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Gedichtvergleich: Expressionismus und Romantik
 
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Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Jan 2011 20:07    Titel: Gedichtvergleich: Expressionismus und Romantik Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

Ich wollte euch fragen, inwiefern man romantische und expressionistische Gedichte miteinander vergleichen kann.

Selbst habe ich bisher in meinen Recherchen relativ wenig zusammenbekommen, da mir auch viele stichhaltige Vergleichspunkte nicht so recht einfallen.

Beim Expressionismus beziehe ich mich auf Stadtgedichte, das sollte ich wohl noch erwähnen!

Hier präsentiere ich mal meine bisherigen (dünnen) Ergebnisse:

Das soziale Elend der Industrialisierung in BEIDEN Epochen wird schwerpunktsmäßig dargestellt.

Im Expressionismus ist die Stadt (Verstädterung) Sinnbild für das Elend. Der Krieg und der Mensch wird verabscheut. In der Stadt ist der Mensch als eine gesichtslose Masse dargestellt (Enthumanisierung, Depersonalisierung). Das Weltbild ist negativ geprägt. Darstellung des Hässlichen und von Tabuthemen (Krebs, Wahnsinn, Hinrichtung)..

Die Romantik bezieht sich als Protest gegen die Rationalität der Aufklärung/ der Strenge der Klassik auf das Phantastische des Mittelalters.
Auch hier hat man Angst vor der Industrialisierung/Verstädterung.

Unterschiede:

E: Darstellung des Hässlichen
R: Ignoranz der Missstände und Flucht in die Mystik***

E: strenge, traditionelle Formen; zumeist Sonette (bin mir da unsicher?!)
R: Regellosigkeit; Volksliedhafte Unbeschwertheit

E: Wenige Adjektive; Nur Wesentliches
R: Adjektive in normaler Anzahl (ebenfalls unsicher)

Gemeinsamkeiten:

Kritik an der Industrialisierung (Angst vor maschinellem Ersatz)

*** = jedoch in der schwarzen Romantik ebenfalls Darstellung von Tabuthemen.


Wie gesagt, alles sehr dünn, ich bin auf eure Hilfe angewiesen Augenzwinkern

LG
Gast11022013
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Jan 2011 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Gast123! Willkommen

Der sinnvollste Weg ist es, wenn Du Dir einige konkrete Gedichte hernimmst und sie im Sinne einer Gedichtanalyse untersuchst: Dann wirst Du einige Gemeinsamkeiten und sicherlich mehr Unterschiede ausfindig machen.

Schaue Dir also diesbezüglich Werke von z.B. G. Trakl, G. Heym, E. Stadler, E. Lasker-Schüler an [Expressionismus] und ebenso Werke von z.B. J. v. Eichendorff, C. v. Brentano, A. v. Arnim [Romantik] an und komme selbst zu einem Ergebnis.

Wie man ein Gedicht analysiert, kannst Du u.a. in diesem Forum zahlreich finden.

Zudem sei angemerkt: Ein Gedichtvergleich im engeren Sinne meint immer auch, dass Du auf die spezielle Atmosphäre, Erzählersituation und Inhalt eines einzelnen Gedichts eingehst: Was Du vorhast, scheint mir mehr nach einem Epochenvergleich zu klingen, d.h. Du möchtest gerne allgemein Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausstellen.

[Es könnte aber auch hier viel effektiver sein, wenn Du Dich informierst,
welche Gesichtspunkte man in einem Gedichtvergleich betrachtet - und auch hier kannst Du dann einmal ganz konkret die Gedichte untersuchen und aufs Allgemeine schließen.

Hierfür kannst Du u.a. folgenden exemplarischen Vergleich heranziehen:
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/romantik/eichend_vgl.htm]

Gutes Gelingen!

Dies ist vermutlich nicht die Antwort, die Du erhofft hast. Aber es ist wirklich besser, wenn Du selbst zu einem Resultat kommst, denn das von Dir behandelte Thema (wie überhaupt derartige Vergleiche) sind elementar.
Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Jan 2011 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Dies sind nach dem durcharbeiten von 6 Gedichten bereits die Unterschiede.

Mir geht es natürlich ausschließlich um die epochalen Unterschiede.
Gast11022013
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Jan 2011 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

In Ordnung, das war mir nicht klar. Dann werde ich natürlich etwas konkreter.

Ein "Fachbegriff", der sofort im Zusammenhang mit expressionistischer Lyrik fällt, ist der sogenannte "Reihenstil" [manchmal sagt man auch: Technik der Simultanität]. Völlig frei von logischer Nachvollziehbarkeit werden Metaphern [allgemein zeichnet sich expressionistische Lyrik durch Bildersprache aus] aneinandergereiht (auch syntaktisch besteht zwischen diesen Metaphern in der Regel keinerlei Zusammenhang). Damit bewirkt man den Eindruck, als würden unterschiedlichste Sinneseindrücke völlig unkontrolliert hereinbrechen [gerade für "Stadtgedichte" ist das bezeichnend]. Es entsteht der Eindruck, als sei keine Kontrolle mehr möglich und alles stehe einzeln und unzusammenhängend nebeneinander; der Mensch ist der Empfänger dieses Wirrwars und wird dementsprechend verwirrt. Das wird verstärkt, indem man ganz auf Enjambements verzichtet, sondern den Zeilenstil bevorzugt. Das, was "über der Realität" steht (surreal), wird thematisiert: Angst, Bedrohung, Träume. Farben kommen zum Einsatz, d.h. es kommt eine [zumeist grelle, aufrüttelnde] Farbmetaphorik zum Einsatz; teilweise so eindringlich, dass die Sekundärliteratur von Sprachmagie spricht. Die Grenzen der Sprache werden erweitert: Neologismen werden eingesetzt und das teilweise mit solcher Konsequenz, dass alte Sprachmuster geradezu gewaltsam gesprengt werden. Das Provozierende dabei: Traditionelle Formen [Es wird wieder gereimt, man konzentriert sich auf strikte Formen (Sonett, Vierzeiler).] werden aufgegriffen, doch nur, um sie "von innen" zu sprengen.

Inhaltlich werden tiefgehende Krisen beschrieben:
Verlustängste (Individuum - seelenloses Großstadtleben, menschliche Beziehungen werden technisiert und verarmen, apokalyptische Visionen, Endzeitstimmung, auch Armut)

Es ist interessant, diesem nun die romantische Lyrik entgegenzustellen.
Denn interessanterweise gibt es viele Parallelen - doch ganz unterschiedliche Motivationen!

Nimm Dir zum Beispiel die Metaphorik: Auch romantische Lyrik ist reich an Metaphern, doch wird damit [meist] ganz Anderes ausgedrückt, nämlich [gesellschaftliche, individuelle] Idealvorstellungen und Träume, keine Todesszenerien. Oft handelt es sich nicht um gesellschaftliche Tragödien, sondern um Konflikte in der Liebe. Die Metapher dient auch der Wirklichkeitsflucht und -aufladung, aber in einem nicht zerstörerischen, sondern eigentlich gestaltenden Sinn. Dem Ganzen fehlt oft die gesellschaftskritische Haltung, diese leuchtet allenfalls in Einzelschicksalen auf. Die Zukunftsperspektive, die dem Expressionismus fehlt (vielleicht, weil in aller Not einfach keine Alternative mehr denkbar ist), ist in der Romantik vorhanden, wenngleich natürlich oft reaktionär und rückwärtsgewandt.


[Jetzt kannst Du das alles ausbauen und viele weitere Parallelen und Unterschiede herausarbeiten.]

Ich hoffe, das hilt ein bisschen.


[Wodurch zeichnet sich romantische Lyrik aus?]
Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jan 2011 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dennis,

vorab: vielen Dank für deine Mühen und Hilfestellungen. Wirklich sehr nett!

Jedoch habe ich die Infos auch alle schon zusammengestellt (Zeilenstil, Neologismen, der starke Kontrast zwischen dem turbulenten Inhalt und der strenge des äußeren Aufbaus) im Bezug auf expressionistische Werke.

Jetzt fehlt mir die Gegenüberstellung dazu zur Regellosigkeit der Romantik.

Den Ansatz mit der unterschiedlichen Metaphorik gefehlt mir und den nehme ich auch auf in meine Recherchen!

LG
Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jan 2011 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

push!
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 05. Jan 2011 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

ich zeige dir keine komplettlösung, aber hier ein hoffentlich guter denkanstoß:

der zentrale Unterschied liegt im Ausbruch der Gefühle verbunden mit einer Wehmut im Gegensatz zur dezenten Übermittlung des Selbst im Expressionismus (exprimere: ausdrücken), insofern haben wir es mit einer Steigerung der sogenannten Egoperspektivität zu tun, die erst im expressionismus erstmals auftritt, die Epoche der romantik als Grundmuster prägt und auch sehr viel später in der Lyrik der Neuen Subjektivität in den 70ern Anklang findet.

Beziehe dievon dir recherchierten Punkte nun auf dieses unterschiedliche Bild des Ichs und versuche es so zu erklären, wenn du noch Fragen hast, raus damit

lg Wink

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Gast11022013
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jan 2011 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
ich zeige dir keine komplettlösung, aber hier ein hoffentlich guter denkanstoß:

der zentrale Unterschied liegt im Ausbruch der Gefühle verbunden mit einer Wehmut im Gegensatz zur dezenten Übermittlung des Selbst im Expressionismus (exprimere: ausdrücken), insofern haben wir es mit einer Steigerung der sogenannten Egoperspektivität zu tun, die erst im expressionismus erstmals auftritt, die Epoche der romantik als Grundmuster prägt und auch sehr viel später in der Lyrik der Neuen Subjektivität in den 70ern Anklang findet.

Beziehe dievon dir recherchierten Punkte nun auf dieses unterschiedliche Bild des Ichs und versuche es so zu erklären, wenn du noch Fragen hast, raus damit

lg Wink


Also da muss ich doch jetzt mal ein paar Bemerkungen zu machen bzw. Fragen stellen:

1.) Du behauptest, dass sich die expressionistische Lyrik durch "dezente Übermittlung" auszeichnet und gleichzeitig, dass eine Steigerung der Egoperspektivität charakteristisch für sie ist? Wie geht das zusammen?

2.) Die Egoperspektivität tritt erst im Expressionismus auf? Also da muss ich dann doch entschieden widersprechen... wie ich überhaupt der Meinung bin, dass die romantische Literatur/ Lyrik an Egoperspektivität kaum zu übertreffen ist (und nicht etwa die expressionistische! Diese zeichnet sich doch gerade dadurch aus, dass das Individuum verloren geht...)
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 05. Jan 2011 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

zu 1. nein, da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt, ich behaupte, dass eine Steigerung der egoperspektivität charakteristisch für die Romantik ist
Augenzwinkern

zu2. die heute geläufige Form der Egoperspektivität tritt als begriffswürdig erst im Expressionismus auf, ja der Meinung bin ich, auch wenn sich Elemente schon vorher finden lassen, in welche Zeit würdest du denn die Ausfertigung der Egoperspektivität setzen grübelnd

schließlich sagst du noch, dass das Individuum verloren geht, eine Aussage, die aus der Zeit der Romantik stammen könnte, denn das dachte man, weshalb ich auch sage, dass die eigene Gefühlslage gesteigert in der romantischen Zeit zum Ausdruck kommt (Steigerung)
Augenzwinkern

Wink

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Gast123
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BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Aber eine dezente Übermittlung in expressionistischer Lyrik ist sicher nicht ganz richtig.
Ich denke da an vielzählige gedichte mit heftiger und derber ausdrucksweise!

LG[/quote]
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

aber bedeutet derbe Ausdrucksweise denn, dass die Botschaft indezent wird, oder bekräftigt sie nicht nur die dezente Ausdrucksweise?

das hört sich zwar paradox an, aber Aussagenübermittlung und Aussagen bekräftigung sind leicht verschieden smile

Wink

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Gast123
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BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Diese vage Theorie verstehe ich zwar, da sie aber nirgendwo festzumachen ist und einfach zu theoretisch ist verwerfe ich sie mal Augenzwinkern
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

ganz wie du meinst, es ist ja schließlich dein Text, hast du denn bereits andere Vergleichsansätze, dann können wir die vielleicht ausarbeiten dann sieht es gleich nach mehr aus Augenzwinkern

Wink

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Gast11022013
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BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte hier nicht noch für mehr Verwirrung sorgen, ich bezweifle aber, dass Deine Aussagen über die Romantik und den Expressionismus korrekt sind.

Da dies aber nicht Thema ist, verwerfe ich meine Kritik.

Vielmehr würde mich interessieren, welche bisherigen Ergebnisse vorliegen.
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

wenn du trotzdem darüber sprechen willst, kann ich in einem anderen Thread Rede und Antwort stehen smile

Wink

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Gast11022013
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BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für das Angebot.
Ich komme bei Gelegenheit darauf zurück.

Freude
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 07. Jan 2011 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

freut mich Big Laugh
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Gast123
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BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, ich bin nicht in der Lage diese Liste weiter zu vervollständigen. Bin aus weiteren Recherchen nicht wirklich schlauer geworden, da ich die beiden Epochen nicht selbst gegenübergestellt bekomme. Deutsch ist nicht umsont mein Hassfach, darum brauche ich ja eure Hilfe.

Unterschiede:

E: Darstellung des Hässlichen
R: Ignoranz der Missstände und Flucht in die Mystik***

E: strenge, traditionelle Formen; zumeist Sonette (bin mir da unsicher?!)
R: Regellosigkeit; Volksliedhafte Unbeschwertheit

E: Wenige Adjektive; Nur Wesentliches
R: Adjektive in normaler Anzahl (ebenfalls unsicher)

Gemeinsamkeiten:

Kritik an der Industrialisierung (Angst vor maschinellem Ersatz)

*** = jedoch in der schwarzen Romantik ebenfalls Darstellung von Tabuthemen.


Ich kann nur noch hinzufügen, dass die Umstände und Bedingugnen trotz 100 Jahre Unterschied sehr ähnlich waren... Jedoch irgendwie unterschiedlich verarbeitet... wie gesagt ich komme nicht weiter und erbitte Hilfe bei der Vervollständig dieser Liste Augenzwinkern
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

versuch erst einmal, die Liste nicht weiter auszubauen, wir können doch mit dem, was du hast, arbeiten:

versuch doch, jetzt die Unterschiede zu analysieren, das ist sogar eher Geschichte als Deutsch, dh. du musst erklären, warum sich eine Entwicklung in die richtung vollzogen hat, wer beteiligt war, warum das so war, usw, also quasi eine ideologiekritische Analyse der Unterschiede verfassen, am Besten nimmst du dir dafür zwei Beispieltexte zur Veranschaulichung, da kann man dann viel draus machen

Wink

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Gast123
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BeitragVerfasst am: 08. Jan 2011 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir bereits genug Gedichte angeschaut!
Feststellen konnte ich bisher nur, dass der expressionismus krasser und kühler aber dennoch dieselben themen wie die träumerische romantik ist. Adjektive imemr gleich negativ, alles wirkt abgehackt während die Romantik verspielt wirkt.

PUNKT, mehr kann man doch nicht aus Gedichtsexempeln herausziehen, ich habe keine Ahnung auf was du da hinauswillst und finde deine Herangehensweise an solche Epochenvergleiche auch ziemlich merkwürdig, das tut hier auch nix zur Sache!

So, ich habe alles soweit ausgebaut:

Im Expressionismus ist die Stadt (Verstädterung) Sinnbild für das Elend. Der Krieg und der Mensch wird verabscheut.
In der Stadt ist der Mensch als eine gesichtslose Masse dargestellt (Enthumanisierung, Depersonalisierung).
Das Weltbild ist negativ geprägt. Darstellung des Hässlichen und von Tabuthemen (Krebs, Wahnsinn, Hinrichtung)..
Der Expressionismus ist auch eine Gegenbewegung zum unästhetischen, unkünstlerischem Naturalismus. Motive und
Themen sind vor allem die Kritik an den sozialen Missständen (soziales Elend; Krieg; Industrialisierung) Technik,
Großstadt,Weltuntergang, Ich-Dissoziation(Ich-Verlust oder auch Ich-Zerfall) und die Ästhetisierung des Hässlichen.


Stilistik: -Neologismen (Wortneuschöpfungen.. zb simsen für "Versenden von Kurnachrichten; Grenzen der Sprache wird
aufgebrochen <---> Kontrast zum strengen, traditionellen Aufbau)

-Akkumulationen (Worthäufungen derselben Kategorie.. zb:Nenn's Glück!Herz!Liebe!Gott!)

-Reihenstil (Aneinanderreihung von Wörtern.. es entsteht der Eindruck, dass unterschiedlichste Sinnes-
eindrücke völlig unkontrolliert hereinbrechen)

-Diese Unkontrollierbarkeit wird verstärkt durch den Zeilenstil, also abgehackte Sätze
(statt Enjambements)

-Sprachverknappungen (Weglassen von Artikeln, Füllwörtern) --> Wenige Adjektive; Nur Wesentliches

-Kontrast zwischen strenger, äußerer Form und dem turbulenten, chaotischen Inhalt

-Mensch wird zum Objekt und depersonalisiert; Mensch wird ebenfalls deformiert

-Transzendenzverlust

-Groteskheit/Verfremdungen

-Landschaft wird nicht als solche dargestellt, sondern wie Mensch sie sieht --> Vermenschlichung der N.

-Farbmetaphorik (v.a rot,schwarz,gelb als Tod)


Die Stadt: -Sinnbild der bedrohten Existenz des Menschen (Industrialisierung)

-Menschen sind anonyme Massen;Hektik;volle Straßen --> negative Erscheinungsform

-Gottlosigkeit; Affektiertheit (gespieltes Verhalten); ZERSTÖRER DER NATUR




Die Romantik bezieht sich als Protest gegen die Rationalität der Aufklärung/ der Strenge der Klassik auf das
Phantastische des Mittelalters.
Auch hier hat man Angst vor der Industrialisierung/Verstädterung. Der Rückbezug aufs Mittelalter (Mystik, Sagen,
Märchen) sowie das Gefühl,Leidenschaft, Individualität, Geheimnis stehen nun im Mittelpunkt.
Außerdem sind die Sehnsucht nach Ferne und die Poetisierung der Welt wichtige Kennzeichen.
Die Romantik (1795-1840) richtet sich als Reaktion auf die Ideen der französischen Revolution aus und auch auf die
Enttäuschung der Restauration und natürlich der Industrialisierung.


Stilistik: - Regellosigkeit --> Offene Formen: Phantasie und Einfallsreichtum wichtiger als das Geschaffene

- Romantische Ironie

- Verträumtheit

- Märchen als Dichtungsideal; Mittelalter als Idealbild (Kloster-Ruinen, Waldtäler...)

- Natur als Sinnbild geheimnisvoller Empfindungen

- Die Welt ist gespalten in eine Welt der Vernunft und in eine Welt des Gefühls,des Wunderbaren.
Die Romantiker wollen diesen Bruch heilen.

- absolute künsterlische Autonomie (Selbstständigkeit) --> Geniebild

- universelle (flexible), progressive (fortschrittliche;niemals vollendete) poesie

- die Missstände werden weniger beachtet, man flüchtet lieber in die Mystik des Mittelalters

- Religiöse Komponente, die Verbundenheit von Natur und Gott, teils sogar der Pantheismus




Schwarze Romantik: --> Schauerromantik

-Faszination des Bösen; des menschlichen Wahnsinns

-Kehrseite der Romantik (düster, resignativ und morbide)

-Motive: Melancholie, Nacht,Doppelgänger,Drogen,Suizid --> Tabuthemen
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

1. frage ich mich, dass, wenn du immer so viel schreibst, welche Hilfe du noch brauchst
2. brauchst du meine Kommentare, oder die anderer nicht umzusetzen, wenn es dich nicht interessiert, wir versuchen nur, zu helfen
3. meinte ich mit meinem Geschwafel, dass du zwar total genau die Unterschiede herausgearbeitet hast, aber weder Beispiele für deine ganzen Fachtermini, noch eine Begründung für sie hast.
Ich wollte nur vorschlagen, dass du auch schreibst, warum sich eine Entwicklung zwischen den beiden Richtungen abspielt, warum denn die Aussprache derber, oder sanfter ist, ist dieser Stil haupsächlich von unteren Bevölkerungsschichten benutzt worden und die Aussprache deshalb derber, usw...
Weißt du was ich meine?

lg Wink

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Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, ich ziehe meine Kritik zurück, habe dich anscheinend missverstanden!

Mit Punkt 3 hat du völlig Recht, das sollte ich noch in Betracht ziehen.

Tatsächlich weiß ich nichts über die Gründe an sich! Also bedanke ich mich doch für den Vorschlag/Hinweis, wie gesagt ich habe dich vorher falsch verstanden.

Ich denke, dass vor allem die gescheiterte Märzrevolution und der Kriegsbeginn ausschlaggebend sind für die derbe Sprache des Expressionismus. Ebenfalls ist der Expressionismus ja eine Gegenbewegung zum Naturalismus, also zur genauen, sachlichen Beobachtung der Welt.
Die Sprache soll jetzt "dynamisiert" werden und als Kunstform angewendet werden.

Die Romantiker verschleiern sich sozusagen von der Welt, wollen mit dem, was um sie herum passiert nichts zu tun haben und "verträumen" sich in eine andere, schönere, geheminsivollere Welt.


Wie siehst/sehen du/ihr das?
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 09. Jan 2011 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

freut mich, dass ich doch nicht so genervt habe, ist in Ordnung

das ist dehr gut, damit musst du weitermachen, da lassen sich bestimmt noch mehr Details finden, vielleicht auch Zitate von entsprechenden Dichtern, du bist super in Recherche, wie deine vorigen Artikel zeigen, also kannst du da bestimmt viel draus machen, im Geschichteforum kannst du ja auch mal suchen, oder soll ich das erledigen? smile

Wink

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BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, habe nix wirlklich aussagekräftigeres dazu noch gefunden.

Wäre dir also dankbar, falls du etwas dazu beitragen könntest Augenzwinkern

lg
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Also, der Expressionismus als Ausdruck der Probleme kommt aufgrund der durch die Industrie resultierende Maschinisierung der Gesellschaft, der Arbeitewr wird auf das Niveau einer Maschine degradiert, damit siehst du auch die gesellschaftlichen wurzeln und damit verbunden die Ausdrucksweise: die Arbeiterklasse

Die Menschen hatten nun konkrete Probleme und waren aufgrund der hohen Reparationsvorderungen des Versailler Vertrages dazu verdammt, noch härter zu arbeiten, was sich in der Härte der Lyrikgattung widerspiegelt
(Gesellschaft zur Zeit der Weimarer Republik)

Die Romantik ist von Wehmut und zeitlich unbeschränkteren Problemen beeinflusst
Wink

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Gast11022013
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BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann das so nicht sehen.
Der Expressionismus schildert keine weniger zeitlosen Probleme als die Romantik, sondern auf gleiche Weise existentielle Lebensprobleme.

Die URSACHEN dieser Probleme sind nur andere.

Die Wehmut wird genauso geschildert (nur aus anderer Motivation).

Und natürlich gibt es in JEDER Epoche z.B. Lyriker, die "naturalistischer" schreiben als andere Vertreter. Was ist z.B. mit Benn, dessen Werke sind nicht weniger zeitlos als Gedichte von Eichendorff. Du findest in der Romantik ebenso Vertreter, die konkreter und realitätsbezogener geschrieben haben, aber heute herrscht das Klischee, die romantische Lyrik sei voller weltfremder Wehmut und der Expressionismus zeichne sich durch Realitätsbezogenheit aus. Sicher, zu einem Teil.


Ich gebe zu, dass die Aufgabenstellung dazu verleitet, diese Klischees zu übernehmen und auszubauen. Darüber kann man sich streiten: Bei mir würde ein Vergleich wahrscheinlich zu viel mehr Gemeinsamkeiten führen oder einfach zu der Feststellung: Wie kann man eine solche blöde Aufgabe stellen und Klischees fördern?

[Deine Ansicht ist vermutlich wieder, dass diese klischeemäßige, stereotype Trennung absichtlich vorgenommen wird, um den Schülerinnen und Schülern die Unterschiede klar zu machen. Meiner Meinung nach führt sie aber dazu, dass Epochen abgestempelt werden und gefällt einem EIN Werk einer Epoche nicht, so wird schnell die GANZE Epoche abgelehnt, obwohl viel mehr Erscheinungsformen in ihr schlummern.]
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast in beiden Teilen recht, indem du einmal sagst, dass sich auch gegen meine Theorie sprechende Dichter beider Gattungen finden lassen, es ändert aber nichts daran, dass es sich meiner Meinung nach nicht um Klischees, sondern um Rahmen handelt, aber wie du sagst, darüber kann man streiten und auch darum, ob die Aufgabe schlecht gestellt ist, oder nicht.
Fakt iost aber, dass die Aufgabe gestellt ist und dass bei aller vollkommen korrekter Argumente von dir, Definitonen gefunden werden müssen, man kann nicht aufgrund einiger Beispiele wieder das Feld neu aufräumen, so tritt man auf der Stelle und kann nur sagen, Das ist Lyrik, weil der Autor das sagt, Epochen gibt es nicht.

Es sind einfach nur grobe Raster, die man nicht auf ein so umfangreiches und vielfältiges Geschöpf wie Gedichte pressen kann, denn Gedichte sind un-fassbar

falls du allerdings meinst, meine definiton passe nicht in den Rahmen, dann schlage gerne eine andere vor, ich will keine falschen Dinge verbreiten smile

Das gilt natürlich auch für dich, Gast, du entscheidest, was du nimmst und was nicht, ich kanns nicht oft genug sagen
Wink

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Gast11022013
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BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Du hast vollkommen Recht.

Man muss sich irgendwie festlegen.

[Mein Gedanke war halt nur, warum überhaupt solche Fragen gestellt werden, wenn man doch schon recht schnell erkennen kann, dass man notwendigerweise reduzieren muss.]


Ich erinnere mich noch dunkel an meine eigene Schulzeit, in der ich an sowas immer gerne mal verzweifelt bin, weil ich mich eigentlich immer mehr mit diesen theoretischen Überlegungen als mit der leider sehr konkret gestellten Aufgabe beschäftigt habe, hier neige ich auch wieder dazu.

Es ist glaube ich besser, ich halte mich künftig von solchen Fragen hier fern, ich kriege die Einschränkung immer nicht hin ohne schwermütig dabei zu werden. Und man merkt mir meine Abneigung gegen den Deutschunterricht in Schulen sicherlich an, was hier Fehl am Platze ist.
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 11. Jan 2011 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn man ihn merkt, ist er nicht fehl, im Gegenteil, deine Infragestellung von Aufgabenteilen bewirkt möglicherweise konkretere Schlussfolgerungen

halte dich niemals von Themen fern, die dich interessieren Augenzwinkern

Und vorsicht, wer weiß mit wem du sprichst
Deutsch und Geschichte
Augenzwinkern

Wink

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BeitragVerfasst am: 12. Jan 2011 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Dennis2010 hat Folgendes geschrieben:

Es ist glaube ich besser, ich halte mich künftig von solchen Fragen hier fern, ich kriege die Einschränkung immer nicht hin ohne schwermütig dabei zu werden. Und man merkt mir meine Abneigung gegen den Deutschunterricht in Schulen sicherlich an, was hier Fehl am Platze ist.


Das sollst du ganz und gar nicht! Gerade Deutsch ist das Fach, wo Diskussionen am besten aufgehoben sind und aus solchen wie dieser kannman iel lernen!

Über die Deutschlehrer und deren Unterricht lässt sich freilich streiten!Augenzwinkern

Wink
Gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Jan 2011 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
Also, der Expressionismus als Ausdruck der Probleme kommt aufgrund der durch die Industrie resultierende Maschinisierung der Gesellschaft, der Arbeitewr wird auf das Niveau einer Maschine degradiert, damit siehst du auch die gesellschaftlichen wurzeln und damit verbunden die Ausdrucksweise: die Arbeiterklasse

Die Menschen hatten nun konkrete Probleme und waren aufgrund der hohen Reparationsvorderungen des Versailler Vertrages dazu verdammt, noch härter zu arbeiten, was sich in der Härte der Lyrikgattung widerspiegelt
(Gesellschaft zur Zeit der Weimarer Republik)

Die Romantik ist von Wehmut und zeitlich unbeschränkteren Problemen beeinflusst
Wink


Ausdrucksweise im Expressionismus: Arbeiterklasse.. was genau meinst du damit?

Naja, man könnte anführen, dass die Romantik ebenfalls sich mit den Problemen der Industrialisierung beschäftigt.
Allerdings ist das auch nicht ganz richtig, da die Industrialisierung in unserem zersplitterten Deutschland viel später einsetzte so etwa zwischen 1830 und 1850. Wenn ich bedenke, dass das Ende der Romantik auf 1840 datiert wird, dann trifft die Angst vor der Industrialisierung lediglich auf die Endzeit der Romantik zu... Andererseits beobachtete man diese schon in anderen Ländern, v.a in England von daher...
seehr streitbares und nicht ganz eindeutiges Thema meiner Meinung nach.

Dennoch hast du Recht, der Expressionismus ist, aufgrund der Urkatastrophe des 20 Jahrhunderts, des 1. WK's viel zeitkritischer.
Gast11022013
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Jan 2011 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Also noch jemand, der die Aufgabe sehr fragwürdig findet...

Wir haben uns hier auch schon darüber Gedanken gemacht, inwiefern man bei der Beantwortung dieser Frage notwendig ein bisschen pauschalisieren muss.
Xabotis



Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 848

BeitragVerfasst am: 12. Jan 2011 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Ausdrucksweise im Expressionismus: Arbeiterklasse.. was genau meinst du damit?

es geht um den Bildungsstand der Arbeiterklasse und die daraus resultierende Ausdrucksweise



Wink

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