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Gast Gast
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Verfasst am: 06. März 2006 21:07 Titel: |
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Interpretation 06.04.2006
Mittagspause von Wolf Wondratschek
In der Kurzgeschichte „Mittagspause“ von Wolf Wondratschek geht es um eine junge Frau die ihre Mittagspausen in einem Straßencafe verbringt. Sie denkt in ihrer Pause viel nach und stellt sich vor von einem Mann angesprochen zu werden. Außerdem wäre sie gerne Augenzeuge einer Katastrophe. Ihre Eltern sind besorgt, aber die junge Frau meint, dass die Mittagspause ungefährlich sei.
Die Kurzgeschichte handelt nur von einer weiblichen Person deren Namen nicht genannt wird. Damit will der Autor dem Leser die Möglichkeit geben, sich allein auf die Handlung der Geschichte zu konzentrieren. Der Autor versucht die Geschichte so knapp wie möglich zu halten und will wirklich nur die nötigsten Eigenschaften der Frau preisgeben. Auch das Alter der Frau wird nicht genannt. Man kann aber aus folgender Textstelle schließen, dass sie noch ziemlich jung ist und noch bei ihren Eltern wohnt: „Beim Abendessen sprechen die Eltern davon, dass sie auch einmal jung waren.“ (Z.27) oder: „…einen Freund nach Hause…“ (Z.6) In Zeile 28-30 wird klar, dass ihr Verhältnis zu ihren Eltern nicht schlecht ist. Sie selbst wirkt sehr Nachdenklich, da der Autor fast in der ganzen Geschichte von ihren Gedanken berichtet. Außerdem wird die Frau als attraktiv und hübsch dargestellt. (Z. 3-4)
Sie empfindet auch eine gewisse Rivalität anderen Frauen gegenüber. Dies erkennt man in Zeile elf und zwölf. „Auch am Nebentisch sitzt ein Mädchen mit Beinen. Sie hast Lippenstift.“ Die Frau scheint einsam zu sein, sonst würde sie sich nicht jeden Tag in ein überfülltes Straßencafe´ setzten und auf eine Katastrophe warten. Man kann fast sagen, dass sie nur für die Mittagspause lebt.
Dem Leser wird zwar deutlich, dass sie einen Job hat, aber dies schein nur Nebensache. Darauf weisen zwei Textstellen sehr deutlich hin: „Freitags reicht die Zeit, um einen Cognac zum Kaffe…(Z.15) Wäre ihr der Job wichtig, würde sie keinen Alkohol in ihrer Mittagspause bestellen. Und in Zeile 34-25: „…ist die Mittagspause anstrengender als Briefeschreiben.
Die Geschichte ist eine typische Kurzgeschichte, da sie in Mitten eines Geschehens anfängt. Auch das Ende bleibt offen, was ebenfalls typisch für eine Kurzgeschichte ist.
Der Autor berichtet aus der allwissenden Perspektive. Er bleibt aber neutral und sachlich und gibt keinen eigenen Kommentar zum Text ab. Der Text besteht Hauptsächlich aus Hauptsätzen, die sehr knapp gehalten sind. Die Sätze erscheinen dem Leser oft zusammenhangslos. Z.B.: „Sie bestellt einen Kaffe. Manchmal denkt sie an Filme und denkt an Liebesfilme.“
Meiner Meinung nach ist diese Geschichte vom Autor zu undurchsichtig gestaltet. Mir ist es nicht gelungen eine vernünftige Kernaussage zu treffen. Außerdem fällt es schwer die Frau vernünftig zu charakterisieren, denn durch die vielen zusammenhangslosen Sätzen kommt der Leser durcheinander. Einmal wiederspricht sich der Autor so gar. In Zeile zehn sagt er: „Sie weiß genau, was sie will.“ In Zeile 31 sagt er aber: „ Sie hat mittlerweile gelernt, sich nicht zu entschieden.
Ich weiß nicht was der Autor mit dieser „Kurzgeschichte“ bezwecken will. Er macht es dem Leser von Grund auf schwer den Text zu verstehen.. |
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Tobias vogel Gast
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Verfasst am: 06. März 2006 21:10 Titel: |
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ich hab mir mal die mühe gemacht und diese geschichte interpretiert. naja...is auf jedenfall ne dumme geschichte....ich hoffe ich konnte einigen helfen.
gruß tobias
ich bin übrigens der gast der die obrige geschichte geschrieben hat^^ |
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citti Gast
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Verfasst am: 07. März 2006 21:30 Titel: |
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@ Tobi: Die interpretation ist gut! *respekt*
Im Unterricht wurde die Geschichte mal so'n bissel besprochen und ich habe mir folgende Stichpunkte gemacht( diese Punkte sollten in einer Interpretation dieser Kg enthalten sein):
*anonyme, junge Frau( sie) im Straßencafé
*das Verhalten von ihr
*äußere Erscheinung
*Unsicherheit
*Widersprüche
*Gedanken der Frau
*Wunschvorstellung( wird vom Mann angesprochen)
*Verhältnis zu den Eltern
*Mittagspause als Stress statt erholung
*Berufstätigkeit
*bemühen auf unpünktlichkeit( -->sie könnte sich verspäten)
*warten auf die Katastrophe
*Hypotaxen
*Parallelismen
*Anaphern
*Elipsen
*Wortwiederholungen
*kurzer Text
*keine echte handlung
*Situation aus dem Alltag
*Alltagssprache
*normale erzählung i Präsens
*Rückblenden im Preteritum
*allwissender Erzähler
*Wunschvorstellungen( wird vom Mann angesprochen)
*Einblick ins Leben von anderen
*aufregendes Leben haben wollen, aber in Realität bleiben
*Schwierigkeiten von jungen Menschen
*Angst vor der eigenen Kourage
*flüchtet in wunschvorstellungen
*lebt zu Hause, kann aber nicht den Eltern davon erzählen
*träumt von der Katastrophe, kann sie aber nicht verhindern
*banale und nicht anspruchsvolle Sprache
So das war's.
Wer will kann ja aus den Stichpunkten eine Interpretation schreiben, denn ich erspare mir die Arbeit. So wie ich bin, würde ich dann nämlich 4- 5 Seiten schreiben, weil ich mich in die Sache reinsteigere... was soll's!
Ach ja, wer's wissen will: bin in der 10. Klasse Krisrealschule Bad Orb( Hessen )!( die Schule soll ja bei den Statistiken weit oben sein... Merke in Mathe nix davon! was soll's! )
Yeah, noch viel Spaß! Hoffe meine Mitschriften helfen meinen Mitleidenden!
Gruß citti ( leutz von meiner Schule und meiner Klasse würden vielleicht wissen wer ich bin )
P.S.: Auch aus meiner Klasse hat niemand den Text geschnallt , also Kopf hoch und lustig bleiben!  |
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Motti
Anmeldungsdatum: 28.03.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 28. März 2006 15:30 Titel: |
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mist, mist, mist...hätte ich diese seite doch früher entdeckt!!! ich hab nämlich grade die arbeit zu dieser doofen kurzgeschichte in den sand gesetzt! naja, helfen tut's mir hier trotzdem noch, denn ich muss ja auch eine berichtigung schreiben...oh manno...  |
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Ich Gast
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Verfasst am: 05. Apr 2006 13:56 Titel: |
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Hey Leute
ich muss auch einen Aufsatz über die Geschichte schreiben (10. Klasse Gymnasium in Bayern).
Ich kapier die auch nich richtig, aber im Unterricht ham wir zumindest schon mal rausgebracht, dass der Autor eigentlich nur die normalen Gedanken eines Menschen beschreiben wollte. Jedem Menschen kommen oft alle möglichen Dinge in den Sinn, wenn er nachdenkt, die eigentlich keinen Zusammenhang ergeben.
Man erfährt noch ein paar sprachliche und erzählerische Besonderheiten (die wir ausformulieren müssen).
Z.B: Er-Perspektive, Präsens, Anaphern, einfache Sprache, handlungsarm, keine Dialoge, unzusammenhängend ...).
Ich hoffe, ich konnte n bisschen helfen ...
Tschüss dann  |
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Juja

Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 115
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Verfasst am: 05. Apr 2006 23:28 Titel: |
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is das die geschichte wo steht "sie spürt dass sie hände hat"??
wenn ja hatte ich den in der 8.klasse
ich will den text sehn _________________ But, soft! what light through yonder window breaks?
It is the east, and Juliet is the sun.
Screw you, I didn't like your taste anyway
I chose you and that's all gone to waste
It's Saturday, I'll go out
And find another you |
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Gast
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Verfasst am: 01. Mai 2006 12:30 Titel: |
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Ja. Da steht "Sie spürte dass sie Hände hat". |
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