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laudl



Anmeldungsdatum: 21.10.2004
Beiträge: 3
Wohnort: tirol

BeitragVerfasst am: 21. Okt 2004 20:58    Titel: einstündiges referat Antworten mit Zitat

hy leute!

hab in ein paar wochen die aufgabe ein einstündiges referat über ein gelesenes buch ("die angst des tormanns beim elfmeter") zu halten, dabei soll di inhaltsangabe mit charakteristik und autor auf keinen fall länger als 15 minuten sein, könnt ihr mir vielleicht ein paar hilfreiche tipps geben, wie ich meine interpretation ein wenig ausbauen oder "erfrischender" machen/präsentieren kann!?

thx im vorhinein!!

_________________
thx
TinkaSt



Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 11
Wohnort: Raesfeld

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2004 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

So blöd es jetzt klingt, das allerwichtigste ist frei sprechen

Ich habe immer kleine Karteikarten mit Sticgwörtern genommen.
Da hast du mehr Bewegungsfreiheit als mit einem großen Zettel.
Dann: Augenkontakt!
Guck deine Klasse an!

Der erste Satz ist entscheidend. Der muss gelungen sein.
Nutze geeignete Medien (Tafelbild, Folien, Dias, etc.) Sie dienen als zusätzliche Stütze und den Zuhörern als Veranschaulichung.

Deutlich sprechen, Tempo und Lautstärke variieren.

Zitate am besten auf Folie zum mitlesen.

Nicht zwischen Themen springen. Die anderen können solchen Gedankengängen nicht folgen.

Mal als Beispiel ein Referat von mir über Faust:

(Folie 1)

Textaufbau

Dreiteilige Eröffnung:
1. Zuneigung
2. Vorspiel auf dem Theater
3. Prolog im Himmel: Beginn der himmlischen Rahmenhandlung

Erster Teil der irdischen Binnenhandlung: Reise durch die kleine Welt

Hauptteil 1 Die „Gelehrtentragödie“

Einleitung Der Protagonist Faust wird vorgestellt.
Nacht: Drei vergebliche Entgrenzungsversuche:
- Anrufung des Makrokosmos
- Beschwörung des Erdgeists
- Selbstmordversuch

1. Teil Der Antagonist Mephisto tritt auf.
- Studierzimmer (1): Mephisto stellt sich vor
- Studierzimmer (2): Der Pakt

2. Teil Mephisto führt Faust seine Angebotspalette vor:
- Auerbachs Keller: Besäufnisse und kleine Zaubereien können Faust nicht befriedigen
- Hexenküche: Faust wird verjüngt. Er sieht im Zauberspiegel eine attraktive junge Frau. Das wirkt schon eher.


Hauptteil 2 Die „Gretchentragödie“

Einleitung Straße, Abend: Faust und Gretchen begegnen sich

1. Teil Faust und Gretchen verlieben sich ineinander.
- Der Nachbarin Haus: Mephisto arrangiert mit Marthes Hilfe das erste Rendezvous.
- Garten: Das erste Rendezvous findet statt.
- Marthes Garten: Verabredung zur ersten gemeinsamen Nacht

2. Teil Gretchen und Faust fallen in Schuld.
- Zwinger: Gretchen ist in tiefer Not.
- Nacht: Faust tötet Gretchens Bruder, der sie sterbend verflucht.
- Dom: Gretchens Mutter ist gestorben. Gretchen fühlt das jüngste Gericht über sich hereinbrechen

Ende Gretchen entscheidet sich für Tod und Sühne.
- Kerker: Gretchen hat ihr neugeborenes Kind getötet und wartet auf ihre Hinrichtung. Sie entscheidet sich gegen die Flucht mit Faust und damit für ihre Erlösung

Zweiter Teil der irdischen Binnenhandlung: Reise durch die große Welt und
Abschluss der himmlischen Rahmenhandlung.


(Folie 2)
Die Figuren

Faust:
Gefühl, Geist, Erkenntnisstreben
Faust hat keinen einheitlichen Charakter, er vereinigt eine Anzahl extremer Eigenschaften: Er ist hochintelligent, hat sogar geniale Züge, ist äußerst emotional und aufbrausend, fühlt sich gottähnlich und bricht im nächsten Moment verzweifelt zusammen. Er leidet unter seiner Gespaltenheit (1112), verkörpert die Situation von Menschen, die sich in einer Grenzlage befinden. Ständig treibt er sich selbst an; immer auf der Suche nach Erkenntnis stolpert er von einem Irrtum zum nächsten. Durch seine Egozentrik und Maßlosigkeit versperrt er sich selbst den Weg zu seinem Ziel. Das macht ihn gewiss nicht zu einem positiven Helden. Aber er ist ehrlich in seinen verzweifelten Bemühungen und bietet vielfältige Identifikationsmöglichkeiten. Diese Figur verfügt nicht über Rezepte zur Lebensbewältigung, kann jedoch für viele Situationen wertvolle Denkanstöße geben.



Mephisto:
Kälte, Verstand, Zerstörung
Thomas Mann über Mephisto: Man höre Mephistos Sprache: sie ist, in scharfem Gegensatz zu der ernsten, gefühlvollen, leidenschaftlichen Redeweise Faustens, burschikos-mondän, salopp, aber witzig, kritisch-souverän und abschätzig, mit Fremdwörtern gespickt und schlagend amüsant. Er spricht die gelungensten und einprägsamsten, weil leichtesten, im parlando hingeworfenen Verse: „Mein guter Herr, Ihr seht die Sachen, / Wie man die Sachen eben sieht; / Wir müssen das gescheiter machen“ etc. Das ist der Ton. Es ist die achselzuckende Überlegenheit des Weltmenschen (der Teufel ist im Grunde nicht mehr als ein Weltmensch) über den ernsten, tiefen bemühten Menschen, den Pathetiker, der (...) in weltlichen Dingen sein Schüler ist und sich von ihm führen läßt.



Gretchen:
„naturhaftes“ Sein, Gläubigkeit, Intuition
Gretchen hat das Bild vom kleinbürgerlichen Mädchen, dessen familiäres und soziales Umfeld, dessen häuslicher und religiöser Alltag genau beschrieben werden. Doch dieses Mädchen ist nicht nur lieb und brav, sondern hat auch ganz realistische Eigenschaften. Sie ist die Basis für Goethes Entwurf einer idealisierten Frauengestalt. Gretchens umfassende Reinheit hebt sie über real existierende Menschen hinaus. Rein sind ihre absolute Liebe, ihre tiefe Gläubigkeit, ihr naturhaftes, instinktives Erkennen und die daraus resultierenden empathisch-unbewussten, wahrhaften Äußerungen. Im Verlauf des Dramas wird Gretchen vom Mädchen zur Frau. Zu einer liebenden Frau gehört nicht nur Reinheit, sondern auch körperliche Sehnsucht, sinnliches Begehren und leidenschaftliche Hingabe. Diese sehr intensiven Empfindungen veranlassen Gretchen dazu, sich über alle gesellschaftlichen Schranken hinwegzusetzen.









Universität:
- Wagner: Wissenschaftler, Charakter: Gegenteil von Faust
- Schüler: Naiv, optimistisch, mangelnde Reflexions-Fähigkeit
- Die Trunkenbolde in Auerbachs Keller: Plattheit und Rohheit solcher Menschen



Gretchens Welt:
- Marthe: weibliche Gegenfigur von Gretchen; Mephisto: Das ist ein Weib wie auserlesen / Zum Kuppler- und Zigeunerwesen! (3029f.)
- Valentin: Gretchens Bruder, Soldat; ihm werden Teile der Rolle des Familienvaters im Bürgerlichen Trauerspiel übertragen.
- Lieschen: „Klatschtante“; repräsentiert Druck der Gesellschaft und verdeutlicht Gretchens Wandlung (war Lieschen zuvor sehr ähnlich)

























(Text, frei gesprochen, dabei Folie 1)

Faust – Die Handlung

Die Entstehung von Faust ist ziemlich kompliziert. Der sogenannte „Urfaust“ wurde vermutlich 1773-75) in Frankfurt geschrieben. „Faust. Ein Fragment“ 1786-88 in Italien. Faust. Der Tragödie erster Teil, der heutige „Faust 1“ 1795-1806 in Weimar und Faust. Der Tragödie zweiter Teil, der heutige „Faust 2“ 1797-1800 und 1825-31, ebenfalls in Weimar.
Der „Urfaust“ und Faust. Der Tragödie zweiter Teil wurden erst nach Goethes Tod veröffentlicht. Den Urfaust schrieb Goethe als junger Mann, hat ihn aber nie veröffentlichen wollen. Eine Hofdame fand ihn nach seinem Tod und schrieb ihn ab.
Das offene Ende des Faust 1 spielt schon auf eine Fortsetzung an. 1787 bis 1800 verfasste Goethe schon erste Teile von Faust 2, das Ende (5. Akt), die Verbindung von Faust und Helena, von Abendland und Antike. Johann Peter Eckermann, ein Vertrauter und enger Mitarbeiter von Goethe, überredete ihn nach 20 Jahren (1825) das Stück zu Ende zu schreiben. Nachdem Goethe das Stück fertiggeschrieben hatte (1831) siegelte er das Stück ein und bestimmte, dass es erst nach seinem Tod veröffentlicht werden sollte. Nach seinem letzten Wunsch erschien es auch erst 1832.
Um Faust 1 deuten zu können, muss man das Ende von Faust 2 kennen, denn bis dahin bleibt der Ausgang der Wetten offen. Wen das interessiert, der kann das Stück ja selber lesen. Jetzt spreche ich nur über den Faust 1. Das wird sonst zu lang.

Faust 1 spielt während des 16. Jahrhunderts in verschiedenen Orten Deutschlands. Neben Faust und Gretchen werden viele andere Figuren vorgestellt.
(2. Folie)
Neben der realen Welt existiert eine Welt des Übernatürlichen und Phantastischen mit Mephisto, Hexen, Geistern und anderen Figuren. Die Handlung dauert mindestens ein Jahr.


Die dreiteilige Eröffnung

Zuneigung
Der Faust beginnt mit einer nachdenklichen Widmung, einem Gedicht über Dichtung, in dem Goethe während seiner letzten Arbeitsphase an Faust 1 die Wiederaufnahme seines Lebenswerkes thematisiert und es nach vielen Jahren einem veränderten Publikum vorstellt.
(3. Folie, Gedicht)

(1. Folie, Textaufbau)

Vorspiel auf dem Theater
Bevor das eigentliche Stück anfängt, unterhalten sich drei – ja – sozusagen drei „Theaterprofis“ über ihre verschiedenen Auffassungen vom Theater und der Kunst. Man könnte es auch Streit nennen. Da wären einmal der Direktor, der vor allem finanziell erfolgreich sein will und deshalb dem Publikum das bieten will, was es begehrt. Dann der Dichter, dem es zuwider ist, dich dem oberflächlichen Geschmack der bunten Menge zu unterwerfen. Ihm geht es um die reine Kunst und um den Ruhm der Nachwelt, nicht des Publikums. Der letzte ist ein Schauspieler, die lustige Person. Er versucht seine Ansicht mit Humor zu vermitteln und rät: „Greift nur hinein ins volle Menschenleben! (...) Und wo ihr’s packt, da ist’s interessant (167-69)

Prolog im Himmel
Wenn der Vorhang aufgeht beginnt erst die eigentliche Einleitung, die himmlische Rahmenhandlung.
Die drei Erzengel treten vor den Herrn und die himmlischen Heerscharen. Sie preisen die hohen Werke der göttlichen Schöpfung. Mephisto ist da ganz anderer Ansicht. Ich sehe wie sich die Menschen plagen. Er meint, an dem ganzen Elend der Menschen ist nur die Vernunft Schuld. Da diese vom Herrn verliehen wurde, ist dies ein öffentlicher Angriff. Der Herr weist Mephisto auf Doktor Faust hin. Mephisto wettet, dass er Faust in Versuchung führen könnte. Der Herr erlaubt dies mit den Worten „Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange / Ist sich des rechten Weges wohl bewußt (328f.)


Die „Gelehrtentragödie“

Nacht
Ein zweiter Vorhang geht auf und damit beginnt die irdische Handlung. Die erste Szene, in der der Gelehrte Faust vorgestellt wird, ist sehr lang. Sie besteht überwiegend aus Monologen, in denen Faust seine Situation schildert und wird nur durch eine Geisterbeschwörung und ein Gespräch mit seinem Gehilfen Wagner unterbrochen.
Es ist die Nacht zum Ostersonntag und Faust grübelt in seinem Studierzimmer über sein Leben nach. Nachdem er sich alles Wissen seiner Zeit angeeignet hat, muss er jetzt verzweifelt feststellen, daß wir nichts wissen können! Er beschließt, es mit Magie zu versuchen, um zu erkennen was die Welt / Im Innersten zusammenhält. Doch weder die Versenkung in das Zeichen des Makrokosmos (eine Darstellung des harmonisch geordneten Universums), noch die Beschwörung des Geistes der Erde, der ihn schonungslos zurückweist, bringen ihm die Erkenntnis von Welt und Natur, die er sich so wünscht. Er bricht zusammen, da beide Versuche, seine Grenzen mit Hilfe der Magie zu überschreiten gescheitert sind.
Genau in dieser Stimmung kommt Wagner zu Faust und verwickelt ihn in ein Gespräch über Rhetorik und Erkenntnis. Mit seiner wissenschaftlich-trockenen und zu dem sehr aufdringlichen Art, strapaziert (nervt) er Faust so sehr, dass dieser ihn direkt zum Gehen auffordert (rausschmeißt).
Als Faust wieder alleine ist, steigert er sich immer mehr in seine Verzweiflung hinein. Er entdeckt ein Fläschchen mit Gift und sieht darin die letzte Möglichkeit, seine Grenzen zu überschreiten (und wär es mit Gefahr, ins Nichts dahin zu fließen.) Gerade als er das Gift trinken will fangen die Osterglocken an zu spielen. Dadurch wird Faust an seine glückliche Kindheit erinnert und setzt das Gift wieder ab.

Vor dem Tor
Es ist Ostersonntag und viele Leute gehen spazieren (Osterspaziergang). Alle singen und haben Spaß. Das ist das erste Mal, dass die Welt außerhalb Faust vorgestellt wird und gleichzeitig die Welt in der Gretchen wohnt.
Faust und Wagner gehen ebenfalls spazieren. Faust freut sich über den Frühlingsbeginn, die unbeschwerten Menschen und das ihn – den angesehenen Doktor – alle begrüßen. Wagner wünscht sich so eine Anerkennung und er beneidet Faust darum. Doch ihm selbst bedeutet das wenig. Die beiden unterhalten sich und jetzt wird der Unterschied zwischen Wagners naiv-optimistischem Fortschrittsglauben und Fausts innerer Gespaltenheit und Sehnsucht richtig klar.
Am Abend kommt vom Feld ein geheimnisvoller schwarzer Pudel auf die beiden zu und folgt ihnen. Das ist Mephisto.


Studierzimmer (1)
Zu Hause will Faust das Johannesevangelium übersetzen, aber schon bei dem ersten Satz – im Anfang war das Wort! – hat er Schwierigkeiten. Faust sucht einen passenderen Begriff für Wort und entscheidet sich nach Sinn und Kraft für Tat.
Der Pudel wird immer unruhiger und mit Hilfe seiner magischen Fähigkeiten fördert Faust des Pudels Kern (Mephisto) zutage.
Faust: Nun gut, wer bist du denn?
Mephistopheles: Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
(...) Ich bin der Geist, der stets verneint! (1334-3Rock
Obwohl sogar Faust schon an einen Pakt mit dem Teufel denkt, geht Mephisto nicht darauf ein, da er den Zeitpunkt noch nicht für passend hält. Stattdessen geht er, nachdem er Faust, der ihn vergeblich versucht hat mit Zauberkräften festzuhalten, eingeschläfert hat.

Studierzimmer (2)
Mephisto kommt elegant gekleidet zurück und fordert Faust auf, mit ihm das Leben zu genießen. Da Faust wieder depressiv gestimmt ist und daher keine Lust hat mit Mephisto zu gehen, hält er es für Zeit, Faust zu fragen ob er nicht sein Diener, sein Knecht sein will. Faust weiß, dass der Teufel ein Egoist ist und will die genauen Bedingungen wissen.
Wie bei einem Teufelspakt üblich:
Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden,
Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn;
Wenn wir uns drüben wiederfinden,
So sollst du mir das gleiche tun. (1656-59)
Durch Fausts streben nach Erkenntnis geht er einen Bund mit dem Teufel ein, aber keinen Pakt, der ihn dem Teufel bedingungslos ausliefert. Faust bietet Mephisto eine Wette an: Wenn es Mephisto gelingen sollte, Faust so zufrieden zu stellen, dass er zum Augenblicke sagt: Verweile doch! Du bist so schön!, dann – und nur dann! – will Faust seinerseits Mephisto dienen. Dieses Abkommen wird mit Blut besiegelt.
Da Faust bisher weder durch wissenschaftliches Erkenntnisstreben, noch durch Magie befriedigt werden konnte, will Mephisto ihn nun zu den sinnlichen Freuden bringen. Dazu will er mit ihm verreisen.
Als sie gerade aufbrechen wollten, hört Mephisto einen Schüler, der von dem berühmten Doktor Faust Ratschläge für sein Studium bitten will. Er verkleidet sich als Faust, während dieser sich Fertigmachen soll.

Dann kommt die sogenannte Schülerszene. Mephisto verspottet den trockenen und weltfremden Lehrbetrieb der Universität und bringt dem Schüler die medizinische Fakultät dar, da man hier mit wenig Wissen schnell zum Ziel kommt und dass man sich vor allem die Frauen gefügig machen könne.
Nachdem der Schüler gegangen ist, brechen die beiden auf.
Faust: Wohin soll es nun gehen?
Mephistopheles: Wohin es dir gefällt.
Wir sehn die kleine, dann die große Welt. (2051f.)

Diese Worte sind eine Anspielung auf die kommende Handlung, allerdings in beiden Teilen.
Die kleine Welt ist die Welt im ersten Teil, also im Wesentlichen von Faust und Gretchen.
Die große Welt kommt erst im zweiten Teil und stellt dann die Welt des Kaiserhofs, der Antike und des Unternehmertums dar.


Auerbachs Keller in Leipzig
Die erste Station der Reise ist der Weinkeller in Leipzig (der übrigens heute noch existiert. Goethe kannte ihn aus seiner Leipziger Studienzeit). Diese Szene ist wie der Osterspaziergang revueartig gestaltet und gibt uns Einblick in das Verhalten menschlicher Gruppen, hier ein paar Männern. Eigentlich ist sie eine Art Ergänzung zu der Universitätssatire, da Frosch und Brander ebenfalls Studenten sind.
Eine Gruppe lustiger Gesellen amüsiert sich, das heißt, sie betrinken sich, singen derbe politische und erotische Lieder. Mephisto kontert geschickt und routiniert auf ihr Gespräch. Er beeindruckt sie, indem er ihnen Wein nach ihrer Wahl aus der Tischplatte zaubert. Sie sind entsetzt, als sich der Wein in Feuer verwandelt. Die Zecher werden gewalttätig und verhalten sich immer mehr wie Tiere, bis Mephisto den Zauber auflöst und mit Faust verschwindet.
Faust hat während dieser Szene nur den Satz : „Ich hätte Lust, nun abzufahren“ gesagt (bis auf eine kurze Begrüßung). Mephistos Versuch, Faust mit dieser Art von leichtem Leben zu beeindrucken ist also eindeutig gescheitert.

Hexenküche
Mephisto bringt Faust nun in das Reich des Übernatürlich-Phantastischen, in eine Hexenküche mit sprechenden Tieren und seltsamen Geräten. Faust soll in einen jungen, attraktiven Mann verwandelt werden, aber er ist skeptisch: „Mir widersteht das tolle Zauberwesen!“
Als sie in der Hexenküche ankommen, ist die Hexe noch nicht da. Mephisto spielt sich als König auf und veranstaltet mit ein paar Meerkatzen (was immer das auch ist) allerhand Unsinn. Faust beobachtet in einem Zauberspiegel eine wunderschöne Frau, worauf ihm Mephisto so ein Schätzchen verspricht.
Mitten in dem Durcheinander kommt die Hexe zurück und beschimpft die Tiere und die Gäste. Als sich Mephisto als ihr Herr und Meister zu erkennen gibt, entschuldigt sie sich und zeigt sich unterwürfig. Mephisto will ein gutes Glas von dem bekannten Saft, der Faust verjüngen soll. Mit einem Zauberspruch aus dem Hexen-Einmaleins und unter allerhand Hokuspokus überreicht die Hexe Faust den Trank.
Während der ganzen Szene ist Faust ablehnend. Ihm ist das tolle Zeug zuwider und sein ganzes Interesse gilt dem Frauenbild im Spiegel. Mephisto zieht in schließlich weg und verspricht:
Du sollst das Muster aller Frauen
Nun bald leibhaftig vor dir sehn. (2601f.)
Wie er das meint, fügt er für sich selbst hinzu:
(Leise) Du siehst, mit diesem Trank im Leibe,
Bald Helenen in jedem Weibe. (2603f.)

Die griechische Königin Helena, deren Entführung den Trojanischen Krieg auslöste, gilt als Inbegriff weiblicher Schönheit. In Faust 2 wird Faust Helena begegnen.

Diese Bemerkung leitet zum zweiten Hauptteil über.
Ka
Ka
Ka
Ka
Ka



Die „Gretchentragödie

Straße
Faust begegnet Gretchen zufällig auf der Straße und ist so angetan von ihr, dass er dem schönen Fräulein sein Geleit anbietet. Sie weist ihn zurück:
Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehen (2607f.)
Als Mephisto kommt, will Faust zum ersten Mal unbedingt seine Dienste in Anspruch nehmen. Er will Gretchen haben, möglichst sofort. Mephisto enttäuscht ihn, denn Gretchen sei gläubig und ein gar unschuldig Ding, und in solchen Fällen sei die Macht des Teufels sehr begrenzt. Aber Faust könne noch am selben Abend Gretchens Zimmer – nicht sie selbst – sehen und soll daher ein Geschenk für sie besorgen.

Abend. Ein kleines reinliches Zimmer
Gretchen fragt sich alleine in ihrem Zimmer, wer wohl der edle Herr gewesen sein könnte, der sie heute auf der Straße angesprochen hat.
Nachdem sie den Raum verlassen hat, kommen Faust und Mephisto. Faust möchte alleine sein und betrachtet das einfache, sehr ordentliche Zimmer. Sein sexuelles Begehren verwandelt sich in diesem Zimmer in romantische Verliebtheit. Als Mephisto wiederkommt, hat er ein kleines Kästchen mit Schmuck in Gretchens Schrank versteckt und sie gehen.
Gretchen spürt, dass sich die Atmosphäre in ihrem Zimmer verändert hat und singt die Ballade vom König in Thule, ein Lied über Liebe und Treue bis in den Tod ( Andeutung über die weitere Handlung). Als sie den Schmuck findet, probiert sie ihn begeistert an.

Spaziergang
Eine Szene mit viel Witz, bissigem Humor und einer herben Kritik an dem einnehmenden Wesen der Kirche: Mephisto ist außer sich vor Zorn, denn Gretchens Mutter nahm den Schmuck an sich und brachte ihn ausgerechnet zu einem Pfarrer, der ihn natürlich behielt. Faust bestellt gelassen neuen Schmuck bei dem wütenden Mephisto.

Der Nachbarin Haus
Gretchen hat das zweite Schmuckkästchen gefunden, aber diesmal zeigt sie es nicht ihrer Mutter. Sie geht zu ihrer Nachbarin Marthe, die ihr den Schmuck anlegt und in diesem Moment kommt Mephisto. Er gibt sich als Bekannter von Marthes verschollenem Mann aus und sagt, er könne dessen Tod bezeugen. Marthe möchte Gewissheit und um das Ganze offiziell zu machen bräuchte sie aber einen weiteren Zeugen. Mephisto schlägt seinen Begleiter Faust vor und leitet so das erste Rendezvous zwischen Gretchen und Faust ein.

Straße
Mephisto erzählt Faust von dem Treffen. Als Faust erfährt, dass er lügen soll, weigert er sich jedoch. Mephisto verspottet ihn und verweist auf andere Lügen. Früher als Gelehrter habe er ebenso die Unwahrheit gesagt, wie er es demnächst bei seinen Liebesschwüren gegenüber Gretchen wieder tun wird. Widerwillig gibt Faust nach.

Garten
Eine Szene in Marthes Garten. Man kann sich das richtig auf der Bühne vorstellen. Abwechselnd spazieren erst Faust und Gretchen und dann Mephisto und Marthe vorbei.
Gretchen erzählt Faust, dass ihr Vater und ihre jüngere Schwester, die sie aufgezogen hatte, tot sind und ihr Bruder Soldat ist. Sie lebt bei ihrer Mutter und erledigt die Hausarbeit. Faust und Gretchen gestehen sich gegenseitig ihre Liebe – trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft.
Währenddessen versucht Marthe Mephistos Gunst zu erlangen und der Teufel hat Schwierigkeiten, ihrem Antrag auszuweichen.

Ein Gartenhäuschen
Das ist die einzige Szene, in der ein bisschen Intimität dargestellt wird: Ein Kuss und eine Umarmung. Kurz darauf trennen sich die beiden und Gretchen fragt sich, was Faust an ihr, dem arm unwissend Kind findet.

Wald und Höhle
Faust ist alleine und genießt für einen kurzen Moment den Einklang mit der Natur, fällt jedoch gleich wieder in seine Unzufriedenheit und Beengtheit zurück.
Mephisto kommt und macht sich über Fausts Zurückgezogenheit, sein Naturleben und sein sexuelles Verlangen lustig. Er erinnert ihn an Gretchen und schildert ihre Sehnsucht nach ihm. Nach längerem Überlegen beschließt Faust zu ihr zurückzukehren, obwohl er weiß, dass er sie ins Unglück stürzen wird.
Diese Szene ist genau in der Mitte der Gretchentragödie und leitet den Umschwung ein. Durch Fausts Rückkehr werden beide schwere Schuld auf sich laden. Der Tod von Gretchens Mutter, ihrem Bruder und des gemeinsamen Kindes.

Gretchens Stube
Während Fausts Abwesenheit verspürt Gretchen tatsächlich schreckliche Sehnsucht und durch das Lied: Meine Ruh ist hin wird ihr die Ernsthaftigkeit ihrer Liebe klar. Sie empfindet nicht mehr wie ein Mädchen, sondern wie eine begehrende Frau.

Marthens Garten
Faust und Gretchen treffen sich wieder in Marthes Garten und in dem Gespräch über Religion fragt Gretchen Faust nach seinem Glauben. Das ist dann die sogenannte Gretchenfrage:
Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?
Faust antwortet mit einer ausweichenden und übertriebenen Beschreibung über seine freie Religiosität. Das überzeugt Gretchen nicht und sie sagt: er habe kein Christentum. Faust kann sie auch nicht in Bezug auf Mephisto beruhigen. Sie hat ein ungutes Gefühl ihm gegenüber.
Sie verabreden sich zu ihrer ersten gemeinsamen Nacht und damit Gretchens Mutter sie nicht stört, hat Faust Schlaftropfen mitgebracht. Gretchen geht und Mephisto kommt zurück und lästert über Gretchen und ihre Religiosität.

Am Brunnen
Lieschen erzählt Gretchen schadenfroh das neuste über Bärbelchen. Sie wurde von ihrem Geliebten verlassen, obwohl sie ein Kind erwartet und wird nun öffentlich geächtet. Gretchen, die früher selbst viel geklatscht hatte, ahnt ihr eigenes Schicksal.



Zwinger
Da Gretchen sich niemandem anvertrauen kann, betet sie zu Maria:
Ach neige,
Du Schmerzenreiche,
Dein Antlitz gnädig meiner Not! (3587-89)
Das kommt übrigens in Faust 2 auch noch mal wieder. Doch dann betet sie vor Glück.

Nacht. Straße vor Gretchens Türe
Gretchens Bruder Valentin ist durch den Tratsch über seine Schwester in seiner Eitelkeit verletzt und will die Ehre wiederherstellen, indem er ihren Liebhaber tötet. Vor dem Haus trifft er Faust und Mephisto, der ein Liebeslied singt, was in Gretchens Situation äußerst zynisch ist. Valentin greift die beiden an und indem Mephisto Fausts Klinge lenkt, wird Valentin tödlich verletzt. Die beiden müssen fliehen und von dem Lärm angelockt kommen viele Leute, auch Marthe und Gretchen, auf die Straße. Sterbend beschimpft Valentin seine Schwester als Hure und verflucht sie.
Diese Szene, in der erstmals viele Leute auftreten (in der Gretchentragödie) erklärt, warum Faust di Stadt verlassen muss und warum es zu Gretchens Verzweiflungstat, der Kindstötung kommen kann.

Dom
In ihrer Verzweiflung besucht Gretchen eine Totenmesse im Dom, wo sie ein böser Geist quält, der wohl ihr schlechtes Gewissen verkörpert mit Gedanken an den Tod ihrer Mutter (verursacht durch das Schlafmittel), ihre Schwangerschaft und die hartherzige Reaktion ihrer Mitmenschen. Das Thema der Messe ist der Weltuntergang und das Jüngste Gericht, bei dem jeder Mensch von seiner gerechten Strafe ereilt wird. Das ist zuviel für Gretchen und sie fällt in Ohnmacht.

Walpurgisnacht
Um Faust von Gretchens Schicksal abzulenken, nimmt er ihn zur Walpurgisnacht mit. Jedes Jahr in der Nacht zum ersten Mai feiern die Hexen auf dem Brocken im Harz ein euphorisches Fest mit Feuern, wilden Tänzen und sexuellen Exzessen. Hier ist Mephisto in seinem Element und auch Faust lässt sich von dem wilden Treiben anstecken.
Doch am Ende hat Faust eine Vision: Er sieht ein blasses schönes Kind allein und ferne stehen, das Gretchen ähnlich sieht, aber die Augen einer Toten hat und eine feine rote Schnur um den Hals trägt – ein Hinweis auf ihre bevorstehende Enthauptung.
Mephisto drängt weiter und sie sehen sich ein Theaterstück an, das innerhalb des wilden Treibens aufgeführt wird.

Walpurgisnachtstraum
Dieses Intermezzo, dessen Motive Goethe Shakespeares „Sommernachtstraum“ entnommen hat, zeigt, wie sich das Königspaar der Elfen einen revueartigen Festzug ansieht – also Theater im Theater.

Trüber Tag. Feld
Faust hat gerade erfahren, dass Gretchen zum Tode verurteilt im Kerker sitzt und ist außer sich vor Verzweiflung, Schmerz und Wut, und klagt Mephisto an, Gretchens Schicksal verschuldet zu haben. Mephisto bleibt ungerührt (Sie ist die erste nicht), was Faust noch wütender macht. Er befiehlt Mephisto sie zu retten und er macht sich widerstrebend mit Faust auf den Weg.
Diese Szene ist als einzige im Drama nicht in Versen geschrieben. Goethe hat die extrem ausdrucksstarke rhythmisierte Prosa, die Fausts Verzweiflung treffend wiedergibt, fast unverändert aus dem Urfaust übernommen.

Nacht. Offen Feld
Die kürzeste Szene des Dramas zeigt Faust und Mephisto unterwegs zu Gretchen. Sie reiten auf schwarzen Zauberpferden an einer unheimlichen Hinrichtungsstätte vorbei.

Kerker
Faust schleicht sich in Gretchens Kerker. Gretchen, die ihr neugeborenes Kind ertränkt hat und nun auf ihre Hinrichtung wartet, ist unter dem Schock der Ereignisse wahnsinnig geworden. Als Faust kommt, hält sie ihn zunächst für einen Henker. Erst als er laut ihren Namen ruft erkennt sie ihn und glaubt für einen Augenblick an ihre Rettung. Sie will die innige Vertrautheit zu Faust wiederherstellen, doch Faust kann sie nicht küssen. Da spürt sie, dass sie nicht mit ihm fliehen kann und will. Als auch noch Mephisto erscheint und zum Aufbruch drängt, übergibt sie sich entgültig dem Gericht Gottes.
Mephisto. Sie ist gerichtet!
Stimme (von oben). Ist gerettet! (4611)
Faust und Mephisto verschwinden, während ihnen eine Stimme von innen (Gretchen?) Fausts Namen nachruft.































(Folie 4 (immer zwischendrin, wenn ein Zitat gebraucht wird))


Greift nur hinein ins volle Menschenleben! (...)
Und wo ihr’s packt, da ist’s interessant. (167-69)


Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt. (328f.)


Faust. Nun gut, wer bist du denn?
Mephistopheles. Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
(...) Ich bin der Geist, der stets verneint! (1334-3Rock


Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden,
Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn;
Wenn wir uns drüben wiederfinden,
So sollst du mir das gleiche tun. (1656-59)


Faust. Wohin soll es nun gehn?
Mephistopheles. Wohin es dir gefällt.
Wir sehn die kleine, dann die große Welt. (2051f.)


(...) Du sollst das Muster aller Frauen
Nun bald leibhaftig vor dir sehn. (2601f.)


(Leise) Du siehst mit diesem Trank im Leibe,
Bald Helenen in jedem Weibe. (2603f.)


Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehen. (2607f.)


Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion? (3532)


Ach neige,
Du Schmerzenreiche,
Dein Antlitz gnädig meiner Not! (3587-89)


Mephisto. Sie ist gerichtet!
Stimme (von oben). Ist gerettet! (4611)


(Folie 3)

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten!
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch’ ich wohl euch diesmal fest zu halten?
Fühl’ ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberbuch der euren Zug umwittert.

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf;
Gleich einer alten, halbverklungnen Sage,
Kommt erste Lieb’ und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

Sie hören nicht die folgenden Gesänge,
Die Seelen, denen ich die ersten sang,
Zerstoben ist das freundliche Gedränge,
Verklungen ach! der erste Wiederklang.
Mein Leid (Lied) ertönt der unbekannten Menge,
Ihr Beyfall selbst macht meinem Herzen bang,
Und was sich sonst an meinem Lied erfreuet,
Wenn es noch lebt, irrt in der Welt zerstreuet.

Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen
Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,
Es schwebet nun, in unbestimmten Tönen,
Mein lispelnd Lied, der Aeolsharfe gleich,
Ein Schauer faßt mich, Thräne folgt den Thränen,
Das strenge Herz es fühlt sich mild und weich;
Was ich besitze seh’ ich wie im weiten,
Und was verschwand wird mir zu Wirklichkeiten.










Die Folien sind jetzt etwas durcheinandergeraten. Wichtig ist immer eine klare Gliederung.




Hilft dir das schon? Über welches Buch sollst du denn referieren?

_________________
Mit der Lüge kommst du durch die ganze Welt, aber nicht wieder zurück (russ. Sprichwort)
laudl



Anmeldungsdatum: 21.10.2004
Beiträge: 3
Wohnort: tirol

BeitragVerfasst am: 28. Okt 2004 18:24    Titel: DAnke Antworten mit Zitat

hey!!

ja klar hilft mir das, DANKE!! bin ja echt für jeden rat froh :-)
i hab vom Peter Handke "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" -> Nachriekgsliteratur!!
hab jetzt eh die schularbeit schon hinter mir, dann lastet vom referat her nicht mehr so ein großer druck auf mir...

hoff nur ich bekomm di interpretation halbwegs hin...

danke nochmal!!

glg

_________________
thx
TinkaSt



Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 11
Wohnort: Raesfeld

BeitragVerfasst am: 28. Okt 2004 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht vergessen zu erwähnen, WARUM es Nachkriegsliteratur ist (Kennzeichen)!

Guck mal hier:

http://www.fundus.org/referat.asp?id=9339

http://www.fundus.org/referat.asp?id=3997

http://www.fundus.org/referat.asp?id=2642

http://www.fundus.org/referat.asp?id=5336

http://www.fundus.org/referat.asp?id=3388

http://www.fundus.org/referat.asp?id=2551

http://www.fundus.org/referat.asp?id=12058

Sind zwar alles nur Ausschnitte, aber die sind dafür kostenlos. Downloade sie nur nicht! Das wird teuer

_________________
Mit der Lüge kommst du durch die ganze Welt, aber nicht wieder zurück (russ. Sprichwort)
laudl



Anmeldungsdatum: 21.10.2004
Beiträge: 3
Wohnort: tirol

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2004 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

wow danke!!
auch für di vorwarnung, dass es teuer wird, is nämlig nirgends angschriebn und hätt des jetzt einfach runtergeladn... thx!!
aber is sonst eh eine gute seite!
hast in deim bildl da den ville valo?? oder täusch ich mich!?

danke, glg

_________________
thx
Mechthild ( Gast )
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Nov 2004 13:39    Titel: Re: einstündiges referat Antworten mit Zitat

[quote="laudl"]hy leute!

könnt ihr mir vielleicht ein paar hilfreiche tipps geben, wie ich meine interpretation ein wenig ausbauen oder "erfrischender" machen/präsentieren kann!?

Ich geb dir nochmal das Stichwort "Präsentationstechniken" / Vortrag

Zwei Tipps, die im ersten Beitrag noch nicht erwähnt,aber ganz hilfreich sein könnten

Erkläre deinen Zuschauern nach deiner Begrüßung, den Ablauf des Referates ( Gliederung ), mit einem erklärenden Beisatz
Etwa:
Nach einer kurzen Einleitung will ich zunächst den Inhalt und die darin vorkommenden Personen vorstellen, damit die euch in die Geschichte hineinfinden könnt.
Anschließend gehe ich auf die wesentlichen Merkmale der Vorkriegsliteratur ein., die im Einzelnen dann detailliert darstellen will.
Vor meiner Leseprobe ( falls diese erfolgen soll) möchte ich ....
sozusagen die Tagesordnung, welche Punkte du wann drannimmst, das kannst du auch als sogenanntes "handling-out" in Kopie mitgeben

Weiterhin ist ziemlich am Anfang ein klar formulierter Hinweis günstig, wann sie ihre Fragen stellen können, etwa
Wenn es zu meinem Vortrag Fragen gibt, bitte ich diese am Ende des Vortrages zu stellen. Notiert euch vielleicht an das "handling-out" ein kleines Stichwort.

Es sind meist die Übergänge zwischen den einzelnen TOPS, die es zu meistern gilt, da sie dir helfen, selbst in deinen "gedanklichen" Text hineinzukommen.
Als letzter Punkt: Erfahrungsgemäß ist die Zeit zum Lesen eines Vortrages kürzer als der gesprochene Vortrag. Üben vor dem Spiegel oder einem guten Freund vortragen, sind beim ersten Mal auch ganz hilfreich.
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