RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Textanalysen und Interpretationen
Autor Nachricht
~TAHR~
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 19:12    Titel: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr Antworten mit Zitat

Also Leute! Hab nun meine Inhaltsangabe fertig!! Hab auch die von euch gegebenen Ratschläge befolgt!!

Hier falls jemand was auszusetzen hat oder denkt man könnte etwas besser formulieren dann schreibt einfach!!!

Hier die Kurzgeschichte:

Franz Kafka: Heimkehr
Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinanderverfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin angekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, daß ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will!



Nun meine Inhaltsangabe:


Franz Kafka schrieb in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Es werden die Gedanken und Gefühle des unbekannten lyrischen Ichs beschrieben.

Das lyrische Ich kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt das lyrische Ich fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Er hört Stimmen in der Küche durch die Tür vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es einen gefühlvollen Moment des Lebens in worten festzuhalten.
DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Schonmal nicht schlecht. Allerdings hört er doch gerade keine Stimmen, sondern nur eine Uhr (und selbst da ist er sich nicht sicher).
Außerdem glaube ich nicht, dass er die Umgebung wirklich erkundet, er streift ja nicht umher, sondern registriert diese Dinge lediglich. Einen guten Ausdruck dafür habe ich im Moment allerdings nicht.

Das lyrische ich haben wir so nie benutzt, eventuell wäre es sinnvoller, bei der zweiten Erwähnung "Erzähler" zu schreiben und bei der dritten dann "er", das sorgt für Abwechslung.

Bei der Autorenabsicht könntest du noch etwas über Verfremdung schreiben.

Ich werde gleich mal den Threadnamen ändern, damit man schneller erkennen kann, worum es geht.

Ach ja: registrier dich doch, dann kannst du deine Beiträge auch im Nachhinein ändern und du kannst eine mail bekommen, wenn dir jemand geantwortet hat. smile
~TAHR~
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!

Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!


Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.


Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“.
DeGT
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.07.2004
Beiträge: 148
Wohnort: gBdW

BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst schon "er" schreiben, immerhin steht folgendes geschrieben (Anspielung...):
Zitat:
Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn.


Bei dem "er" solltest du aufpassen, dass ganz klar nicht Kafka damit gemeint ist.

Mit dem lyrischen Ich komme ich aber nicht ganz klar, irgendwie wirkt dieser Ausdruck für mich fehl am Platz. Eventuell kann ja sich noch jemand anderes dazu äußern.l grübelnd
kikira
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 21:58    Titel: Re: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr Antworten mit Zitat

Franz Kafka schrieb in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Es werden die Gedanken und Gefühle des unbekannten lyrischen Ichs beschrieben.

Das lyrische Ich kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt das lyrische Ich fest, dass das, was ihm früher heimisch war, auf einmal fremd erscheint. Er hört Stimmen in der Küche durch die Tür, vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden, wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es, einen gefühlvollen Moment des Lebens in Worten festzuhalten.

Hab ein bisserl Rechtschreibung korrigiert. smile

lg kiki
kikira
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Feb 2005 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

~TAHR~ hat Folgendes geschrieben:
Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!

Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!


Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.


Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“.


maaaaaaah...ok....nun die Korrektur der neuen Version.
Ich fand die alte auch gut...der Schlußsatz ist gaaaaanz schlecht. So kannst das nicht schreiben. "rüberbringen" ist Umgangsprache.
Nimm den alten Abschlußsatz. Der war gut.

Aber ich seh grad, ich brauch da gar nix verbessern. Hier hast die gleichen Fehler wie oben...

Ansonsten find ich, dass du das gut geschrieben hast. smile

lg kiki
TAHR (TANJA)
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Feb 2005 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

kikira hat Folgendes geschrieben:
~TAHR~ hat Folgendes geschrieben:
Nun meine X-te Überarbeitung des Textes!!
Ich hoffe nun ist sie richtig!!!

Übrigens Danke für die Meinung!!! Hat mir echt geholfen meine Fehler zu zehen!!


Franz Kafka verfasste in den Jahren 1920/22 die Kurzgeschichte "Heimkehr". Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken die plötzlich beim lyrischen Ich auftreten, als es (oder doch er? hat jemand ne Ahnung?<--) heimkehrt.


Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, das lyrische Ich weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längern Beobachten stellt er fest, dass was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd vorkommt. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen Moment emotional rüberzubringen und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“.


maaaaaaah...ok....nun die Korrektur der neuen Version.
Ich fand die alte auch gut...der Schlußsatz ist gaaaaanz schlecht. So kannst das nicht schreiben. "rüberbringen" ist Umgangsprache.
Nimm den alten Abschlußsatz. Der war gut.

Aber ich seh grad, ich brauch da gar nix verbessern. Hier hast die gleichen Fehler wie oben...

Ansonsten find ich, dass du das gut geschrieben hast. smile

lg kiki



vielen vilelen dank kikira!! Gott *lol*
echt danke für deine meinung!!! Augenzwinkern

ich hab dann einfach den ersten und den lezten Schluss zusammengemixt!!

Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen, emotionalen Moment in Worten festzuhalten und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“.
~TAHR~ (TANJA)
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Feb 2005 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hier Leute!! Nun die korrekte Inhaltsangabe!!
Der Inhalt stimmt!! Hoffe ich doch!!
Übrigens DeGT du hatest recht mit dem lyrischen Ich, wie das Wort schon sagt das lyrische Ich kommt nur in lyrischen Texten vor!!
"Heimkehr" ist außerdem eine Parabel und keine Kurzgeschichte wie vermutet!!!


Die Parabel „Heimkehr“ ist im Jahre 1920/22 von Franz Kafka verfasst worden. Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken, die plötzlich bei der Hauptperson auftreten, als er heimkehrt.


Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, denn der Mann weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt er fest, dass das, was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd geworden ist. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.

Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen, emotionalen Moment in Worten festzuhalten und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“.
Gast






BeitragVerfasst am: 15. Sep 2005 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

hey,
wir nehmen gerade Kafkas "Heimkehr" in der Schule durch. Du hast in deiner Inhaltsangabe geschrieben, dass das was ihm früher heimisch war, ihm jetzt fremd erscheint. Das ist jedoch nicht korrekt, denn der Mensch der ankommt, hat sich an diesem Ort noch nie heimisch gefühlt, was "meines Vaters Hof" und "meines Vaters Haus" zeigen. Hätte er sich dort wohl gefühlt, wäre es auch "sein" Haus. Was weiter dagegen spricht ist, dass er nicht einkehrt!
Nur mal so als Info
cya
Gast






BeitragVerfasst am: 16. Feb 2006 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Weisst du überhaupt was eine Parabel ist???Dein einer "Interpretationssatz" ist miserabel

DeGT hat Folgendes geschrieben:
Schonmal nicht schlecht. Allerdings hört er doch gerade keine Stimmen, sondern nur eine Uhr (und selbst da ist er sich nicht sicher).
Außerdem glaube ich nicht, dass er die Umgebung wirklich erkundet, er streift ja nicht umher, sondern registriert diese Dinge lediglich. Einen guten Ausdruck dafür habe ich im Moment allerdings nicht.

Das lyrische ich haben wir so nie benutzt, eventuell wäre es sinnvoller, bei der zweiten Erwähnung "Erzähler" zu schreiben und bei der dritten dann "er", das sorgt für Abwechslung.

Bei der Autorenabsicht könntest du noch etwas über Verfremdung schreiben.

Ich werde gleich mal den Threadnamen ändern, damit man schneller erkennen kann, worum es geht.

Ach ja: registrier dich doch, dann kannst du deine Beiträge auch im Nachhinein ändern und du kannst eine mail bekommen, wenn dir jemand geantwortet hat. smile
abraxas
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 19.07.2004
Beiträge: 870

BeitragVerfasst am: 20. Feb 2006 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja, und Du weisst das?

Wenn Du schon offene Kritik hast, dann begünde diese Bitte und mach daruas konstruktive Kritik!

Alles andere hilft dem Board nicht viel.

Und wie hättest Du es stattdessen formuliert?

Grüße, abraxas

_________________
Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin.
Franzens Vater Hermann
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Feb 2006 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Und dass der Text eine Parabel (und zwar eine verrätselte Parabel) ist, ist bewiesen, weil einige wichtige Strukturelemente der Kurzgeschichte fehlen: eindeutige Szenerie, Realistik, mitgeteilte Intention.

Die Be-Deutung des Textes für den Leser hängt von den begrifflich-methodischen Voraussetzungen hat, mit denen man einen Kafka-Text "aufschließen" will: autobiografisch (dafür gibt es hier widersprüchliche Angaben), sozioligisch (als Beispiel familiärer Bedingungen), religiös (Vater-Sohn-Relation: misslungen Heimkehr), psychoanalytisch...
*
Zu anspruchsvoll für das boardchen?

*

Mit solchen Materialien kann man sich z.B. vorbereiten.
http://www.teachsam.de/deutsch/d_ubausteine/aut_ub/kaf_ub/kaf_hei_ub_1.htm
*
Elena_
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Mai 2006 04:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Leute!

Ich brauche die lingoustilistische Analyse dieses Textes. Die Inhaltsbeschreibung habe ich von ~TAHR~ genommen =)) Und weiter have ich selbst geschrieben. Prüfen sie das mal, denn ich selbst aus Russland bin und kann natürlich Kafka nicht so tief verstehen, wie sie.

--die Analyse--

Franz Kafka ist einer der bedeutendsten und wichtigsten deutschen Schriftsteller. Er ist bekannt durch die Romane "Das Urteil", "Der Prozess" und "Das Schloss", aber auch durch Erzählungen wie "Die Verwandlung", ?Heimkehr?, ?Ein Hungerkünstler? und viele anderen. Er schrieb mit beispielhafter Ökonomie und bedrückender Eindrücklichkeit. Kafkas Sprache ist leicht zu erkennen, sein Stil ist so einfach und gleichzeitig so tief.
Analysieren wir die Erzählung ?Heimkehr?. Diese Geschichte wurde 1922 geschrieben. In der Geschichte beschreibet der Autor die Gefühle und Gedanken des unbekannten lyrischen Gestalts. Dieser Erzähler ist nicht Kafka, sondern ein unbekannter man: Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt er fest, dass das, was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd erscheint. Er hört Geräusche in der Küche durch die Tür, vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden, wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Den ganzen Text kann man in drei Teile gliedern: im ersten Teil beschreibt der Erzähler das Haus, im zweiten Teil erklärt er sich selbst, dass er hier jetzt fremd ist; im dritten Teil versteht er, dass heute man hier ganz anders lebt, und er will dieses neues Leben nicht sehen, um seinen Errinneringen nicht zu schaden.
Der Text ist in der Form des inneren Monologs geschrieben ? der Erzähler beschreibt das Haus seines Vaters, wie er es sieht, er stellt sich rhetorische Fragen ? er weiss nicht, was hier geschehen ist: Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Viellecht, ist er hier schon lange nicht gewesen.
Beim Beschreiben gebraucht der Autor einige Wiederholungen. Ich bin zurückgekehrt... Ich bin angekommen. Im Abschnitt ?Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, daß ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen.? wiederholt der Erzähler das wort horchen. Dieses Verfahne zeigt uns, dass er sich jetzt wie ein Kind fühlt.
Liest man diese Geschichte, findet man die Sätze, die nicht ganz klar sind: Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wem wird man fremd? Diese Fragen muss sich der Leser selbst stellen und selbst die Antworten finden.
Die Beschreibung des Hauses ist nicht besonders ausführlich, der Erzähler beschreibt meistens seine Gefühle. Aber wir sehen das Bild ganz genau: der alte Hof, die Pfütze in der Mitte, Altes, unbrauchbares Gerät, die Bodentreppe, ein zerrissenes Tuch... Alles ist alt, zerrissen, etwas ist kaputtgegangen ? so zeigt man, dass die Zeit verging. Wir vestehen, dass es dem Erzähler Schade ist, obwohl er sagt das nicht.
Diese Geschichte ist eine Parabel. Der Autor meint die Gefühle, die wir alle ab un zu fühlen. Z. B., Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man, sagt Kafkas Held. Unter der Tür meint man die Vergangenheit. Kehrt man zu seinen Erinnerungen und einst nächsten Örter zurück, scheint ihm alles fremd. Dann wird man verstimmt. Das ist immer Schade, das tut immer leid und tut weh. Diese Schmerzen zeigt uns Kafka mithilfe des bekannten Heimkehrbildes.

---

Auf Deutsch habe ich noch nichts analysiert, so, ich glaube, dass es hier viele Fehler gibt. Aber im Grossen und Ganzen versteht man meine Gedanken, meine ich.

:)
Lalala...
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Sep 2009 21:10    Titel: Epik? Antworten mit Zitat

Ist das nicht ein epischer Text?
Und somit ein episches Ich?
el borta
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Feb 2010 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

ooh man was seid ihr für Lehrer

armes deutschland unglücklich
Duschgel
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Aug 2010 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das sind keine Inhaltsangaben! Du machst da nicht nur eine reine Wiedergabe des Inhalts, sondern beginnst schon mit der Auslegung, das gehört in die Analyse/Interpretation!
Insideout
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Mai 2012 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

es ist der ICH_ERZÄHLER...das lyrische ICH ist ein stilmittel aus der LYRIK!!!!
shch
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Sep 2015 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Kurzgeschichte beschreibt die Situation einer Person, die zu ihrem Elternhaus zurückkehrt. Der Erzähler beschreibt einen Teil des Hofes, und die Person bleibt schließlich vor dem Haus stehen. Die Fremdheit und Kälte des Hauses und die Angst vor dem Vater lässt die Person vor dem Hof verharren. Sie beschreibt einerseits das Gefühl, aus Neugier eintreten zu wollen, und andererseits die Angst, die Eltern wiederzusehen. Das Geschehen in der Küche bleibt für den Erzähler ein Geheimnis, ebenso wie der Sohn für die Eltern ein Geheimnis bleibt. [Wikipedia]
American Vampire
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 22:11    Titel: Re: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr Antworten mit Zitat

Es heißt nicht das lyrische Ich, sondern der Ich-Erzähler oder der Erzähler, da es sich nicht um ein Gedicht oder Lied (hier heißt es Lyrisches Ich) handelt, sondern um eine Parabel aus der Rubrick Epik.
Aber sonst finde ich das gut gelungen.
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Textanalysen und Interpretationen

Verwandte Themen - die Neuesten
 Themen   Antworten   Autor   Aufrufe   Letzter Beitrag 
Keine neuen Beiträge Inhaltsangabe überprüfen 0 Gast 120 24. Jun 2020 15:54
S.N-P Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Die Lieb ist Leben und Tod - Inhaltsangabe 2 Gast 3904 06. Aug 2017 08:04
oberhaenslir Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Grammatik Inhaltsangabe "Der kluge Richter" 0 wuselwicht 5224 13. Dez 2015 15:06
wuselwicht Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Textanalyse: Darf man in der Inhaltsangabe zitieren? 0 Gast 4439 17. Nov 2014 18:46
Wölfchen Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge inhaltsangabe:Mein Schweigen 1 Gast 11033 10. Sep 2013 18:27
oberhaenslir Letzten Beitrag anzeigen
 

Verwandte Themen - die Größten
 Themen   Antworten   Autor   Aufrufe   Letzter Beitrag 
Keine neuen Beiträge Jugend ohne Gott (Ödön von Horvath) 103 Bebbi 287233 07. Apr 2011 20:12
Benner Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Mittagspause von Wolf Wondratschek 79 Gast 241558 03. Okt 2012 17:50
Gast1234 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Inhaltsangabe Kurzgeschichte"Nachts schlafen die Ratten 38 Julayda 129184 13. Nov 2012 15:21
Ist Dch EGal Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Inhaltsangabe 34 Muli 13615 17. Jan 2011 15:58
[email protected] Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Frau Jenny Treibel Inhalt 30 Hilfe Suchender 81843 10. März 2015 08:19
oberhaenslir Letzten Beitrag anzeigen
 

Verwandte Themen - die Beliebtesten
 Themen   Antworten   Autor   Aufrufe   Letzter Beitrag 
Keine neuen Beiträge Jugend ohne Gott (Ödön von Horvath) 103 Bebbi 287233 07. Apr 2011 20:12
Benner Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Mittagspause von Wolf Wondratschek 79 Gast 241558 03. Okt 2012 17:50
Gast1234 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Inhaltsangabe Kurzgeschichte"Nachts schlafen die Ratten 38 Julayda 129184 13. Nov 2012 15:21
Ist Dch EGal Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge der richter und sein henker charakterisierung von bärlach 25 crazy-girl 122132 25. März 2011 20:03
Xabotis Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge bertolt brecht die unwürdige greisin 19 CJ 94985 14. Sep 2010 14:38
Sunii 123 Letzten Beitrag anzeigen