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gabriele wohmann - kurzgeschichten
 
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babelfish
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Sep 2005 18:23    Titel: gabriele wohmann - kurzgeschichten Antworten mit Zitat

ich suche einige kurzgeschichten von gabriele wohmann, werde aber im internet leider nicht fündig...
also, da wären

evas besuch
die klavierstunde
im spiegel


vielleicht weiß ja jemand von euch, wo ich die finden kann, oder hat sie zufällig aufm rechner...
danke schonmal!
abraxas
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 19.07.2004
Beiträge: 870

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

... wie wär's mit der nächsten Bibliothek?

Die Dame hat sicher einige Sammlungen von Kurzgeschichten.
Leider wüsste ich jetzt keine zuverlässige Quelle aus dem Netz.
Du kannst aber mel bei wikipedia.de nach einer Biographie von ihr suchen, oft stehen drunter dann nützliche Links!

nebenbei: ich hab's auch an meiner Schule beobachtet...: wenn's drum galt irgend ein referat auszuarbeiten, dann war die erste und einzige Quelle immer das Netz.
Spätestens an der Uni fliegt man damit auf die Schnauze.
Diese seltsamen altmodischen Dinger aus Papier sind echt immernoch große Klasse!

_________________
Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin.
Gast






BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

abraxas hat Folgendes geschrieben:
... wie wär's mit der nächsten Bibliothek?


*g* du wohnst nicht zufällig in nem kaff und darfst noch kein auto fahren? Augenzwinkern
dann weißt du ungefähr wie groß die spannbreite des möglichen ist... smile

Zitat:
Die Dame hat sicher einige Sammlungen von Kurzgeschichten.
Leider wüsste ich jetzt keine zuverlässige Quelle aus dem Netz.
Du kannst aber mel bei wikipedia.de nach einer Biographie von ihr suchen, oft stehen drunter dann nützliche Links!


ja, hab schon ein wenig rumgesucht (u.a. auch wiki), allerdings finde ich nur solche, die wir schon im unterricht behandelt haben (und das hilft mir relativ wenig für die vorbereitung auf ne klausur...smile ) oder eben interpretationen zu verschiedensten kurzgeschichten, die mir allerdings auch nicht weiterhelfen, da ich ja die kurzgeschichte nicht kenne!

Zitat:
Diese seltsamen altmodischen Dinger aus Papier sind echt immernoch große Klasse!


seltsam? altmodisch? ... werden für mich nie an wichtigkeit verlieren.
Wink
ale



Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 86
Wohnort: Hessen, in der nähe von marburg

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

mmh ja im internet habe ich für dich auch mal gesucht und au nix gefunden....ich hab zwar viele kurzgeschichten, aber diese sind leider nicht dabei..... unglücklich gibt aber glaub ich so bücher, wo mehrere Kurzgeschichten von ihr drinstehen
_________________
sig kommt bald
abraxas
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 19.07.2004
Beiträge: 870

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

hmm... ich gebe zu: verzwickte Lage!

öffentliche Verkehrsmittel?! Augenzwinkern
Schulbibliothek?

Du brauchst die Dinger für den privaten Konsum, oder?
Wenn Du bereit bist, ein bisschen Geld auszugeben, dann gibts die sicher auch übers Netz zu kaufen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/ref=sr_sp_go_qs/302-5593808-0647241

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Gast






BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

abraxas hat Folgendes geschrieben:

öffentliche Verkehrsmittel?! Augenzwinkern


vorhanden (soooo kaffig ist's bei uns nun auch wieder nicht! Augenzwinkern), aber ich dachte mir, bevor ich mich "auf die lange reise" mache, erkundige ich mich erst einmal hier.

Zitat:
Schulbibliothek?


drei worte: unfähig, pures chaos!
... was ich sehr traurig finde! das wäre nämlich mal ne anlaufstelle, wo man (theoretisch) so etwas her bekommen sollte - doch da unsere schulbücherausstattung schon oftmals zu wünschen übrig lässt, sind nicht unbeding die gelder in die bibliothek geflossen...

Zitat:
Du brauchst die Dinger für den privaten Konsum, oder?


ich wollte sie zumindest nicht unter meinem namen veröffentlichen! Augenzwinkern
im ernst: wollte mich ein wenig für die bevorstehende klausur belesen, da mein lehrer schon einige andeutungen gemacht hat, es könne sich um eine wohmann geschichte handeln...
(ich bin persönlich nicht so sehr angetan von ihren kurzgeschichten, da sich die thematik doch meist nur um rollenbilder und kommunikationsprobleme dreht - einige ausgewählte stücke sind dann sicher interessant, aber auf die dauer... naja, geschmackssache! smile )

Zitat:
Wenn Du bereit bist, ein bisschen Geld auszugeben, dann gibts die sicher auch übers Netz zu kaufen.


naja, vielleicht lasse ich mich ja doch noch von ihren geschichten überzeugen und gehe morgen mal in die buchhandlung meines vertrauens!smile
Gast






BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

p.s.: dein link ist von mir nicht aufrufbar... aber ich glaube, bei amazon finde ich mich auch noch so zurecht! Augenzwinkern
trotzdem danke! smile

achja: "zurecht finden" zusammengeschrieben?!
abraxas
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 19.07.2004
Beiträge: 870

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2005 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

zurechtfinden ist umgangssprachlich, also, wie man will.
Ansonsten heißt das zurechtkommen... ja, zusammen. Auch nach neuer Rechtschreibung.

Es ist echt schade, dass es bei euch so zappenduster aussieht mit den Bibliotheken... naja, viel Glück!

_________________
Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin.
Gast






BeitragVerfasst am: 06. Okt 2005 20:04    Titel: Re: gabriele wohmann - kurzgeschichten Antworten mit Zitat

hey leute!

alles klar bei euch !?

naja, such eine kurzgeschichte von

gabriele wohmann
evas besuch

wäre net bad wenn ihr heut ne antwortet schreiben könntet!?

DANKE

sweet bussy loney girl
gast123
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Okt 2005 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

dann les dir doch mal die posts über dir durch...

mfg

babelfish
Bl4d3
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Okt 2005 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

hallöchen! ist zwar bissl zu spät, aber vllt. will ja jemand die kurzgeschichte noch haben Augenzwinkern

Also, die Klavierstunde :

http://www.einsteinfreunde.de/schulleben/literaturcafe/wohmann/wohmann_klavierstunde.php

Mehr hab ich auch net gefunden....

greetz.

mfg, Bl4d3
A
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Jun 2006 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

kackbuch
moi_410



Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Alcatraz

BeitragVerfasst am: 26. Nov 2006 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Analyse „Die Klavierstunde“ (Gabriele Wohmann) Die Kurzgeschichte „Die Klavierstunde“ ist von 1966 und wurde von Gabriele Wohmann geschrieben.
Sie ist vor dem Kontext der Entstehungszeit zu sehen, wo der gesellschaftliche Druck über musikalische Bildung zu verfügen besonders hoch war.
Der Text handelt einer älteren Klavierlehrerin und ihrem Schüler, die beide nach Gründen suchen, die verhasste gemeinsame Unterrichtsstunde ausfallen zu lassen. Letztendlich überwiegt jedoch das Pflichtgefühl und die Geschichte endet mit dem Beginn der Klavierstunde.

Bei dieser Kurzgeschichte handelt es sich um eine personale Erzählsituation mit auktorialen Einschüben. Dieser Aspekt soll bei der folgenden Analyse besonders untersucht und bewiesen werden.

Die Geschichte beginnt mit den Impressionen des Jungen auf dem Weg zu der Klavierstunde. Die regelrechte Panik lässt ihn selbst die schöne Natur „feindselig“ (Z. 6) erscheinen. Dass er seine Umgebung als bedrohlich empfindet, sieht man daran, dass die Natur personifiziert wird („Zittern des Birkenlaubs“, „schläfrige Hitze“ (Z. 3/ 4)), denn vor leblosen Dingen oder sogar Temperaturen hat man keine Angst. Es zeigt auch, dass es eine personale Erzählsituation ist, da die Personifizierung der Natur eine sehr subjektive Sichtweise ist. Immer wieder denkt er darüber nach, wie er dieser Stunde entgehen könnte, bringt aber nicht den Mut auf dies wirklich durchzuführen. In einem auktorialen Einschub (Z. 16 – 25) macht der Erzähler deutlich, was der Junge nicht erkennt: Es wäre ein „ungleicher Tauschhandel“ der „einen Stunde möglicher Freiheit“ gegen „die mögliche Unfreiheit des ganzen Nachmittags“. Man erkennt die auktoriale Erzählsituation auch an der dann folgenden Feststellung, dass der Schüler vor sich selbst leugnet, aus freien Stücken weiterzugehen. Er mag sich dazu gezwungen fühlen, aber die Kontrolle über seinen Körper hat nur er selbst. Aus der personalen Sicht würde dies nicht so objektiv beurteilt, sondern vom Standpunkt des Jungen aus beschrieben. Daraufhin erfolgt ein Perspektivwechsel und die Klavierlehrerin wird neutral und distanziert beschrieben, sodass dieser Abschnitt der auktorialen Erzählsituation zuzuordnen ist. Um ihre „Leblosigkeit“ und Lethargie auszudrücken werden nur ihre Körperteile personifiziert; sie ist nicht selbst als Person aktiv: „…griff die rechte Hand…“ (Z. 29), „Die Hand bewahrte…“ (Z. 32/ 33), „hob sich der Oberkörper…“ (Z. 35). Das ständig wiederholte „Owehowehoweh“ gehört zu den Gedanken der Frau und ist deshalb personal. Es unterbricht die auktorialen Schilderungen. Schließlich werden ihre Visionen von der bevorstehenden Klavierstunde beschrieben: „verschwitzte Knabenfinger“ (Z. 44) drücken „fest und gefühllos auf die gelblichen Tasten“ (Z. 44/ 45). Das zeigt, dass sie die weiß, dass sie ihm Angst einflößt, aber sie scheint das auch nicht verhindern zu wollen. Es macht nicht den Eindruck, als wolle sie ihn wirklich unterrichten, möglicherweise aufgrund seines mangelnden Talents. Das „Metronom“ unterbricht daraufhin ihre Tagträume (Z. 46 ff.). Es ist hier ein Symbol für die Monotonie der Klavierstunden (Wiederholung von „eins zwei drei vier, …“) und für das Pflichtgefühl der Klavierlehrerin. Denn trotz ihrer Kopfschmerzen (Z. 57), die ja tatsächlich ein Grund wären, die Stunde abzusagen, setzt sie ihren Gedanken „ihn weg[zu]schicken“ (Z. 5Rock nicht in die Tat um. Es folgt ein personaler Abschnitt aus der Perspektive des Jungen, dessen Wunsch „die Mappe“ mit den Notenheften als Metapher für die ihm wahrscheinlich von seinen Eltern auferlegte Bürde der Klavierstunden „los[zu]werden und nicht hin[zu]gehen“ (67/ 70). Statt der Strenge und Sterilität der Klavierstunden, symbolisiert durch „den Geruch von Seife“ (Z. 77), will er sich lieber mit natürlichen Materialien wie Holz, Stein, Zweigen und Blättern umgeben (Z. 71 ff.). Der nächste Abschnitt ist ebenfalls personal, nun aber wieder aus der Sichtweise der Lehrerin. Er beschreibt wieder ihre Vorstellungen von der Klavierstunde, diesmal aber unangekündigt direkt in die Beschreibung integriert, was als ihr Unvermögen, Realität und Tagtraum zu trennen, interpretiert werden kann. Die Aussagen „Noch mal von vorne.“ (Z. 81) und „Die schwarze Taste, b, mein Junge.“ (Z. 81 f.) verdeutlichen ihre Ungeduld mit dem untalentierten Schüler. Wie bereits im letzten Abschnitt der Lehrerin sieht sie vor ihrem geistigen Auge „den hoffnungsweckenden Slogan“ (Z. 87) eines Reklamebands. Doch wie zuvor folgt die Feststellung „Kopfschmerzen“ (Z. 84 f.). Wenn man davon ausgeht, dass die Dame auf das Geld für den Klavierunterricht angewiesen ist, ist dieses Reklameband eine Metapher für das, was sie mit diesem Geld tun will. Da sie dafür allerdings dem Schüler musikalische Bildung eintrichtern muss verstärkt es nur ihre Kopfschmerzen. Gleichzeitig hat die Panik des Jungen schon physische Auswirkungen: Die Tasche wird immer schwerer und „jede einzelne Note hemmt seine kurzen Vorwärtsbewegungen“ (Z. 90 f.). Die Natur wird wie am Anfang personifiziert (Z. 91 ff.), deshalb empfindet er sie als „fremd“ (Z. 91).
Dann erfolgt wieder ein kurzer Perspektivwechsel und ein auktorialer Abschnitt, in dem die Lehrerin ihr äußeres Erscheinungsbild überprüft. Daraufhin geht der Junge „mechanisch“ (Z. 105 f.) auf die „efeubekleckste Villa“ der Klavierlehrerin zu. Dies stellt erneut den Zwang dar, unter dem er die Dame aufsucht. Nach einer kurzen auktorialen Beschreibung der Lehrerin, die sich auf die Stunde vorbereitet, werden aus der personalen Sicht des Jungen die Blumen der alten Frau als „unfarbig“ und „leblos“ (Z. 113) beschrieben. Er nimmt sie nicht einmal als „wirkliche Pflanzen“ (Z. 115) wahr. Daraus sollen Rückschlüsse auf das Wesen der Frau gezogen werden. Auch sie sieht der Junge in dieser Weise. Die Klavierlehrerin zeigt nun eine beinahe sadistische Ader, indem sie absichtlich ein „hartes, plattes Kissen“ (Z. 119) auf seinen Stuhl legt. Dies ist eine Metapher, dass sie sich keine Mühe gibt, ihm das Erlernen des Instruments zu erleichtern, sondern es ihm eher noch erschwert. Der Junge tritt dann durch das Tor des Eisenzauns, der die Villa umgibt. Der Zaun steht für das Gefühl des Schülers, gefangen zu sein und das Tor öffnet sich mit einem „jammerndem Kreischlaut“, der noch eine Steigerung zu seiner Angst darstellt. Unter schnellem Wechsel der Perspektiven findet die aufgebaute Aggression der beiden Charaktere ihren Höhepunkt in dem Ausdruck „widerlicher kleiner Kerl“ (Z. 126) beziehungsweise „widerliche alte Tante“ (Z. 127 f.). Dabei stellt man fest, dass die beiden auch ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass beide diese Klavierstunde nicht wollen, ähnlich denken. Auch die immer wiederholten Grundgedanken „Einfach nicht hingehen.“ und „Ihn wegschicken.“ weisen einen parallelen Satzbau auf. Die Kurzgeschichte endet schließlich mit dem Beginn der Klavierstunde: Die Personen begrüßen sich nur und fangen sofort an. Die Lehrerin kostet die Angst des Jungen dabei beinahe aus und beobachtet wie seine Beine genau wie von ihr geplant auf dem Kissen „platt und breit“ (Z. 136 f.). Das Metronom am Schluss verdeutlicht noch einmal, dass sich nichts geändert hat und der Unterricht seinen gewohnten eintönigen Gang nehmen wird. Durch die personalen Fragen der Figuren, wer die Beine des Schülers lenkten und wer das Bewusstsein der Frau gelöscht habe, wird nochmals unterstrichen, dass die Beziehung der beiden nicht auf freiwilliger Basis beruht, sondern von anderen Personen erzwungen wurde.

Bei der Interpretation der Kurzgeschichte ist insbesondere der historische Kontext zu beachten: Zur Entstehungszeit der Geschichte war eine gewisse musikalische Bildung in der Gesellschaft sehr wichtig und hoch angesehen. Selbst die Finalstruktur der mit dem ständigen Perspektivenwechsel gleicht einem Musikstück: Die beiden Personen beziehungsweise in der Musik die Instrumente wechseln sich in immer kürzeren Abständen und immer schnellerem Tempo ab. Bis zum „Crescendo“ am Ende, bei der beide Perspektiven verschmelzen und die Personen aufeinander treffen, steigert sich die Geschichte. Dazu gehören auch die wachsende Angst des Jungen und die zunehmenden körperlichen Beschwerden der Lehrerin. Beides mündet in Aggression gegenüber der anderen Person, obwohl diese im Grunde das Gleiche denkt. Die wechselnden Perspektiven erhöhen außerdem die Spannung, weil sie ziemlich abrupt erfolgen und die Handlung am einen Schauplatz abgebrochen wird. Durch die teilweise verwendete erlebte Rede wirkt die Geschichte realitätsnäher, weil Gedankenströme direkt ohne Ausformulierung in die dritte Person übertragen werden. Die dadurch entstehenden Ellipsen, also unvollständigen Sätze, unterstreichen noch die Angst des Jungen, indem sie ein Gefühl von Hektik und Atemlosigkeit vermitteln. Für die Perspektive der Klavierlehrerin macht es ihr getrübtes Bewusstsein deutlich und vermittelt das Gefühl, dass sie überfordert sei. Außerdem ist manchmal ein auktorialer Erzähler vorhanden, der die Umgebungen beschreibt und durch seine Distanz wie ein Außenstehender die Situationen, wie zum Beispiel die Leugnung des Schülers, selbst weiter zu gehen, objektiv beurteilen kann. Dies eröffnet dem Leser eine größere Bandbreite von Informationen und Interpretationsmöglichkeiten, in diesem Situationsbeispiel der innere Konflikt des Schülers.

Da heute in der Gesellschaft nicht mehr einen solch großen Wert auf eine musikalische Bildung gelegt wird, ist die Geschichte in diesem Punkt eher weniger aktuell. Außerdem ist diese enorme Angst des Schülers vor der strengen Lehrerin heute nicht gut vorstellbar, weil der Umgang der Generationen miteinander glücklicherweise wesentlich liberaler geworden ist, sodass ein Schüler vermutlich kaum länger einem Hobby nachgehen würde, das ihm nicht gefällt. Gerade die Freizeit darf heute den Interessen, nicht den Erwartungen der Gesellschaft entsprechend gestaltet werden. Der Aspekt von Pflichtbewusstsein wird natürlich immer aktuell sein, aber in der Geschichte wird meiner Meinung nach auch klar genug gemacht, dass es die eigenen Wünsche nicht komplett ausschließen darf. Diese Botschaft hat mir gefallen, die Geschichte an sich allerdings nicht, da sie nicht besonders angenehm zu lesen war. Obwohl es möglicherweise von der Interpretation abgelenkt hätte, hat mir ein wenig der „rote Faden“ gefehlt.
Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 26. Nov 2006 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, moi, dass du die Interpretation gepostet hast! Thumbs up!
_________________
WICHTIG!
1.Wir erledigen hier keine Hausaufgaben!
2.Erwartet nicht innerhalb weniger Minuten/ Stunden eine perfekte Lösung!

Und denkt dran:
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/4/img/022.gif Augenzwinkern
jojo9020



Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 30. Nov 2006 13:38    Titel: Gabriele Wohmann Antworten mit Zitat

http://www.stadtgymfw.de/schueler/projekte/deulk2002/netterkerl.html

das ist eine Kurzgeschichte von Gabriele Wohmann.
ein netter Kerl heißt sie. naja... kannst ja mal schaun ob sie dir gefällt^^
die haben wir uns auch im Deutschunterricht angeguckt.
tana
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Mai 2009 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

abraxas hat Folgendes geschrieben:
... wie wär's mit der nächsten Bibliothek?

Die Dame hat sicher einige Sammlungen von Kurzgeschichten.
Leider wüsste ich jetzt keine zuverlässige Quelle aus dem Netz.
Du kannst aber mel bei wikipedia.de nach einer Biographie von ihr suchen, oft stehen drunter dann nützliche Links!

nebenbei: ich hab's auch an meiner Schule beobachtet...: wenn's drum galt irgend ein referat auszuarbeiten, dann war die erste und einzige Quelle immer das Netz.
Spätestens an der Uni fliegt man damit auf die Schnauze.
Diese seltsamen altmodischen Dinger aus Papier sind echt immernoch große Klasse!
Zunge Zunge Zunge Zunge Zunge LOL Hammer LOL Hammer LOL Hammer LOL Hammer
Merlins Fee
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Mai 2009 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zauberwürfel hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank, moi, dass du die Interpretation gepostet hast! Thumbs up!


Moi hat sie direkt von schoolwork abkopiert:

schoolwork.de/kurzgeschichte/klavierstunde_wohmann.php

Ich weiß aber nicht, ob diese Version von schoolwork die originale ist. Sie wurde etwas abgeändert:

board.raidrush.ws/showthread.php?t=95430


Ein sog. "Admin" sollte das doch sofort checken. LOL Hammer LOL Hammer LOL Hammer Aua! Aua! Ist das traurig!
Hsv for ever
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Sep 2009 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ich hätte mal ne frage und zwar brauch ich für deutsch eine Inhaltsangabe der geschichte: Was hat mich zum Lesen gebracht? (Gabriele Wohmann). Hätte da jemand so eine fertige??

DANKE
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