der "blöden"?
a) die Revision des ersten Vorschlags von 1988
b) das Abschmettern des Plans zur „gemäßigten Kleinschreibung“ durch die Kultusminister 1993
c) Die erste offizielle Änderung des RSR-Regelwerks durch die Zwischenstaatliche Kommision im Sommer 2004 (nach deren 4. Bericht?)

Otto Normalschreiber hat Folgendes geschrieben:
Die Regeln, die D. E. Zimmer schon vor Jahren für die ZEIT ausgearbeitet hat, sind sinnvoll und werden sich durchsetzen.

Wenn sich Regeln duchsetzen, weil sie (für die Mehrheit der Deutschschreibenden) überzeugend sind, ist das ja begrüßenswert. Das ist schließlich etwas ganz anderes, als wenn Regeln am Reißbrett entworfen (teilweise eindeutig gegen jeden allgemein praktizierten Schreibgebrauch) und auf dem kultusministerlichen Verordnungsweg über die Schulen aufgezwungen werden. Und wenn darüber hinaus noch – das ist das eigentlich Schlimme – jahrelang jegliche Kritik und jegliches Ringen um Verbesserungen bzw. Beseitigen der Irrtümer massiv behindert und verhindert wird.
Das Regelwerk von Zimmer ist allerdings nichts anderes als eine der heute üblichen „Hausorthographien“, d. h. eine bewußte Abweichung von bestimmten Teilen der RSR nach eigenem Gutdünken (siehe http://www.zeit.de/zeitschreibung/index), so gutgemeint das auch sein mag. Wie wär’s, wenn man dieses Recht jedem deutschen Schüler einräumen würde?

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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 20. Jan 2006 10:40    Titel: Kritisches Lesen ist überall wichtig Antworten mit Zitat

DeGT hat Folgendes geschrieben:
Dass das ganze doch schon eine längere Vorlaufzeit hatte und nicht nur von sehr wenigen entwickelt wurde, kann man in folgendem Wikipedia-Eintrag lesen ...


Du sagst ja selbst: „Kritisches Lesen ist überall wichtig.“ Dem in der Tat ausführlichen Wiki-Beitrag kann man entnehmen, daß es zwar insgesamt eine längere Vorlaufzeit für Reformüberlegungen an sich gegeben hat, aber nicht für die Richtung, die dann letztlich in der Fassung von 1996 als „Die neue Rechtschreibung“ definiert, beschlossen und veröffentlicht wurde. Diese wurde relativ kurzfristig und von relativ wenigen Leuten erstellt und stellte gegenüber den lange vorher gemachten Plänen eine krasse Wandlung dar. War z. B. über sehr viele Jahre immer ein deutliches Reduzieren der Großschreibung (nach Vorbild des Englischen, sog. „gemäßigte Kleinschreibung“) geplant, so war nun plötzlich die vermehrte Großschreibung angesagt („Es tut mir sehr Leid, ich habe morgen Früh keine Zeit!“). Auch die zahlreichen etymologisch (falsch) begründeten Schreibweisen kamen erst im letzten Moment hinzu – und das auf Initiative eines einzelnen der Kommissionsmitglieder, nicht etwa nach langen Überlegungen einer großen Zahl von Fachkundigen.

DeGT hat Folgendes geschrieben:
Ich habe übrigens von 1992 bis 1996 die alte Rechtschreibung benutzt, von dann an die Neue und von 1998 an wieder die alte. Ab 1999 habe ich dann wieder die Neue gelernt. Na, in welchem Bundesland bin ich zur Schule gegangen?


Ich gestehe, daß ich es zunächst nicht herausbekommen hatte. Aber soviel weiß ich nun: Es kann sich nur um Schleswig-Holstein handeln.

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