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Frau Jenny Treibel Inhalt
 
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Gast





BeitragVerfasst am: 19. Dez 2005 15:49    Titel: Frau Jenny Treibel Inhalt Antworten mit Zitat

Hallo, ich wollte fragen ob jemand mir eine gute Zusammenfassung von dem Roman "Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane geben könnte, oder den Inhalt oder Ähnliches...

Ich habe schon bei google.de und wikipedia.de geschaut, da gibt es nicht das was ich wirklich suche...

Schonmal danke für eure Hilfe
Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2005 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das Buch ist doch nun wirklich nicht sehr dick, das kannst du dir doch gut über die Feiertage zu Gemüte führen!
Und es ist auch nicht sehr schwer oder unverständlich- habs selber im LK gelesen, da kann man gute Sachen mit machen!

Viel Spaß!

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Gast





BeitragVerfasst am: 19. Dez 2005 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

das ist sehr richtig, allerdings muss ich bin Donnerstag etwas haben...und ich bin ein Lesemuffel, ich weiß nicht warum, ich muss ewig an so etwas lesen, bitte kannst du mir nicht eine Zusammenfassung oder Ähnliches geben, danke.
Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2005 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab sowas nicht- ich hab das Buch selber vor über drei Jahren gelesen.
Du wirst dich wohl hinsetzen und das Buch lesen müssen.
So lange dauert das wirklich nicht- Hast ja noch ein paar Abende Zeit Augenzwinkern

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Lindenblatt



Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 160
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BeitragVerfasst am: 19. Dez 2005 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du suchst, kannst du ja Hilfen finden, aber ohne den Roman zu lesen, bringt das alles keine inhaltlich-stoffliche oder argumentative Kompetenz.

Zu: Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel

http://www.derkanon.de/romane/roman_treibel.html

"Dieser neueste Roman Theodor Fontanes aus der Serie moderner Berliner Sittenschilderungen", so notiert ein Rezensent nach Erscheinen des Romans 1892, "zuerst in der ›Deutschen Rundschau‹ abgedruckt, erfreute sich schon damals eines bedeutenden Erfolges und wurde allgemein als ein Meisterwerk Fontanes anerkannt. Jeder, der den Roman liest, wird sich dem Eindruck dieses ›Kunstwerks aus einem Guß‹ nicht entziehen können. Was sind das für Figuren, die uns Fontane hinstellt: dieser Professor Schmidt, Corinna, die Familie Treibel samt ihrer Koterie, und vor allem diese Kabinettsstudie: die alte Schmolke …"
Fontanes Roman aus der Berliner Gesellschaft ist zweifellos ›witzig‹ - und dies im doppelten Verstand des Wortes: unterhaltend durch Spott und Ironie, geistreich in der Beobachtung. "Zweck der Geschichte: das hohle, phrasenhafte, lügnerische, hochmütige, hartherzige des Bourgeoisstandpunktes zu zeigen, der von Schiller spricht und Gerson meint", schreibt Fontane an seinen Sohn Theo.
Im Mittelpunkt des Romans steht die aus kleinen Verhältnissen zur Kommerzienrätin aufgestiegene Jenny Treibel, die "fürs Romantische, Ideale, Poetische, Ästhetische, Ethische und Etepetetische" schwärmt und der doch die materielle Sicherheit der einzige Wertmaßstab ist.

*

Im Netz findest du z. B. auch diese interessante Arbeit:
"Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane: Wie könnte der Roman heute aussehen? Von Anna Röpke

http://www.gymnasium-syke.de/jenny_treibel.htm

Dazu könnte ein Lehrer drei Fragen stellen, die fundiert zu beantworten wären:

1. Gib diese Argumentation in ihren Grundzügen wieder.
2. Erarbeite die Begründungen und Wertungen, die A. Röpke gibt und ergänze diese Beweisführung (eventuell in abweichender Meinung) in zwei weiteren Episoden oder Charakterisierungen.
3. Nimm persönlich Stellung zu diesem Aktualisierungsversuch.

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Stultum deridet stultus nihil callidi cogitans.
Hilfe Suchender
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Dez 2005 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, vielen Dank.

Ich habe nochmal eine Frage an jemanden der den Text gelesen hat, ist es richtig das Jenny Treibel früher Bürsten gebunden hat, also "Bürstenbinderin" war? Könnt ihr mir sagen wo das im Text steht?
Zauberwürfel
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 754
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 20. Dez 2005 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, das war ihr früherer Nachname, glaub ich!
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Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 160
Wohnort: Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2005 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Frau Treibel...- geb. Bürstenbinder....:

Fontane in seinem kritischsten Roman zur Klasse der Bourgoisie in Preußen:
Professor Schmidt über Frau J. Treibel, geb. Bürstenbinder, (nachdem er von ihr wieder einmal das Modewort "unentwegt" vernommen hat..:

„Unentwegt“, wiederholte Wilibald, als er allein war. »Herrliches Modewort, und nun auch schon bis in die Villa Treibel gedrungen ... Eigentlich ist meine Freundin Jenny noch gerade so wie vor vierzig Jahren, wo sie die kastanienbraunen Locken schüttelte. Das Sentimentale liebte sie schon damals, aber doch immer unter Bevorzugung von Courmachen und Schlagsahne. Jetzt ist sie nun rundlich geworden und beinah' gebildet, oder doch, was man so gebildet zu nennen pflegt, und Adolar Krola trägt ihr Arien aus Lohengrin und Tannhäuser vor. Denn ich denke mir, daß das ihre Lieblingsopern sind. Ach, ihre Mutter, die gute Frau Bürstenbinder, die das Püppchen drüben im Apfelsinenladen immer so hübsch herauszuputzen wußte, sie hat in ihrer Weiberklugheit damals ganz richtig gerechnet. Nun ist das Püppchen eine Commerzienrätin und kann sich alles gönnen, auch das Ideale, und sogar »unentwegt«. Ein Musterstück von einer Bourgeoise.« (1. Kap.)

*

Fontane setzt sich in seinem 1892 erschienenen Roman ‚Frau Jenny Treibel’ mit dem Besitzbürgertum der wilhelminischen Gesellschaft auseinander: der sozial, wirtschaftlich und ständisch überlegenen Klasse, hier repäsentiert durch die Familie des Kommerzienrates Treibel; ihr gegenüber stellt er das Bildungsbürgertum dar, vertreten durch die Familie des Lehrers "Professors" Wilibald Schmidt. Im Brief an den Sohn Theo legt Fontane seine erstaunlich kritische Intention dar: „Zweck der Geschichte: das Hohle, Phrasenhafte, Lügnerische, Hochmütige, Hartherzige des Bourgeois- Standpunktes zu zeigen, der von Schiller spricht und Gerson meint.“
*

Eine Schülerarbeit von Anselm Feneberg zum Roman:
http://www.timomueller.de/diezelle/s32.htm

*

Zur Charakteristik der Frau Kommerzienrätin Jenny Treibel

Jenny Treibel, die Tochter eines Material- und Kolonialwarenhändlers, in dessen Laden sie Tüten kleben musste, ist die zentrale Figur in Fontanes Roman. Durch ihre Heirat stieg die ehrgeizige Kleinbürgerin in die Bourgeosie auf, einmal damals gängiger Begriff.
Sie ist eine stattliche und dominante Person, die genau berechnet, was sie tut. Jenny ist der Ansicht, daß jeder seine eigene Person so nutzbringend wie möglich in die Gesellschaft einbringen sollte, deshalb ist sie auch eine überzeugte Befürworterin der rein materialistisch motivierten Geldehe.
Schnell hat sie den charakteristischen Zug des Wirtschaftsbügertums, die strikte Abgrenzung zu Personen und Schichten, die man „unter sich“ sieht, übernommen. So wie sie selbst sich einst der Ehe mit einem Bildungsbürger entzog, als sie ihre Verlobung mit dem Professor Schmidt zugunsten des Kommerzienrats und Industriellen Treibel löste, versagt sie dessen Tochter Corinna die Ehe mit ihrem Sohn Leopold, weil sie andere Pläne hat.
In krassem Gegensatz zu ihrem ausgeprägten Materialismus scheint ihre auffällige Nostalgie und Sentimentalität für das Einfache und „Herzliche“ zu stehen. Bei kritischem Hinsehen bemerkt man jedoch, dass diese Attitüde nur gespielt ist, um von ihrer eigenen Herkunft abzulenken, unterstützt noch durch ein extrem vornehmes Getue.

_________________
Stultum deridet stultus nihil callidi cogitans.
Voltaire
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Mai 2009 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Na toll um sowas zu sagen , das kannst du aber das hilft niemand ! Und ich fand Jenny Treibel nicht so einfach zu lesen !
lies mal was von Maupassant auf Französisch, dann verstehst du was ich meine.
Krümel



Anmeldungsdatum: 05.05.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2009 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

@Voltaire
Was meinst du? Ist das hier so eine Art Ihr-habt-kein-Bock, Wir-geben-euch-die-Ergebnisse Seite?
winzig
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Jan 2010 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

mal ganz ehrlich, hat sich hier mal einer von den meckernden leuten gedanken gemacht, wie viel arbeit schüler zum teil haben, wenn sie gute zensuren wollen und nicht super schlau sind.
Manche lernen stunden lang, damit sie dann als streber gelten. warum sollte man sich dann nicht die arbeit erleichtern und sich hilfe hohlen?
Ich habe schon in der grundschule aufgehört die bücher zu lesen, weil ich sie langweilig und uninteressant fand. Außerdem finde ich es schwachsinnig mir von jemanden sagen zu lassen, was der autor damit meinte/wollte/empfand als er das geschrieben hat (denn es weiß niemand, da der jenige schon längst tot ist).
Bücher sollen zum lesen anregen und wenn sie das nicht tuen, dann ließt man sie nicht. Und sich dann über den ihnhalt informieren ist doch trotzdem was gutes. ich bin jetzt 13 hab kein einziges schul buch gelesen, da eh die hälfte im unterricht gelesen wird und hab 15 punkte mitarbeit!
Also, zusammenfassungen sind einfach mal gut!
Alle die es nicht brauchen, schön!
Ich freue mich über sowas und bedanke mich für die beiträge smile
besucher
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Apr 2010 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

also ich muss sagen, dass ich sonst jedes Buch gerne lies, da ich bücher liebe. Aber Jenny Treibel ist nicht so einfach zu lesen und ich hab auch noch andere referate vorzubereiten und muss noch viele andere Dinge erledigen. Da finde ich eine gute zusammenfassung auch dehr hilfreich. Da kann ich auch nur den Lektüreschlüssen von Reclam empfehlen. Da steht alles wissenswerte drin.
besucher
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Mai 2010 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke es ist nicht richtig bücher grundsätzlich nicht zu lesen. es soll ja leute geben denen der zugang zur literatur schwer fällt, diese sollten aber eher versuchen, ihre schwächen mit intensiver arbeit auszugleichen und nicht fürs nichtstun gute noten kassieren.

ich finde es ja in ordnung vor der klassenarbeit sich eine zusammenfassung durchzulesen um das selbst erarbeitete in erinnerung zu rufen, oder sich anregungen für andere ansichten holen. aber denken sollte man schon selber! ich bin ebenfalls froh, dass es leute gibt, die sowas durchs internet anderen zugänglich machen, dies kann wirklich eine bereicherung sein.
Ironilie
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Sep 2010 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin schon etwas erschrocken, wenn ich mir die Beiträge zu dem Thema hier durchlese. Dies hier ist doch ein "Hilfsforum" und wenn sich dann jemand darum bemüht wengistens einen Überblick über ein Buch zu verschaffen, das er nicht versteht, wird er total sinnlos angemeckert er solle doch bitte nicht so faul sein und es selbst lesen, da es ja so einfach zu verstehen wäre und man es nach ein paar Tagen durchhätte.
Und so eine Antwort von einem Admin oder was auch immer.
So jemand sollte wissen, dass es für jeden Menschen unterschiedlich schwer und anstrengend ist eine Deutschlektüre zu lesen. Ich bin mir sicher dass derjenige es versucht und sich trotzdem Hilfe hier gesucht hat. Ist das falsch? Allein daran sieht man doch schon, dass es ihm nicht egal ist, welche Note er bekommt?
Ich bin selbst in der K13 und musste in den Sommerferien dieses Buch lesen. Für den Grundkurs. Für eine Deutschlektüre ist es verhältnismäßig dick und die Schrift sehr, sehr klein geschrieben. Ich habe trotzdem nur 4 Tage gebraucht um es zu lesen und ich habe auch alles verstanden, doch damit muss man nicht angeben, da ich z.B in Mathe eine totale Null bin.
Jeder Mensch hat andere stärken und dann einen auf Cool tun und daherlabern dass man es einfach nur lesen muss....ehrlich, das ist total hohl von dir Zauberwürfel.
Selbst die Argumentation mit der 5jährigen Schwester ist total sinnlos dumm. Er/Sie hat sich verschieben, mehr nicht. Und das merkt man wenn man den Beitrag ganz durchliest.
Klar werden viele Foren ausgenutzt um die Hausaufgaben einfach erledigen zu können...aber das war hier ganz und garnicht der Fall.
Ich schäme mich für dieses Forum. Hammer
angehende Lehrerin
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Okt 2010 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es eine sauerei, dass manche nicht einmal versuchen, die Bücher überhaupt zu lesen. Man kann sich gern Infos und Hintergründe zusätzlich aus dem Internet holen. Aber Lesen sollte man schon selbst.
Und ich muss zustimmen, dass dieser "hilfe Suchende" wirklich zu faul war, um das Buch zu lesen. Das ist keine Beschimpfung, sondern eine Feststellung!
@ winzig: "Außerdem finde ich es schwachsinnig mir von jemanden sagen zu lassen, was der autor damit meinte/wollte/empfand als er das geschrieben hat (denn es weiß niemand, da der jenige schon längst tot ist). " Das stimmt nicht und wenn du dich etwas mit Literatur beschäftigen würdest, dass wüsstest du das! Auch mit deinen 13 Jahren... Erschreckend, dass heutzutage nicht mal 13jährige mehr Bücher für die Schule lesen...

Ich bin auch erschrocken, als ich mir die ganzen Beiträge durchgelesen hab. Weil heutzutage ist es ja anscheinend angenehmer die Zeit vorm Fernseher zu verbringen, als mal ein Buch zu lesen.
Ich war auch nicht die Beste in der Schule, aber Zeit um die Lektüre zu lesen hat man, WENN MAN WILL!
punchline91



Anmeldungsdatum: 12.10.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21. Okt 2010 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist wahrlich erschreckend, wie faul manche sind und es nicht mal schaffen ein Buch zu lesen. Aber bei genauerer Betrachtung wird klar, dass die Bücher, die gelesen werden sollen ja nun mal überhaupt nicht dem heutigen entsprechen und auch nicht mehr mit unserer heutigen moderne mithalten können. Man wird regelrecht gezwungen sich ein Buch zu Gemüte zu führen, was einem überhaupt nicht interessiert und dann auch in einer Sprache, da würde sich jeder normale Mensch an den Kopf fassen heutzutage. Das trifft bei „Jenny Treibel“ nun nicht zu. Durch das gezwungen werden verliert man die Lust sich auch irgendein anderes Buch zu nehmen und es sich durchzulesen.
Man sollte lieber auf aktuelle Bücher zurückgreifen, die man gerne liest und nicht irgendein Buch, welches in einer anderen Zeit geschrieben wurde.
Man soll ja in einer Interpretation herausfinden, was der Autor damit meint und uns zu vermitteln versucht, aber man kann ihn ja nicht mehr selber fragen was er meinte, man kann lediglich vermuten und seine eigene Interpretation davon bilden. Dazu ist es zwingend notwendig sich mit der Lebensgeschichte zu befassen.
Weiterhin „blöd“ finde ich, die ganzen stilistischen Mittel herauszufiltern, ich glaube nicht, dass sich irgendein Autor damals hingesetzt hat und gegrübelt welches Mittel er nun einbaut.
caro258
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Okt 2010 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

@angehende Lehrerin: ich finde es erschreckend das du dir wirklich herausnimmst zu sagen das es gelogen isi was "winzig" gesagt hat. es ist nämlich die wahrheit. man bekommt einen text vorgesetzt(egal ob buch oder gedicht etc.) muss sich diesen dann durchlesen kapitelübersichten und interpretationen noch und nöcher schreiben und dann kommt es im prinzip aber nur drauf an was in den lösungsheften der lehrer steht aus denen die dann alles kontrollieren. jetzt sag mir bitte was mich dann anreizen soll einen text zu INTERPRETIEREN, was ja eigentlich bedeutet ich soll aufschreiben wie ICH diesen text verstehe und was ICH beim lesen empfinde, wenn es im prinzip doch meist falsch ist wenn es nciht das ist was der lehrer hören will. ich unterstütze nicht alles zum beispiel gebe ich zu wenn ich einfach zu faul war ein buch zu lesen, denn auch wenns langweilig ist und schwer fällt hat man ja meist genug zeit das buch zu lesen... und es garnicht erst zu versuchen finde ich absolut nicht richtig, aber ich wette jeder von euch is mal lieber zu ner party gegangen oder hat halt lieber "ferngesehen" als ne hausaufgabe zu machen also spielt euch nciht so auf. es sind nciht alle gleich Hammer
[email protected]
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Okt 2010 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi all,

darf ich mal fragen was ihr auf dem Deutschboard macht, wenn ihr nicht gerne lest?!?!? Haue / Kloppe / Schläge Hammer

An alle: Fächer wie Deutsch haben was mit lesen zu tun!

Wer kein Bock dazu hat kann ja ins off topic überwechseln und meckern.

ich stimme punchline91 zu.

[email protected] Wink
Gästin
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Nov 2010 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Trullala.. es ist einfach unwahr, dass es unmöglich ist, ein Buch zu interpretieren. Das ist eine wissenschaftliche und relativ exakte Arbeit wie bspw. die Geschichtswissenschaft o.ä.

Dichter und Schriftsteller hinterlassen meistens ein umfangreiches Quellenmaterial wie Tagebucheinträge, Interviews und persönliche Briefe, in denen sie viel über ihre Werke, Beweggründe, philosophischen Überzeugungen und Lebensumstände schreiben.

Außerdem kann man Werke ohne Probleme in den historischen Kontext sowie die anderen Werke eines Dichters / Schriftstellers einordnen.

Das kann sehr spannend, interessant und sogar lehrreich sein. Am besten ist es dann, wenn man daraus auch noch Schlüsse und Parallelen zu unserer heutigen Zeit zieht und seinen Horizont erweitern kann.

Wenn das allerdings so abläuft, wie caro das (leider) recht zutreffend beschrieben hat, und das ist viel zu oft der Fall, dann stellen sich damit lediglich die DeutschlehrerInnen ein Armutszeugnis aus!
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 06.07.2004
Beiträge: 244

BeitragVerfasst am: 11. Nov 2010 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Spam gelöscht.
[email protected]
Gast





BeitragVerfasst am: 11. Nov 2010 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Thomas. Wink

Es war schon viel in letzter Zeit.
aumiko
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Nov 2010 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

@winzig: Respekt für deine Eltern. Wärst du meine Tochter würdest du die Bücher lesen. Aber sowas von.

Diese Faulheit ist echt nicht mehr zu ertragen. Von allein Seiten berieseln lassen und bloss nicht in Versuchung kommen den eigenen Kopf anzustrengen. Das Hirn könnte sich ja abnutzen!

Ich könnte bei dieser Einstellung schlicht und ergreifend brechen.

Schon mal dran gedacht, dass manche Literatur "so öde" ist, weil du aufgrund zu wenig eigener Denkleistung nicht kapierst, was dahinter steckt?
blabla
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Nov 2010 16:08    Titel: Ha angehende Lehrerin.... Antworten mit Zitat

Lehrer xD das sagt ja schon alles, doch dabei zu bedenken, das manch einer es nich gerade einfach in der Schule hat und noch genug andere Hausaufgaben machen muss, daran denkt hier keiner!!! Einige müssen auch noch für Klausuren oder sonstiges lernen, da bleibt meist keine Zeit ein Buch zu lesen (das man beim ersten durchlesen auch nicht immer gleich richtig versteht) das einen nicht mal anspricht.
Bloß weil man so einen Scheiß nicht lesen will, heißt das ja noch lange nicht das man ewig vor dem Fernsehr sitzt......schrecklich "diese Lehrer".....das ist Schülerquälerei:D .....mit wissen hat s ein Roman sicher nicht viel zu tun und für die Zukunft brngt der auch nix...
brina
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Nov 2010 19:19    Titel: schockiert Antworten mit Zitat

Also ehrlich gesagt, finde ich das hier total dämlich.
Dieses Forum ist dazu da, sich gegenseitig zu helfen und nicht um menschen zu sagen, wie faul sie doch bitte sind, weil sie das buch nicht lesen (aus welchem grund auch immer).
Ehrlichgesagt habe ich gerade auch einfach nur eine zusammenfassung gesucht weil ich morgen deutschvorabi schreibe und das buch eben auch nicht gelesen habe. wozu es jetzt auch etwas spät ist..
und ich kann jeden verstehen, der es nicht liest.
ich habs ehrlich versucht, aber es ist furchtbarlangweilig. sogar unsere deutschlehrerin (leistungskurs) sagt, dass fontanes bücher meist eher wenig inhalt haben. hallo?
ich lese unglaublich gerne und halte das auch alles für ganz toll.
aber warum soll man bücher lesen in denen offensichtlich nichts passiert?
und sooo schnell hat man die eben auch nicht durchgelesen.
und wie gesagt haben arme 13.klässler auch ne menge anderer sachen zu tun. vielleicht versteht das ja der eine oder andere. man hat nicht immer die zeit innerhalb einer woche so ein buch zu lesen. immerhin hat man zu andere fächer und möglicherweise auch ein privatleben, da man ja auch irgendeinen ausgleich zur schule braucht.
also passt mal alle auf, was ihr sagt.
voll schön, wenn ihr genug zeit hattet das zu lesen.
und wenn ihr menschen wie uns für faul haltet, habt ihr hier wohl nichts zu suchen.
[email protected]
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Nov 2010 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Britta,

dieses Forum ist natürlich dazu da um Schülern zu helfen, allerdings nicht wenn diese keinen Ansatz an Selbsthilfe zeigen. Es kostet die Helfer auch Zeit, obwohl ich sicher bin dass sie das gerne tun, allerdings haben Hausaufgaben keinen Sinn wenn sie einfach nur im Internet besprochen werden und kein Lerneffekt entsteht.
Dieser Thread ist schon längst gelöst und entwickelt sich mehr zu einem Disskussionsthread. Ich selbst kenn das Buch nicht, aber selbst wenn es nicht spannend ist so würde ich es trotzdem lesen. es kommt immer auch auf den Willen des Lesers an. smile
angehende Lehrerin
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Dez 2010 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

@caro258: Es ist gelogen!
"Winzig" hat geschrieben:
"Außerdem finde ich es schwachsinnig mir von jemanden sagen zu lassen, was der autor damit meinte/wollte/empfand als er das geschrieben hat (denn es weiß niemand, da der jenige schon längst tot ist)."
Aber das stimmt nicht!!! denn man kann wissen, was der Autor sagen wollte. "Gästin" hat viele Beispiele aufgezählt:
"Dichter und Schriftsteller hinterlassen meistens ein umfangreiches Quellenmaterial wie Tagebucheinträge, Interviews und persönliche Briefe, in denen sie viel über ihre Werke, Beweggründe, philosophischen Überzeugungen und Lebensumstände schreiben.
Außerdem kann man Werke ohne Probleme in den historischen Kontext sowie die anderen Werke eines Dichters / Schriftstellers einordnen."

Lehrer denken sich nicht irgendwas aus. In diesen "Lehrerheften" steht genau das drin, was die Literaturwissenschaftler herausgefunden haben. und wenn deine Interpretation logisch und nachvollziehbar ist, dann bekommst du auch ne gute Note. Natürlich gibt es immer noch Ausnahmen. Ich hatte auch nen Lehrer bei dem ich schreiben konnte, was ich wollte und hab immer ne schlechte Note bekommen, die anderen meiner Deutschlehrer haben fair benotet.

Und zu dem Thema "als Schüler hat man soviel zu tun", das wird im späteren Leben nicht anders sein. Was glaubt ihr, sagt euer chef zu euch, wenn ihr eure Arbeit nicht man. Da gibts ne Verwarnung bis zur Kündigung...
ach gott, ich könnte jetzt noch so viel mehr argumente anbríngen, aber hier handelt es sich um kein Diskussionsbord, sondern um ein Hilfeforum. Deshalb lass ich es und widme mich jetzt wieder den Hilfesuchenden. smile
[email protected]
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Dez 2010 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

@angehende Lehrerin

Auch dir nochmal, dass hier ist eigentlich kein Disskussionsthread. Aber das hast du am Ende ja selbst gesagt! DAnke.

Da es hier ja eine rechtbelebte Disskussion gibt schlage ich vor öffnen wir einen Disskussionsthread dazu, denn ansonsten bringt es nichts an diesem eigentlich schon alten Thema rumzuhacken, wobei nichts mehr über die Frage gfesagt wird. DAs geht an alle.

DAnke für dein VErständnis und deine Hilfe.smile

[email protected]
angehender Lehrer
Gast





BeitragVerfasst am: 26. März 2011 11:28    Titel: Mon dieu! Antworten mit Zitat

Ihr Lieben!

Diese Einstellung zum Nicht-Lesen von Büchern ist sehr, sehr erschreckend, wenn man einen Autor tatsächlich nur allein an Hand einer Zusammenfassung verstehen könnte, dann hätten sich Fontane u Co wohl kaum die mühe machen müssen solche Romane zu verfassen. Ein Roman ist wie ein Spaziergang durch eine andere Welt, durch die Gedanken eines anderen Menschen, manchmal in eine andere Zeit wie bei Fontane. Es ist ein Geschenk, dass es solche Texte gibt.

Seid doch bitte nicht so dumm u lasst euch von all den Medien dominieren u eure Zeit stehlen, was will euch das Fernsehen denn sagen? Oder all der blödsinn den man mit Computer u Konsole machen kann?

Sprache ist DAS Medium eures Lebens, wer seine eigene Sprache nicht kompetent benutzen kann, der verschließt sich selbst ganz viele Türen...
Gast11022013
Gast





BeitragVerfasst am: 26. März 2011 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich bin ja auch dafür, dass man das Lesen nicht gleich ablehnt und sich Mühe gibt, ein Buch nicht nur schnell durchzuhasten. Ich stimme Dir auch darin zu, dass Lesen sehr wichtig, sehr fördernd und höchst interessant ist.

Aber diese Moralpredigt gegen "die Medien" finde ich - ehrlich gesagt - ein bisschen übertrieben und pauschal.
Du meinst mit dieser Bezeichnung vermutlich ein Programm, das nicht gerade zum Nachdenken anregt und auf Kosten anderer Menschen geht? Ich stimme Dir zu, dass ein bisschen Lesen guter Bücher da wesentlich ratsamer ist. Aber es gibt durchaus auch Sehenswertes. Wenn Du das alles in einen Topf wirfst, wirkst Du auch nicht gerade sehr kritisch und differenziert.
DasUniVer



Anmeldungsdatum: 14.10.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 14. Okt 2012 11:49    Titel: Inhaltsangabe Antworten mit Zitat

Hier gibt es eine Inhaltsangabe:

https://sites.google.com/site/schulsammlung/
oberhaenslir



Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: 10. März 2015 08:19    Titel: Das st nicht Deutsch. Antworten mit Zitat

Zauberwürfel hat Folgendes geschrieben:
Ich hab sowas nicht- ich hab das Buch selber vor über drei Jahren gelesen.
Du wirst dich wohl hinsetzen und das Buch lesen müssen.
So lange dauert das wirklich nicht- Hast ja noch ein paar Abende Zeit Augenzwinkern


Das ist nicht Deutsch.
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