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~TAHR~ Gast
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Verfasst am: 03. Feb 2005 19:12 Titel: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr |
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Also Leute! Hab nun meine Inhaltsangabe fertig!! Hab auch die von euch gegebenen Ratschläge befolgt!!
Hier falls jemand was auszusetzen hat oder denkt man könnte etwas besser formulieren dann schreibt einfach!!!
Hier die Kurzgeschichte:
Franz Kafka: Heimkehr
Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinanderverfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin angekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, daß ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will!
Nun meine Inhaltsangabe:
Franz Kafka schrieb in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Es werden die Gedanken und Gefühle des unbekannten lyrischen Ichs beschrieben.
Das lyrische Ich kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt das lyrische Ich fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Er hört Stimmen in der Küche durch die Tür vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es einen gefühlvollen Moment des Lebens in worten festzuhalten. |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 03. Feb 2005 20:02 Titel: |
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Schonmal nicht schlecht. Allerdings hört er doch gerade keine Stimmen, sondern nur eine Uhr (und selbst da ist er sich nicht sicher).
Außerdem glaube ich nicht, dass er die Umgebung wirklich erkundet, er streift ja nicht umher, sondern registriert diese Dinge lediglich. Einen guten Ausdruck dafür habe ich im Moment allerdings nicht.
Das lyrische ich haben wir so nie benutzt, eventuell wäre es sinnvoller, bei der zweiten Erwähnung "Erzähler" zu schreiben und bei der dritten dann "er", das sorgt für Abwechslung.
Bei der Autorenabsicht könntest du noch etwas über Verfremdung schreiben.
Ich werde gleich mal den Threadnamen ändern, damit man schneller erkennen kann, worum es geht.
Ach ja: registrier dich doch, dann kannst du deine Beiträge auch im Nachhinein ändern und du kannst eine mail bekommen, wenn dir jemand geantwortet hat.  |
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~TAHR~ Gast
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Verfasst am: 03. Feb 2005 20:52 Titel: |
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Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!
Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!
Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“. |
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DeGT Moderator

Anmeldungsdatum: 20.07.2004 Beiträge: 148 Wohnort: gBdW
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Verfasst am: 03. Feb 2005 21:08 Titel: |
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Du kannst schon "er" schreiben, immerhin steht folgendes geschrieben (Anspielung...): | Zitat: | | Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. |
Bei dem "er" solltest du aufpassen, dass ganz klar nicht Kafka damit gemeint ist.
Mit dem lyrischen Ich komme ich aber nicht ganz klar, irgendwie wirkt dieser Ausdruck für mich fehl am Platz. Eventuell kann ja sich noch jemand anderes dazu äußern.l  |
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kikira Gast
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Verfasst am: 03. Feb 2005 21:58 Titel: Re: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr |
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Franz Kafka schrieb in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Es werden die Gedanken und Gefühle des unbekannten lyrischen Ichs beschrieben.
Das lyrische Ich kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt das lyrische Ich fest, dass das, was ihm früher heimisch war, auf einmal fremd erscheint. Er hört Stimmen in der Küche durch die Tür, vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden, wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es, einen gefühlvollen Moment des Lebens in Worten festzuhalten.
Hab ein bisserl Rechtschreibung korrigiert.
lg kiki |
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kikira Gast
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Verfasst am: 03. Feb 2005 22:04 Titel: |
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| ~TAHR~ hat Folgendes geschrieben: | Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!
Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!
Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“. |
maaaaaaah...ok....nun die Korrektur der neuen Version.
Ich fand die alte auch gut...der Schlußsatz ist gaaaaanz schlecht. So kannst das nicht schreiben. "rüberbringen" ist Umgangsprache.
Nimm den alten Abschlußsatz. Der war gut.
Aber ich seh grad, ich brauch da gar nix verbessern. Hier hast die gleichen Fehler wie oben...
Ansonsten find ich, dass du das gut geschrieben hast.
lg kiki |
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TAHR (TANJA) Gast
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Verfasst am: 04. Feb 2005 07:20 Titel: |
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| kikira hat Folgendes geschrieben: | | ~TAHR~ hat Folgendes geschrieben: | Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!
Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!
Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“. |
maaaaaaah...ok....nun die Korrektur der neuen Version.
Ich fand die alte auch gut...der Schlußsatz ist gaaaaanz schlecht. So kannst das nicht schreiben. "rüberbringen" ist Umgangsprache.
Nimm den alten Abschlußsatz. Der war gut.
Aber ich seh grad, ich brauch da gar nix verbessern. Hier hast die gleichen Fehler wie oben...
Ansonsten find ich, dass du das gut geschrieben hast.
lg kiki |
vielen vilelen dank kikira!! *lol*
echt danke für deine meinung!!!
ich hab dann einfach den ersten und den lezten Schluss zusammengemixt!!
Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen, emotionalen Moment in Worten festzuhalten und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“. |
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