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~TAHR~ (TANJA) Gast
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Verfasst am: 04. Feb 2005 16:18 Titel: |
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Hier Leute!! Nun die korrekte Inhaltsangabe!!
Der Inhalt stimmt!! Hoffe ich doch!!
Übrigens DeGT du hatest recht mit dem lyrischen Ich, wie das Wort schon sagt das lyrische Ich kommt nur in lyrischen Texten vor!!
"Heimkehr" ist außerdem eine Parabel und keine Kurzgeschichte wie vermutet!!!
Die Parabel „Heimkehr“ ist im Jahre 1920/22 von Franz Kafka verfasst worden. Er schreibt in diesem Werk über das Gefühl der Verfremdung und über die Gedanken, die plötzlich bei der Hauptperson auftreten, als er heimkehrt.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr nimmt er die Umgebung intensiv wahr. Spannung steigt auf, denn der Mann weiß nicht was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt er fest, dass das, was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd geworden ist. Der Unbekannte glaubt in der Küche durch die Tür, vor der er steht, Geräusche zu hören, die ihn an seine Kindertage erinnern. Er will diese Tür öffnen um herauszufinden wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Kafkas Absicht war es einen eindrucksvollen, emotionalen Moment in Worten festzuhalten und dies verwirklichte er in seinem Werk „Heimkehr“. |
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Gast
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Verfasst am: 15. Sep 2005 18:20 Titel: |
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hey,
wir nehmen gerade Kafkas "Heimkehr" in der Schule durch. Du hast in deiner Inhaltsangabe geschrieben, dass das was ihm früher heimisch war, ihm jetzt fremd erscheint. Das ist jedoch nicht korrekt, denn der Mensch der ankommt, hat sich an diesem Ort noch nie heimisch gefühlt, was "meines Vaters Hof" und "meines Vaters Haus" zeigen. Hätte er sich dort wohl gefühlt, wäre es auch "sein" Haus. Was weiter dagegen spricht ist, dass er nicht einkehrt!
Nur mal so als Info
cya |
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Gast
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Verfasst am: 16. Feb 2006 19:23 Titel: |
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Weisst du überhaupt was eine Parabel ist???Dein einer "Interpretationssatz" ist miserabel
| DeGT hat Folgendes geschrieben: | Schonmal nicht schlecht. Allerdings hört er doch gerade keine Stimmen, sondern nur eine Uhr (und selbst da ist er sich nicht sicher).
Außerdem glaube ich nicht, dass er die Umgebung wirklich erkundet, er streift ja nicht umher, sondern registriert diese Dinge lediglich. Einen guten Ausdruck dafür habe ich im Moment allerdings nicht.
Das lyrische ich haben wir so nie benutzt, eventuell wäre es sinnvoller, bei der zweiten Erwähnung "Erzähler" zu schreiben und bei der dritten dann "er", das sorgt für Abwechslung.
Bei der Autorenabsicht könntest du noch etwas über Verfremdung schreiben.
Ich werde gleich mal den Threadnamen ändern, damit man schneller erkennen kann, worum es geht.
Ach ja: registrier dich doch, dann kannst du deine Beiträge auch im Nachhinein ändern und du kannst eine mail bekommen, wenn dir jemand geantwortet hat.  |
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abraxas Ehrenmoderator

Anmeldungsdatum: 19.07.2004 Beiträge: 870
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Verfasst am: 20. Feb 2006 00:52 Titel: |
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Ach ja, und Du weisst das?
Wenn Du schon offene Kritik hast, dann begünde diese Bitte und mach daruas konstruktive Kritik!
Alles andere hilft dem Board nicht viel.
Und wie hättest Du es stattdessen formuliert?
Grüße, abraxas _________________ Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin. |
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Franzens Vater Hermann Gast
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Verfasst am: 20. Feb 2006 14:05 Titel: |
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Und dass der Text eine Parabel (und zwar eine verrätselte Parabel) ist, ist bewiesen, weil einige wichtige Strukturelemente der Kurzgeschichte fehlen: eindeutige Szenerie, Realistik, mitgeteilte Intention.
Die Be-Deutung des Textes für den Leser hängt von den begrifflich-methodischen Voraussetzungen hat, mit denen man einen Kafka-Text "aufschließen" will: autobiografisch (dafür gibt es hier widersprüchliche Angaben), sozioligisch (als Beispiel familiärer Bedingungen), religiös (Vater-Sohn-Relation: misslungen Heimkehr), psychoanalytisch...
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Zu anspruchsvoll für das boardchen?
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Mit solchen Materialien kann man sich z.B. vorbereiten.
http://www.teachsam.de/deutsch/d_ubausteine/aut_ub/kaf_ub/kaf_hei_ub_1.htm
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Elena_ Gast
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Verfasst am: 22. Mai 2006 04:17 Titel: |
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Hallo, Leute!
Ich brauche die lingoustilistische Analyse dieses Textes. Die Inhaltsbeschreibung habe ich von ~TAHR~ genommen =)) Und weiter have ich selbst geschrieben. Prüfen sie das mal, denn ich selbst aus Russland bin und kann natürlich Kafka nicht so tief verstehen, wie sie.
--die Analyse--
Franz Kafka ist einer der bedeutendsten und wichtigsten deutschen Schriftsteller. Er ist bekannt durch die Romane "Das Urteil", "Der Prozess" und "Das Schloss", aber auch durch Erzählungen wie "Die Verwandlung", ?Heimkehr?, ?Ein Hungerkünstler? und viele anderen. Er schrieb mit beispielhafter Ökonomie und bedrückender Eindrücklichkeit. Kafkas Sprache ist leicht zu erkennen, sein Stil ist so einfach und gleichzeitig so tief.
Analysieren wir die Erzählung ?Heimkehr?. Diese Geschichte wurde 1922 geschrieben. In der Geschichte beschreibet der Autor die Gefühle und Gedanken des unbekannten lyrischen Gestalts. Dieser Erzähler ist nicht Kafka, sondern ein unbekannter man: Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn.
Der Erzähler kommt nach Jahren in sein altes Heim zurück. Bei der Rückkehr erkundet er die Umgebung. Er ist gespannt, was ihn erwarten wird. Beim längeren Beobachten stellt er fest, dass das, was ihm früher heimisch war, ihm auf einmal fremd erscheint. Er hört Geräusche in der Küche durch die Tür, vor der er steht. Der Unbekannte will diese Tür öffnen um herauszufinden, wer und was sich dahinter verbirgt, doch er lässt das Geheimnis ungelüftet.
Den ganzen Text kann man in drei Teile gliedern: im ersten Teil beschreibt der Erzähler das Haus, im zweiten Teil erklärt er sich selbst, dass er hier jetzt fremd ist; im dritten Teil versteht er, dass heute man hier ganz anders lebt, und er will dieses neues Leben nicht sehen, um seinen Errinneringen nicht zu schaden.
Der Text ist in der Form des inneren Monologs geschrieben ? der Erzähler beschreibt das Haus seines Vaters, wie er es sieht, er stellt sich rhetorische Fragen ? er weiss nicht, was hier geschehen ist: Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Viellecht, ist er hier schon lange nicht gewesen.
Beim Beschreiben gebraucht der Autor einige Wiederholungen. Ich bin zurückgekehrt... Ich bin angekommen. Im Abschnitt ?Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, daß ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen.? wiederholt der Erzähler das wort horchen. Dieses Verfahne zeigt uns, dass er sich jetzt wie ein Kind fühlt.
Liest man diese Geschichte, findet man die Sätze, die nicht ganz klar sind: Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wem wird man fremd? Diese Fragen muss sich der Leser selbst stellen und selbst die Antworten finden.
Die Beschreibung des Hauses ist nicht besonders ausführlich, der Erzähler beschreibt meistens seine Gefühle. Aber wir sehen das Bild ganz genau: der alte Hof, die Pfütze in der Mitte, Altes, unbrauchbares Gerät, die Bodentreppe, ein zerrissenes Tuch... Alles ist alt, zerrissen, etwas ist kaputtgegangen ? so zeigt man, dass die Zeit verging. Wir vestehen, dass es dem Erzähler Schade ist, obwohl er sagt das nicht.
Diese Geschichte ist eine Parabel. Der Autor meint die Gefühle, die wir alle ab un zu fühlen. Z. B., Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man, sagt Kafkas Held. Unter der Tür meint man die Vergangenheit. Kehrt man zu seinen Erinnerungen und einst nächsten Örter zurück, scheint ihm alles fremd. Dann wird man verstimmt. Das ist immer Schade, das tut immer leid und tut weh. Diese Schmerzen zeigt uns Kafka mithilfe des bekannten Heimkehrbildes.
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Auf Deutsch habe ich noch nichts analysiert, so, ich glaube, dass es hier viele Fehler gibt. Aber im Grossen und Ganzen versteht man meine Gedanken, meine ich.
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Lalala... Gast
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Verfasst am: 21. Sep 2009 21:10 Titel: Epik? |
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Ist das nicht ein epischer Text?
Und somit ein episches Ich? |
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el borta Gast
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Verfasst am: 24. Feb 2010 14:29 Titel: |
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ooh man was seid ihr für
armes deutschland  |
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Duschgel Gast
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Verfasst am: 31. Aug 2010 19:34 Titel: |
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Das sind keine Inhaltsangaben! Du machst da nicht nur eine reine Wiedergabe des Inhalts, sondern beginnst schon mit der Auslegung, das gehört in die Analyse/Interpretation! |
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Insideout Gast
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Verfasst am: 10. Mai 2012 16:35 Titel: |
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hallo
es ist der ICH_ERZÄHLER...das lyrische ICH ist ein stilmittel aus der LYRIK!!!! |
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shch Gast
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Verfasst am: 20. Sep 2015 21:55 Titel: |
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Die Kurzgeschichte beschreibt die Situation einer Person, die zu ihrem Elternhaus zurückkehrt. Der Erzähler beschreibt einen Teil des Hofes, und die Person bleibt schließlich vor dem Haus stehen. Die Fremdheit und Kälte des Hauses und die Angst vor dem Vater lässt die Person vor dem Hof verharren. Sie beschreibt einerseits das Gefühl, aus Neugier eintreten zu wollen, und andererseits die Angst, die Eltern wiederzusehen. Das Geschehen in der Küche bleibt für den Erzähler ein Geheimnis, ebenso wie der Sohn für die Eltern ein Geheimnis bleibt. [Wikipedia] |
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American Vampire Gast
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Verfasst am: 16. Nov 2015 22:11 Titel: Re: Inhaltsangabe Franz Kafka: Heimkehr |
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Es heißt nicht das lyrische Ich, sondern der Ich-Erzähler oder der Erzähler, da es sich nicht um ein Gedicht oder Lied (hier heißt es Lyrisches Ich) handelt, sondern um eine Parabel aus der Rubrick Epik.
Aber sonst finde ich das gut gelungen. |
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