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schabu
Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 37
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Verfasst am: 19. Apr 2007 12:28 Titel: |
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Ich nehme an, daß Deine Lehrerin den Teilsatz "denn Monika hat eine Zukunft" als Einschub betrachet sehen möchte, der vorn & hinten durch ein Komma abzutrennen ist. So steht das in meinem Duden (23. Auflage) unter K119. Ich halte es aber für möglich, auch den folgenden Teilsatz auf "denn" zu beziehen, so daß das, was nach dem "denn" kommt, eine durch "und" verbundene Aufzählung von Hauptsätzen ist, die nach derselben Regel kein Komma verlangt. Man kann aber eins setzen. Die Frage ist für mich, weil ich den Satz nicht ganz verstehe, ob man, ohne den Sinn des Satzes zu verändern, sagen kann:
"Das Warten bringt den Eltern ihre eigene Perspektivlosigkeit vor Augen, denn nach ihrem (Monikas) Auszug wird für die Eltern alles so sein wie früher."
Falls ja, muß kein Komma hin, falls nein, muß eins.
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schabu
Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 37
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Verfasst am: 19. Apr 2007 12:31 Titel: |
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Eigentlich wollt ich ja noch was zu der Ausgangsfrage sagen, was meiner Ansicht nach noch nicht gesagt wurde:
In dem Satz "Sie sagte, Onkel Joe fühle sich nicht wohl, und sie habe ihm geraten, er solle sich hinlegen und noch etwas schlafen." prallen zwei HAUPTsätze aufeinander, die durch "und" verbunden sind, und zwar
"Sie sagte, Onkel Joe fühle sich nicht wohl." UND "Sie habe ihm geraten, er solle sich hinlegen und noch etwas schlafen."
Nach alter Regel mußte vor dem "und" ein Komma stehen, nach der neuen kann man es weglassen. Ich bevorzuge die Schreibweise mit Komma, denn sie liest sich besser. |
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