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Die Grundprinzipien deutscher Rechtschreibung
 
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abraxas
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 19.07.2004
Beiträge: 870

BeitragVerfasst am: 14. Jul 2006 00:35    Titel: Die Grundprinzipien deutscher Rechtschreibung Antworten mit Zitat

Aus gegebenem Anlass folgt nun eine Auflistung der sogenannten "Grundprinzipien der deutschen Rechtschreibung" -- vor und nach der Reform:

(um den Anlass auch zu geben: http://www.deutschboard.de/ptopic,7894.html#7894)


  • 1. Das Lautprinzip (phonetisch-phonologisches Prinzip

    Das heisst: schreib so, wie Du sprichst. Aber nur, wenn Du auch Hochdeutsch sprichst.
    Wobei hier der Merkmalslose Murmelvokal Schwa fast immer zu einem e wird und auch auf Sachen, wie r-Vokalisation oder Final Devoicing geachtet werden muss: 'für' --> /füa/ ; 'Rad' --> /rat/ ... ausgesprochenerweise werden also manche Worte verändert.

    Hier grieft (neuerdings) auch die Silbentrennung ein: Wo man früher Päd|ago|ge schrieb (einem weiteren, nämlich dem etymologischen Prinzip folgend), kann man heute Pä|da|go|ge schreiben. Beides ist gültig.

  • 2. Prinzip der Worttreue (morphematisches Prinzip)

    Das hier bedarf vielleicht eines kleinen bisschens an Erklärung. Es gibt die Umlautung (Mann --> Männer) auch in anderen flektierenden Sprachen. Und halt eben im Deutschen. Das Problem ist, dass dadurch der Stamm unter Umständen unkenntlich gemacht wird. Deswegen kann man ein /a/ im Stamm nicht zu einem 'e' anstatt ui einem 'ä' machen - obwohl es GLEICH ausgesprochen wird (für diejenigen, die mir nicht glauben, gibt es Einführungsvorlesungen in Phonologie - für beide Buchstaben wird (in ihrer kurzen Form) in IPA das griechische Graphem epsilon verwendet).
    Also wird 'kalt' zu 'Kälte' aber 'hell' nicht zu 'Hälligkeit'.
    Und nach der Neuen Deutschen Rechtschreibung schreibt man sogar 'behände', wo es frühre (dem phonologischen Prinzip folgend) 'behende' hieß.

  • 3. Das historische Prinzip

    Warum schreibt man 'lieben' oder 'zieren' aber nicht 'lihben' oder 'zihren'? Man schreibt doch auch 'Pfahl' oder 'Pfuhl' oder 'ihm' und 'ihr'? Nun, da greift das historische Prinzip. Früher (Mittelhochdeutsch) war das 'ie' zwar noch ein Diphthong /ie/ und hatte also seine Orthographische Berechtigung, aber da man nicht eine neue Schreibweise einführen wollte, als er verschwand, beließ man es beim Alten. Im Bayerischen sagt man ja bis heute noch 'I: hob di: liap'...
    Aus dem selben Grund schreibt man auch 'ziehen'. Hier wird das bereits lange 'i' nicht mehr gedehnt und das 'h' nicht ausgesprochen. Trotzdem schreibt man nicht 'zieen', sondern behält die mittelhochdeutsche Schreibung bei - das Mittelhochdeutsche sagte jedoch 'ziechen', wo es 'ziehen' schrieb!

  • 4. Analogie-Prinzip

    Und da wir mit der eben erwähnten Regel in arge Erklärungsnot kommen würden, wenn wir ein Wörterbuch schreiben müssten - hier eine weitere Regel. Wenn eine andere Regel mit bestimmtem Inhalt greift, sollte in ähnlichen Fällen gleich verfahren werden, auch wenn der Grund nicht gegeben ist. Hä? Genau! Das hieße, im Hinblick auf Regel nummer 3, dass wir auch 'Biene' schreiben, anstatt 'Bihne' - und das in 97% aller Dehnungen des /i/s... Warum aber trotzdem 'ihm' geschrieben wird, kann mir keiner erklären...

  • 5. Etymologisches Prinzip

    Naja... gilt halt bei Fremdwörtern. Chance heisst halt eigentlich 'schôns' auf Deutsch, aber... eigentlich ist das auch gut so, ne? Haben sich die Herren Beamten nicht gedacht. Es wird nämlich jetzt 'Delfin' geschrieben und 'Jogurt' - aber die alte Schreibung bleibt noch gültig!

  • 6. Grammatikalisches Prinzip

    Regelt sachen, wie:

    • Großschreibung am Satzanfang
    • Großschreibung der Nomina
    • Großschreibung von Namen und Titeln und die allseits beliebte
    • Zeichensetzung

    folgen diesem schönen Prinzip

  • 7. Das logisch differnzierende Prinzip

    Schreib Homophone wenigstens unterschiedllich, sonst versteht das keiner mehr: Saite/Seite, Meer/mehr...

  • 8. Ästhetisches Prinzip

    Zu guter Letzt auch das von mir so bezeichnete 'Zigeuner-Prinzip': das besagt: "Schick solls aussehen".
    Deswegen kürzt man 'scht' und 'schp' zusammen und erweitert wiederum andere Sachen: Ehe (kommt von 'ê') und Sohn (kommt von 'son'). Aber auch der Genetiv z.B. von Gelöbnis wird verschönert: 'des Gelöbnisses'.
    In Namen, wie Meyer oder Hanns ist das auch noch zu sehen, sonst aber ein relativ inaktives Prinzip.



So, das waren sie, die Prinzipien der deutschen Rechtschreibung... jetzt wissen wir, was uns zu schaffen macht.

Und, nein, ich hab mir das nicht ausgedacht, sondern größtenteils abgeschrieben, und zwar aus:

Karl-Dieter Bünting, Deutsches Wörterbuch
1996, Isis Verlag, Chur (CH)
Seiten 1371-1373.

_________________
Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin.
Pemmican



Anmeldungsdatum: 22.03.2005
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 15. Jul 2006 17:56    Titel: Re: Die Grundprinzipien deutscher Rechtschreibung Antworten mit Zitat

abraxas hat Folgendes geschrieben:
Aus gegebenem Anlass folgt nun eine Auflistung der sogenannten "Grundprinzipien der deutschen Rechtschreibung" -- vor und nach der Reform:

(um den Anlass auch zu geben: http://www.deutschboard.de/ptopic,7894.html#7894)


Hmm... der aktuelle Anlaß scheint wohl meine Wenigkeit zu sein... Augenzwinkern



Zitat:

  • 1. Das Lautprinzip (phonetisch-phonologisches Prinzip

    Das heisst: schreib so, wie Du sprichst. Aber nur, wenn Du auch Hochdeutsch sprichst.
    Wobei hier der Merkmalslose Murmelvokal Schwa fast immer zu einem e wird und auch auf Sachen, wie r-Vokalisation oder Final Devoicing geachtet werden muss: 'für' --> /füa/ ; 'Rad' --> /rat/ ... ausgesprochenerweise werden also manche Worte verändert.


Ja, dieses Prinzip kannte ich ja. smile
Allerdings muß man hier berücksichtigen, daß unsere Schriftsprache ja nicht nur eine Abbildung dessen ist, was wir sagen. Augenzwinkern



Zitat:
  • 2. Prinzip der Worttreue (morphematisches Prinzip)

    Das hier bedarf vielleicht eines kleinen bisschens an Erklärung. Es gibt die Umlautung (Mann --> Männer) auch in anderen flektierenden Sprachen. Und halt eben im Deutschen. Das Problem ist, dass dadurch der Stamm unter Umständen unkenntlich gemacht wird. Deswegen kann man ein /a/ im Stamm nicht zu einem 'e' anstatt zu einem 'ä' machen - obwohl es GLEICH ausgesprochen wird (für diejenigen, die mir nicht glauben, gibt es Einführungsvorlesungen in Phonologie - für beide Buchstaben wird (in ihrer kurzen Form) in IPA das griechische Graphem epsilon verwendet).
    Also wird 'kalt' zu 'Kälte' aber 'hell' nicht zu 'Hälligkeit'.
    Und nach der Neuen Deutschen Rechtschreibung schreibt man sogar 'behände', wo es frühre (dem phonologischen Prinzip folgend) 'behende' hieß.



  • Nun, dieses Prinzip, mit dem sich die neue Rechtschreibung so rühmt, würde ich ja noch akzeptieren WENN es denn konsequent durchgezogen würde - aber das ist ja nicht der Fall.

    Wenn man nun "behände" statt "behende" schreibt, dann ist das auf den ersten Blick ein guter Ansatz. Hierzu gehört natürlich auch die Schreibung "aufwändig" statt "aufwendig" aber:
    Wie inkonsequent und durcheinander die neue Rechtschreibung verfährt, sieht man hier:
    Es heißt "aufwändig", weil es von "Aufwand" kommt. Daß daneben die Schreibung "aufwendig" weiterhin gilt, lasse ich hier mal unberücksichtigt und komme auf einen weiteren Fall in diesem Zusammenhang:
    Wenn jetzt nämlich "aufwändig" geschrieben werden kann, hätte man bedenken müssen, daß im Umkehrschluß auch die Schreibung von "aufwenden" zu "aufwänden" hätte vollzogen werden müssen.
    Zudem kommen dazu Wörter wie "brenzlig", denn dies kommt von "Brand" und müßte nach diesem Prinzip eigentlich "bränzlig" - oder noch passender "brändzlig" geschrieben werden. Mit gleichem Rückschluß wie oben, ergäbe sich damit auch die Schreibung "brännen" für das Verb (statt: brennen).
    Ebenso "sänden" (weil: Gesandter), "dänken" (weil: Gedanke), "nännen" (weil: Name), usf.
    Ein weiteres Wort, welches unberücksichtigt blieb, ist "Eltern". Eltern ist nichts anderes als der Komparativ von "alt", Vater und Mutter sind "die Älteren". Bei Beachtung dieses Prinzips hätte die Schreibung "Ältern" durchgesetzt werden müssen.
    Auch "edel" müßte "ädel" geschrieben werden, es kommt nämlich von "Adel".



    Zitat:
  • 3. Das historische Prinzip

    Warum schreibt man 'lieben' oder 'zieren' aber nicht 'lihben' oder 'zihren'? Man schreibt doch auch 'Pfahl' oder 'Pfuhl' oder 'ihm' und 'ihr'? Nun, da greift das historische Prinzip. Früher (Mittelhochdeutsch) war das 'ie' zwar noch ein Diphthong /ie/ und hatte also seine Orthographische Berechtigung, aber da man nicht eine neue Schreibweise einführen wollte, als er verschwand, beließ man es beim Alten. Im Bayerischen sagt man ja bis heute noch 'I: hob di: liap'...
    Aus dem selben Grund schreibt man auch 'ziehen'. Hier wird das bereits lange 'i' nicht mehr gedehnt und das 'h' nicht ausgesprochen. Trotzdem schreibt man nicht 'zieen', sondern behält die mittelhochdeutsche Schreibung bei - das Mittelhochdeutsche sagte jedoch 'ziechen', wo es 'ziehen' schrieb!



  • Das "h" hatte bereits im Althochdeutschen, wenn es anlautend und zwischen Vokalen stand, weiträumig die Qualität eines Hauchlautes gehabt. Nach weiterer Abschwächung hat das "h" später teilweise die Funktion eines Dehnungszeichens übernommen und taucht heute auch in solchen Wörtern auf, die ursprünglich nie ein "h" gehabt haben.
    Bis in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts galten bei denjenigen Verben, die auf "h" endeten, auch die kürzeren Schreibungen "ziehn, gehn, stehn", usw, bis dann nach den Prinzipien der Analogie und der Worttreue das "e" dazugesetzt wurde.
    Zwei Verben entziehen sich bis heute diesen Prinzipien: "sein" und "tun". Wieder eine Inkonsequenz der neuen Rechtschreibung, die, wenn es den Verantwortlichen um Verregelmäßigung gegangen wäre, unbedingt beseitigt hätte werden müssen.



    Zitat:
  • 4. Analogie-Prinzip

    Und da wir mit der eben erwähnten Regel in arge Erklärungsnot kommen würden, wenn wir ein Wörterbuch schreiben müssten - hier eine weitere Regel. Wenn eine andere Regel mit bestimmtem Inhalt greift, sollte in ähnlichen Fällen gleich verfahren werden, auch wenn der Grund nicht gegeben ist. Hä? Genau! Das hieße, im Hinblick auf Regel nummer 3, dass wir auch 'Biene' schreiben, anstatt 'Bihne' - und das in 97% aller Dehnungen des /i/s... Warum aber trotzdem 'ihm' geschrieben wird, kann mir keiner erklären...


  • 5. Etymologisches Prinzip

    Naja... gilt halt bei Fremdwörtern. Chance heisst halt eigentlich 'schôns' auf Deutsch, aber... eigentlich ist das auch gut so, ne? Haben sich die Herren Beamten nicht gedacht. Es wird nämlich jetzt 'Delfin' geschrieben und 'Jogurt' - aber die alte Schreibung bleibt noch gültig!



  • ... und führt zu Verwirrungen:
    "Gut" ist eine normative Rechtschreibung dann, wenn die Schreibungen "vernünftig" festlegt. Wenn jetzt zu gewissen Schreibungen auch noch Nebenformen en masse zugelassen werden, dann verliert man erst recht den Überblick. Das fängt bereits in der Schule an. Neben Delfin darf der Schüler immer noch Delphin schreiben, aber "Photo" bzw. "Photographie" geht nicht mehr, obwohl es auch ein Fremdwort ist.



    Zitat:
  • 6. Grammatikalisches Prinzip

    Regelt sachen, wie:

    • Großschreibung am Satzanfang
    • Großschreibung der Nomina
    • Großschreibung von Namen und Titeln und die allseits beliebte
    • Zeichensetzung

    folgen diesem schönen Prinzip

  • 7. Das logisch differnzierende Prinzip

    Schreib Homophone wenigstens unterschiedllich, sonst versteht das keiner mehr: Saite/Seite, Meer/mehr...


  • Schön und gut, aber was ist mit "Schloss/Schloss", "Mutter/Mutter",usw.? Augenzwinkern



    Zitat:
  • 8. Ästhetisches Prinzip

    Zu guter Letzt auch das von mir so bezeichnete 'Zigeuner-Prinzip': das besagt: "Schick solls aussehen".
    Deswegen kürzt man 'scht' und 'schp' zusammen und erweitert wiederum andere Sachen: Ehe (kommt von 'ê') und Sohn (kommt von 'son'). Aber auch der Genetiv z.B. von Gelöbnis wird verschönert: 'des Gelöbnisses'.
    In Namen, wie Meyer oder Hanns ist das auch noch zu sehen, sonst aber ein relativ inaktives Prinzip.



  • Ich glaube, dieses Prinzip gibt's nicht - es ist ein Notbehelf für all die Formen, die sich mal nicht so schnell anhand der anderen Prinzipien erklären lassen; so wurde "son" natürlich zum Nhd. gelängt, wie auch "bine" und erhielt dadurch in der Rechtschreibung sein Dehnungs-h bzw. Dehnungs-e und da Kürzungen nicht immer besonders gekennzeichnet werden, fiel ein "n" in "Hans" aus. Außerdem ist nicht der Genitiv von "Gelöbnis" verschönert, sondern vielmehr der Nominativ verstümmelt worden. Eigentlich müßte man "Gelöbniß" schreiben, so wie es vor 200 Jahren oft vorkam. Dasselbe gilt für Ereigniß, Geheimniß, Zeugniß, etc.

    "st" und "sp" sind übrigens nicht gekürzt, es sind die alten, üblichen Schreibweisen auch noch im Mittelhochdeutschen und vor allem im Niederdeutschen. Man hat auch die Schreibungen "Schl" und "Schn" statt "Sl" und "Sn" durchgesetzt (z.B. mhd. slange, snel), also hätte man getrost auch "schtark" und "Schport" schreiben können.


    Zitat:
    So, das waren sie, die Prinzipien der deutschen Rechtschreibung... jetzt wissen wir, was uns zu schaffen macht.

    Und, nein, ich hab mir das nicht ausgedacht, sondern größtenteils abgeschrieben, und zwar aus:

    Karl-Dieter Bünting, Deutsches Wörterbuch
    1996, Isis Verlag, Chur (CH)
    Seiten 1371-1373.



    Abgeschrieben? Du Dieb! *lol*

    Fast alle diese Prinzipien kann man auf das "Phonologische" (dazu 1., 4.) und das "Etymologische" Prinzip (dazu 2., 3., 4. und 5.) zurückführen.
    (Nr. 6 betrifft zunächst mal die Interpunktion, die ich gesondert betrachten würde.)
    Ich danke Dir für die Auflistung, abraxas - werde ich mir mal ausdrucken und zu meiner alten Grammatik legen.

    Gruß
    -Pemmican

    _________________
    Wâ mag ich mich nu vinden?
    wâ mac ich mich nu suochen, wâ?
    nu bin ich hie und bin ouch dâ
    und enbin doch weder dâ noch hie.
    wer wart ouch sus verirret ie?
    wer wart ie sus zerteilet mê?

    (Gottfried von Straßburg)
    abraxas
    Ehrenmoderator


    Anmeldungsdatum: 19.07.2004
    Beiträge: 870

    BeitragVerfasst am: 17. Jul 2006 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

    Es sind halt nunmal nur Prinzipien - die mißachtet werden können. Einstweilen bin ich mit dem von mir oben Geschriebenen nur insofern einverstanden, als dass ich es für den offiziellen Glauben halte - die Grundzüge finde ich in vielen Fällen dämlich genug.

    Zitat:
    Allerdings muß man hier berücksichtigen, daß unsere Schriftsprache ja nicht nur eine Abbildung dessen ist, was wir sagen. Augenzwinkern

    Und keine wirklich gute. Zwar nicht ganz so schlimm, wie andere Sprachen (Englisch, Französisch... oder gar Arabisch oder Hebräisch...) aber trotzdem schlimm genug... Es geht auch anders, wie zum Beispiel im Georgischen, in eigentlich allen Ländern mit kyrillischer Schrift, teilweise im Japanischen... Das Deutsche hat doch sehr viele Ausspracheregeln, die vor allem für Ausländer sehr schwierig zu begreifen sind.

    Deinen Kommentaren zum zweiten Prinzip stimme ich mal vorbehaltlos kopfnickend bzw. -schüttelnd zu... Leider wurde hier wohl das Analogieprinzip vollends vergessen.

    Und leider beseitigt Prinzip nummer sieben, nämlich das differenzierende Prinzip immernoch nicht alle Unklarheiten. Aber das ist halt eben so in der natürlichen Sprache. Wenn ich mich klar ausdrücken will, tu ich das meist in java oder PASCAL (C++ ist mit seinen tausend Dialekten und den ollen typenwechseln und Pointernrelativ nah an einer natürlichen Sprache smile .) Augenzwinkern

    Und das Zigeunerprinzip ist in der Tat im Deutschen nicht mehr wirklich aktiv, sondern nur in Spuren vorhanden. Es stand nur noch aus Vollständigkeitsgründen da, denn es ist historische einwandfrei belegbar - wurde jedoch von der Teutschen Regelwuth schon lang entfernt.

    Grüße, abraxas

    _________________
    Stell Dir vor es geht und keiner kriegts hin.
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