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Friedrich Dürrenmatt Gast
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Verfasst am: 28. Apr 2010 16:02 Titel: Bitteschön |
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:laut:
Tschanz :
Äußeres : Volles Antlitz. (S.18) Unauffällig (S.57) trägt Mantel und Hut wie Schmied
Höflich (S.22)
Ungeduldig(S.78)
Fährt gern schnell Auto (S.26).
Vorsichtig (S.96)
eifrig (S.31)
mutig ( manchmal ) (S.33 und S.35).
Ausdauernd(S.102-104)
nicht viel Selbstvertrauen , da er Schmied kopiert.
Schmied hatte all das was Tschanz nicht hatte:
die Bewunderung der Kollegen(S.19)
wohlhabende Eltern(S.26)
Studienabschluss(S.26)
ein schönes Auto
eine hübsche Verlobte
Versucht in die Rolle von Schmied zu schlüpfen (S.18) kauft sich Mercedes von Schmied (blauer Charon) (S.75).
Wird Anna heiraten (S.102).
Er beendet seinen Urlaub auf Abruf (S.18)
Kaltblütig (S.105)
Um einen Schuldigen für Schmieds Tod zu finden tötet er drei weitere Menschen.(S.105)
Fanatisch (S.102-104)
Hat Vorurteile (S.40)
Sitzt in der Falle (S.112)
Eingebildet (gibt zu den Mörder zu bewundern, also sich selbst S.29).
Überführt sich selbst (S.114 „Du hast es mir doch selber erzählt“).
Tschanz versucht sich noch zu rechtfertigen (S.112)
Wird zum Henker gemacht (S.116).
Erschießt Gastmann (S.104-105).
GASTMANN :
Der Richter und sein Henker – Charakteristik von Herr Gastmann Herr Gastmann spielt im Roman „Der Richter und sein Henker“ mit, er ist dabei der Bösewicht und lebt in Lamboing, wo er auch geboren wurde. Er hat kurze Haare, tiefe Augen und eine fast bäurische Gestalt (S.64). Herr Gastmann ist reich und liebt es bei sich zu Hause Feste zu geben, bei denen er auch gerne Bach hört (S.32). Da er sehr beliebt ist und es auch bleiben will, bezahlt er für das Dorf in dem er klebt, die Steuern.
Dadurch haben die Dorfbewohner Respekt vor ihm, denn wenn er nicht wäre, müssten sie die Steuern selbst bezahlen, also kann man sagen, dass sich Gastmann seine Macht erkauft (s.40), dadurch sparen die Leute Geld und Gastmann kann tun und lassen was er will, weil keiner etwas sagt. Obwohl er oft mit Politikern, Künstlern und Industriellen verkehrt, lehnt er es ab in der „Französischen Akademie“ aufgenommen zu werden. Kommissar Bärklach traf er damals, vor 40 Jahren, erstmals in der Türkei. Die Beiden beschlossen eine Wette zu machen, in der es darum ging, dass Bärlach bei einem Mord niemals beweisen könne, dass es Gastmann war, selbst, wenn es vor Bärlach´s Augen geschieht. Am nächsten Tag stieß Gastmann vor Bärlach´s Augen einen deutschen Kaufmann von der Brücke.
Er ertrank, weil er nicht schwimmen konnte und Bärlach hatte keine Beweise (S.69) Gastmann ist es völlig egal, was andere denken, die Hauptsache ist für ihn, dass er das erreicht, was er will. Dazu behandelt er Bärlach wie ein Spielzeug. Er kennt ihn ganz genau und weiß wie weit er gehen kann. Ich selbst finde, dass er sehr gefühllos ist, da er sich alles erlaubt und nie auf andere Rücksicht nimmt.
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verzweifelt Gast
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Verfasst am: 17. Mai 2010 00:43 Titel: Der Richter und sein Henker |
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Wir lesen in Deutsch grade "Der Richter und sein Henker" und ich muss jetzt als Hausaufgabe erklären welchen Bedeutung die Fahrtroute des Mörders hat und warum immer so genau beschrieben wird wo lang sie fahren. Ich habe mir schon den kopf zerbrochen und hab auch ein paar Ansätze, aber nichts was ich zu Papier bringen könnte. Es ist bis morgen also wäre es super wenn heute noch antworten kommen könnten.
Könnt ihr mir helfen? |
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michiii Gast
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Verfasst am: 06. Jan 2011 20:18 Titel: meine interpretation |
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ich würde sagen, in diesem buch geht es hauptsächlich garnich um einen verstrickten mordfall. es geht um bärlach und seine eigene rechtfertigung für sein leben. so interpretiere ich das. der gesamte ablauf, mit den ganzen wendungen, ist ja nur mittel zum zweck.
bärlach ist ein alter mann, der sein gesamtes leben der verbrechensbekämpfung gewidmet hat. er lebt alleine.
sein spiegelbild, ist gastmann. das gegenteil, wie auch der schriftsteller andeutet, handeln die beiden immer entgegengesetzt. während bärlach die wahl zwischen dem guten und dem bösen hat, wählt er das gute, gastmann das böse. wobei gastmann, meiner ansichtnach kein richtiger charakter ist, sondern viel mehr für das verbrchen, dass bärlach versucht zu bekämpfen, steht. bärlach hat in istanbul keine wette geschlossen, sondern sich selber ein versprächen gegeben.
sein leben lang versuchte er mit legalen mitteln das verbrechen zu besiegen, dies gelang ihm nicht sonderlich, so stellte er sich selber in die position des "richters". er wollte ein rechtschafener mann sein, was ihm nicht gelang, so wollte er zumindes mit sich selber ins reine kommen, sich eine rechtfertigung schaffen.
somit steht für mich im mittelpunkt des buches, nicht der mord oder die beziehung von bärlach und gastmann, sondern das handeln, die tat von bärlach, zu richten, sich selber zu belügen. |
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Xabotis

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 848
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Verfasst am: 06. Jan 2011 21:26 Titel: Re: meine interpretation |
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sehr nett gemeint, michiii, aber leider etwas spät  _________________ There is nothing, neither good nor evil, but human thinking makes it so. (W. Shakespeare) |
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Gast11022013 Gast
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Verfasst am: 07. Jan 2011 21:01 Titel: |
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Hallo, verzweifelt!
Ich weiß nicht, inwiefern Deine Frage nach der Rolle der topographischen Aspekte noch von Relevanz ist, aber ich möchte auf jeden Fall hierzu eine (besonders für Schülerinnen und Schüler) geeignete "Oldenbourg Interpretation" empfehlen:
Friedrich Dürrenmatt
"Der Richter und sein Henker"
(interpretiert von Walter Seifert)
ISBN: 3-486-88616-9
Dort findest Du u.a. Antworten auf Deine gestellte Frage. |
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Xabotis

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 848
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Verfasst am: 07. Jan 2011 21:03 Titel: |
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stimmt, die kenne ich auch, gibt es nicht auch eine Interpretation von "Der Besuch der alten Dame"?
 _________________ There is nothing, neither good nor evil, but human thinking makes it so. (W. Shakespeare) |
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Gast11022013 Gast
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Verfasst am: 07. Jan 2011 21:08 Titel: |
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In der Reihe "Oldenbourg Interpretationen" (Friedrich Dürrenmatt) liegen neben "Der Richter und sein Henker" noch vor:
"Der Besuch der alten Dame"
"Die Physiker"
"Romulus der Große" |
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Xabotis

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 848
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Verfasst am: 07. Jan 2011 21:18 Titel: |
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dachte ich mir doch, dass ich das schon gehört habe
 _________________ There is nothing, neither good nor evil, but human thinking makes it so. (W. Shakespeare) |
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